Weitere Meldungen
22.04.14 LBBW Rohstoffe 1-Fonds: 03/2014-Bericht, W.
22.04.14 Deka-BR 35-Fonds: 03/2014-Bericht, Monatsve.
22.04.14 DWS TRC Global Growth Fonds: Bewährungsp.
22.04.14 JOHCM Japan Dividend Growth Fonds: Erster .
22.04.14 Wave XXL-Optionsscheine auf S&P 500: Nur .
22.04.14 SPDR Barclays EM Local Bond UCITS ETF: L.
22.04.14 Nordea Global Value Fonds: Anlagetipp der W.
22.04.14 Indexzertifikat auf den DAX: Delle oder Trendw.
22.04.14 db x-trackers FTSE Vietnam UCITS ETF: Lag.
22.04.14 Long-Zertifikat auf METRO: Abwärtstrend ges.
17.04.14 RBS-Capped-Bonus-Zertifikate auf RDX: Rekord.
17.04.14 RBS-Zertifikate auf Palladium: Prozente mit Pa.
17.04.14 RBS-Zertifikate auf Nickel: Rally könnte anhalt.
17.04.14 Carmignac-Anleihenfonds: Positionen in US-Hoc.
17.04.14 BayernInvest Rendite Dynamic Fonds: 03/2014.
17.04.14 BayernInvest Short Term Fonds: 03/2014-Beric.
17.04.14 Platin- und Palladium-ETFs verzeichnen Zuflüss.
17.04.14 Carmignac Patrimoine- und -Investissement-Fond.
17.04.14 Citigroup-Discount-Put-Optionsschein: Citigroup ü.
17.04.14 Zumtobel-Discount-Zertifikat: Zumtobel tritt auf.


<< vorherige Seite nächste Seite >>
 
Meldung
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des LBBW Rohstoffe 1 (ISIN DE000A0NAUG6 / WKN A0NAUG ) ist es, den Anteilseignern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LBBW TOP-10-ROHSTOFF-INDEX ER gekoppelt ist, so die Experten von LBBW Asset Management.


In Bezug auf die Rohstoff-Erträge schließe der Fonds daher Swaps auf den LBBW TOP-10-ROHSTOFF-INDEX ER ab. Der Index enthalte zehn Rohstoffe aus den Sektoren Energie sowie Edel- und Basismetalle. Dabei würden die Sektoren Land- und Viehwirtschaft nicht berücksichtigt. Die Rohstoffe würden im vierteljährigen Rhythmus überprüft, ggf. ausgetauscht und mit jeweils 10% gewichtet. Bevorzugt würden dabei Rohstoffe mit einer attraktiven Terminkurve (positive Rollrendite).

Die Rohstoffmärkte hätten sich im März recht lustlos gezeigt. Zu schwer hätten die Unsicherheiten um die weitere Entwicklung in der Ukraine gewogen, was Marktteilnehmer möglicherweise davon abgehalten habe, sich klar zu positionieren. Einzig bei dem Agrarrohstoff Weizen und den Magerschweinen hätten Investoren eine klare Meinung gehabt, wodurch sich diese beiden Rohstoffe deutlich vom Rest hätten absetzen können.

Beim Weizen seien die Blicke der Händler fest auf die Entwicklung in der Ukraine gerichtet gewesen. Zum einen gelte die Gegend rund um das Schwarze Meer aufgrund der fruchtbaren Böden als Kornkammer des Landes. Zum anderen würden bis zu 10% der ukrainischen Getreideexporte über die Häfen der Halbinsel Krim verschifft. Ein weiteres Thema war und ist die sich in den USA ausbreitende, tödliche Ferkeldurchfallseuche PED, so die Experten von LBBW Asset Management. Diese Seuche nehme zunehmend bedenkliche Ausmaße an und habe den Preis für Magerschweine kräftig ansteigen lassen.

Neben den geopolitischen Spannungen habe die Rede von Chinas Ministerpräsident Li Keqiang Anfang des Monats nachgeklungen, in der dieser "schmerzhafte strukturelle Veränderungen" angekündigt habe, um ein neues Wachstum für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zu erreichen. Das Wachstum im bevölkerungsreichsten Staat der Erde solle zukünftig mehr und mehr aus dem heimischen Konsum und weniger aus den Exporten gespeist werden. Dementsprechend sei es wenig verwunderlich, dass Industriemetallen der notwendige Rückenwind gefehlt habe.

Positiv hervorzuheben sei allerdings das im LBBW Rohstoffe 1 R enthaltene Nickel. Zusätzlich zu den indonesischen Exportbeschränkungen gehe hier die Befürchtung um, das weltweite Nickelangebot könnte durch Sanktionen gegen Russland eingeschränkt werden. Ganz von der Hand zu weisen seien derartige Befürchtungen nicht, da Russland mit Norilsk Nickel den weltgrößten Nickelproduzenten beheimate und Wirtschaftsanktionen, vor allem bei einer weiteren Zuspitzung der Situation, nicht ausgeschlossen werden könnten.

Die Vertreter des Energiesektors hätten einen relativ ruhigen März erlebt. Einzig die Ankündigung der Vereinigten Staaten von Amerika, einen Teil der strategischen Ölreserven auf den Markt zu geben, habe kurzfristig für rückläufige Kurse gesorgt. Die Edelmetalle seien allesamt stark in den zurückliegenden Monat gestartet, hätten das gute Ergebnis jedoch nicht über die Ziellinie retten können.

Der LBBW Rohstoffe 1 R habe den März mit einem Minus von 1,6% beendet. Der DJ UBS Commodity Index (Total Return) habe im gleichen Zeitraum um 0,4% zugelegt. Seit Jahresanfang verzeichne der LBBW Rohstoffe 1 R einen Zuwachs von 0,35%. Der DJ UBS Commodity Index liege im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 5,8% in Führung.

Wie eingangs erwähnt seien die Zugpferde des Monats März hauptsächlich aus dem Sektor der Agrarrohstoffe gekommen, in welche der Fonds per Definition nicht investieren dürfe. Daher sei es nicht verwunderlich, dass der breiter aufgestellte DJ UBS Commodity Index in den vergangenen Tagen besser abgeschnitten habe als das Sondervermögen.

Der im LBBW Rohstoffe 1 R verwendete Index habe sein Portfolio turnusgemäß Mitte Januar gerollt. Dabei sei es im Vergleich zum 4. Quartal 2013 zu keiner Änderung gekommen. Der Index beinhalte demnach für das erste Quartal 2014 Heizöl, Rohöl (Brent), Rohöl (WTI), Gasöl, Kupfer, Nickel, Zinn, Gold, Silber und Platin. Keine Berücksichtigung würden bis April Aluminium, Zink, Blei, Benzin und Erdgas finden.

Der nächste turnusgemäße Rolltermin sei am 11. April 2014. (Stand vom 31.03.2014) (22.04.2014/fc/a/f)


 

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

LBBW ROHSTOFFE 1

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

LBBW Asset Management als bes. (29.11.13)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

LBBW ROHSTOFFE 1

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?