Weitere Meldungen
20.02.17 Henderson Horizon Pan European Equity Fund: .
20.02.17 Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds-Fonds:.
20.02.17 UniWirtschaftsAspirant-Fonds: 01/2017-Bericht,.
20.02.17 Kames Global Diversified Income Fund: Multi-A.
20.02.17 DNCA Invest - Eurose-Fonds: 01/2017-Bericht,.
20.02.17 Goldman Sachs Global Equity Partners Portfoli.
20.02.17 LBBW FondsPortfolio Rendite-Fonds: 01/2017-.
20.02.17 BHF Value Balanced FT-Fonds: 01/2017-Berich.
20.02.17 Steubing German Mittelstandsfund I: Mittelstand.
20.02.17 UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 01/2017-B.
20.02.17 Daimler Express-Zertifikat Relax mit 6,85% Bo.
20.02.17 EUR/GBP-Optionsscheine: Weshalb sich GBP b.
20.02.17 Hippokrat-Fonds: 01/2017-Bericht, Wertzuwachs.
20.02.17 Goldman Sachs Global Equity Partners Portfoli.
20.02.17 LBBW Rohstoffe & Ressourcen-Fonds: 01/201.
20.02.17 RBC Capital belässt thyssenkrupp auf "outperf.
17.02.17 thyssenkrupp-Aktie: Konsolidierung in der Stahl.
17.02.17 Trump-Präsidentschaft: Die ersten 100 Tage
17.02.17 BMW-Puts mit 69%-Chance bei Erreichen des .
17.02.17 DNCA Invest - Infrastructures (LIFE)-Fonds: 01.


<< vorherige Seite nächste Seite >>
 
Meldung
London (www.fondscheck.de) - Keine Frage, wir leben in interessanten Zeiten. Plötzlich ist alles anders: Aus Populismus wird Protektionismus nach dem Motto "Make America Great Again", und der Brexit soll Großbritannien in eine rosige Zukunft führen, so Tim Stevenson, Fondsmanager des Henderson Horizon Pan European Equity Fund (ISIN LU0138821268 / WKN 982670 ) bei Henderson Global Investor.


Störende Nebensächlichkeiten wie die globale Vernetzung der Lieferketten und die engen Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Regionen würden der Einfachheit halber ignoriert.

Europa finde sich in vielerlei Hinsicht im Auge des Sturms wieder. Die Briten stolpern auf einem holprigen, schlecht abgesteckten Pfad in Richtung Brexit, die vollmundigen Versprechungen ihrer Regierung im Ohr, der Austritt sei ohne wirtschaftliche Nachteile, mit vollem Zugang zum EU-Binnenmarkt und selbstverständlich ohne finanzielle Verpflichtungen zu haben, so die Experten von Henderson Global Investor. Lediglich ein kleines Häuflein nervöser Abweichler, die von einer rechtskonservativen Presse sofort und lautstark niedergebrüllt würden, frage leise, wie das gehen solle.

Auch außerhalb Großbritanniens zeige sich das politische Europa von einer Seite, die Anlass zur Nervosität gebe. Im März würden die Niederländer den Wahlreigen eröffnen, und es sei damit zu rechnen, dass Rechtspopulist Geert Wilders mit seiner Anti-Einwanderungspolitik - wie derzeit alle Vertreter rechtsnationaler Parteien in Europa - erfolgreich auf Stimmenfang gehe. Der Zutritt zu einer möglichen Regierungskoalition dürfte Wilders allerdings verwehrt bleiben. Die Niederländer hätten übrigens mehr als deutlich gemacht, dass das Votum eines eventuellen Referendums zum EU-Austritt lediglich empfehlenden Charakter hätte. Zu schade, dass Ex-Premierminister David Cameron die potenziellen Risiken eines britischen Referendums im Juni 2016 nicht bedacht habe - ein Punkt, auf den auch der britische Oberste Gerichtshof in seinem jüngst ergangenen Urteil zum EU-Austrittsverfahren gemäß Artikel 50 verwiesen habe.

