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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat (ISIN DE000DT4BRT7 / WKN DT4BRT ) und ein Faktor-Short-Zertifikat (ISIN DE000DT4BST5 / WKN DT4BST ) der Deutschen Bank auf Brent-Öl vor.


Für kurze Zeit habe es so ausgesehen, als würden sich die Ölpreise von ihrer atemberaubenden Talfahrt in der zweiten Jahreshälfte 2014 erholen. Doch der Comeback-Versuch zu Beginn dieses Jahres habe sich vor allem wegen der anhaltend hohen Produktion in den USA sowie der randvollen Lager als Strohfeuer entpuppt. Sowohl die US-Sorte WTI als auch die Sorte Brent hätten den Rückwärtsgang eingelegt. Trotzdem würden den Ölpreis-Bullen für den weiteren Jahresverlauf 2015 noch einige Hoffnungsschimmer bleiben, an die sie sich klammern könnten.

Angesichts der deutlich gefallenen Ölpreise und der schrumpfenden Gewinne versuche die US-Ölindustrie mit Entlassungen und Stilllegungen von Ölbohrtürmen entgegenzusteuern. Laut Angaben des Ölfeld-Serviceunternehmens Baker Hughes vom 20. März sei die Zahl der sich in Betrieb befindlichen Bohrtürme in den USA seit ihrem Hoch im Oktober 2014 inzwischen um knapp 50 Prozent auf 825 und damit den tiefsten Stand seit März 2011 gesunken.

Es habe nun 15 Wochen in Folge ein Rückgang beobachtet werden können. Allerdings habe sich zuletzt auch gezeigt, dass die Stilllegungen nicht mehr ganz so schnell vonstattengegangen seien. Gleichzeitig würden zunächst die unrentablen Bohrtürme stillgelegt, während die produktivsten Türme weiterhin laufen würden.

Daher sei es auch zu erklären, dass die US-Ölproduktion in der Woche zum 13. März laut Angaben der Energy Information Administration (EIA) vom 18. März nun schon die zehnte Woche in Serie angestiegen sei. Mit 9,42 Millionen Barrel pro Tag habe die US-Produktion so hoch wie schon seit fast 40 Jahren nicht mehr gelegen. Auch die Lagerbestände hätten zuletzt so hoch wie schon lange nicht mehr gelegen. Während die Produktion und die Lagerbestände in den USA weiter ansteigen würden, sehe es derzeit auch danach aus, als sollte Saudi-Arabien als wichtigstes Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) die Produktion nach unten fahren.

Laut Aussagen des saudischen Ölministers Ali Al-Naimi vom 22. März, die die saudische Presseagentur SPA veröffentlicht habe, liege die tägliche Ausbringungsmenge des Landes derzeit bei knapp 10 Millionen Barrel am Tag und damit in der Nähe des in 2013 erreichten Rekordniveaus. Gleichzeitig habe er angemerkt, dass man nicht die Fehler aus den 1980er-Jahren wiederholen möchte, als Saudi-Arabien die Produktion gedrosselt und so die Preise stabilisiert, jedoch Marktanteile verloren habe.

Einen Hoffnungsschimmer habe er dann für die Ölpreis-Bullen aber doch parat gehabt. Er sehe eine Verbesserung bei der Nachfrage. Zuletzt seien es unter anderem die wirtschaftliche Schwäche in Europa und die geringer werdende Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft gewesen, die auf der Nachfrageseite für Belastungen gesorgt hätten. Während die chinesische Konjunktur weiterhin im Bereich von 7 Prozent wachsen sollte, scheine sich die europäische Konjunktur jedoch allmählich dank des schwachen Euro und der gefallenen Ölpreise zu erholen.

Zudem dürften die Ölpreis-Bullen darauf hoffen, dass sich die Verringerung der US-Ölbohrtürme mit Verzögerung preisstabilisierend auswirke, während es nicht ausgeschlossen sei, dass sich Saudi-Arabien innerhalb der OPEC und möglicherweise auch mit einigen Nicht-OPEC-Staaten auf eine Produktionskürzung einige.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit dem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert sei und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhalte mit dem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu. (Stand vom 23.03.2015) (25.03.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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