Für die im April und Mai stattfindenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich würden sich die Anzeichen verdichten, dass Marine Le Pen selbst dann, wenn sie es mit ihrem extrem rechten Front National in den zweiten Wahlgang schaffen sollte, entweder dem Kandidaten der Republikaner, François Fillon, oder dem unabhängigen Emmanuel Macron unterliegen werde. Ein Déjà-vu des Jahres 2002, als ihr Vater deutlich abgeschlagen hinter Jacques Chirac gelandet sei. Im Herbst stehe dann die Bundestagswahl in Deutschland an, wo voraussichtlich Angela Merkel erneut im Amt der Kanzlerin bestätigt werde.

Um diese Frage mit Ja zu beantworten, dürfe der "wenig aufregende, aber verlässliche" Aufschwung in der EU-Wirtschaft nicht durch die Populisten vom Kurs abgebracht werden. Wenn dies gelingen sollte, könnten Anleger die lange vernachlässigten europäischen Märkte mit ihren positiven Renditetrends wieder in den Fokus rücken. Angesichts eines prognostizierten BIP-Wachstums von 1,5% im laufenden Jahr und steigender Staatsausgaben infolge eines freundlicheren Wirtschaftsklimas bestehe Anlass zur Hoffnung, dass Europa das Tal der Tränen durchschritten habe.

Angetrieben von besseren Wachstumszahlen und aufkommendem Inflationsdruck seien die Renditen 10-jähriger deutscher Staatsanleihen auf über 0,3% gestiegen, während ihre US-Pendants sogar bei über 2,3% rentieren würden (Stand: 8. Februar 2017). Für Banktitel und Erholungswerte habe dies erhebliche Auswirkungen. Denn trotz der massiven Unsicherheit auf der politischen Weltbühne scheine der Markt an eine wirtschaftliche Erholung zu glauben.

Der von der Europäischen Zentralbank verfolgte Zielwert für die Gesamtinflation liege bei nahe bzw. leicht unter 2%.

Noch sei nicht abzusehen, wie kräftig die Erholung ausfalle und wie lange sie anhalte. Ignoriert werden sollte sie deshalb aber nicht. Unternehmen, die besonders sensibel auf die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds reagieren würden, wie der schwedische Konzern Atlas Copco oder die deutsche Siemens AG, würden in vielen Bereichen ermutigende Signale beobachten, bedingt durch die höhere Ausgabenfreude der Konsumenten. Banken wiederum würden eine, wenn auch nur allmählich steigende Nettozinsspanne (Differenz zwischen Zinserträgen aus der Kreditvergabe und Zinsaufwendungen für Einlagen) und eine zunehmende Kreditnachfrage verzeichnen.

In den vergangenen Monaten sei es an den Märkten zu einer plötzlichen Rotation aus Wachstums- (Growth) in Substanzwerte (Value) gekommen - eine Beobachtung, die bei aller Vereinfachung den Kern der aktuellen Entwicklung treffe. Diese Umschichtung habe die Kurse von Value-Aktien über ihr 10-Jahreshoch getrieben, während bei den Bewertungen von Growth-Aktien der gegenläufige Trend zu beobachten gewesen sei. Auch wenn dieser Trend anhalten sollte, bleibe für 2017 festzustellen: Das Pendel sei weit genug in Richtung "Value" geschwungen, auch und gerade angesichts der Tatsache, dass Wachstum in einer ausgereiften Weltwirtschaft nicht einfach herbeigezaubert werden könne.

In der Zukunft würden erhebliche Hürden warten, die aber noch nicht sichtbar seien. Bis dies der Fall ist, bleiben die Experten von Henderson Global Investors wachsam und halten zugleich Ausschau nach herausragenden Unternehmen, die von den Märkten zu Unrecht massiv abgestraft wurden. Noch möge es zu früh sein, sich wieder in Richtung auf Wachstumswerte zu positionieren. Aber in sechs bis neun Monaten könnte es erneut heißen: Kurs auf Wachstumswerte. (Ausgabe vom 17.02.2017) (20.02.2017/fc/a/f)


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

Henderson Horizon Pan European Equity Fund A2 EUR

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Horizon Pan European Equity Fund. (06.09.16)
Henderson verzeichnet Netto-Mittelz. (31.10.14)
Fondsgebundene Altersvorsorge-Lös. (26.05.14)
Henderson Group veröffentlicht Zw. (09.05.14)
Henderson Global Investors erhält . (06.09.13)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

Henderson Horizon Pan European Equity Fund A2 EUR

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?