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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM9M7H8 / WKN XM9M7H ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM9H0M0 / WKN XM9H0M ) der Deutschen Bank auf die Deutsche Telekom-Aktie (ISIN DE0005557508 / WKN 555750 ) vor.


Nachdem die Aktie der Deutschen Telekom vor rund zwei Jahren aus einer langanhaltenden Seitwärtsbewegung nach oben habe ausbrechen können, sei die Kursrally zuletzt kaum noch vorangekommen. Erneut dürfte es vor allem an der US-Mobilfunktochter der Bonner liegen, für einen Schub zu sorgen. Einfach werde das jedoch nicht.

Bei der Vergabe der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga in den Jahren 2017/18 bis 2020/21 durch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) sei die Deutsche Telekom nicht zum Zuge gekommen. Einerseits sei der Fußball in Deutschland ein attraktives Zugpferd. Angesichts der Rekordsummen, auf die sich die deutschen Profi-Klubs seitens Sky, Eurosport, ZDF & Co freuen könnten, sei es möglicherweise aber gar nicht so schlimm, nicht vertreten zu sein. Schließlich könne die Deutsche Telekom das viele Geld angesichts einiger Herausforderungen anderweitig gebrauchen, während die Bonner abseits des Sports ohnehin interessante Betätigungsfelder vorzuweisen hätten.

Besonders interessant sei der Blick auf das, was die US-Mobilfunktochter für den ehemaligen deutschen Staatsmonopolisten habe erreichen können. Der Kundenzustrom bei T-Mobile US sei zuletzt der entscheidende Wachstumstreiber des gesamten DAX-Konzerns gewesen. Jetzt habe sich John Legere, Chef von T-Mobile US, etwas Neues einfallen lassen. Am 6. Juni habe er verkündet, dass Vertragskunden mit Aktien beschenkt werden sollten.

Dabei sei Legere gewissermaßen das Gesicht des jüngsten Erfolgs bei T-Mobile US, nachdem der Mutterkonzern lange Zeit versucht habe, das schwächelnde US-Geschäft abzustoßen. Selbst bei den Mitarbeitern genieße er hohes Ansehen. Am 7. Juni habe das Jobportal Glassdoor die Ergebnisse seines jährlichen US-CEO-Rankings veröffentlicht. Bei der Mitarbeiterbefragung habe sich Legere im Vorjahresvergleich um zwei Plätze auf Rang 12 verbessert.

So sei es zuletzt vor allem T-Mobile US gewesen, das die Geschäftsergebnisse des Gesamtkonzerns angekurbelt habe. Diese Abhängigkeit könne jedoch von Nachteil sein, wenn es mal nicht so wie gewünscht laufe und sich die vorteilhaften Währungseffekte (starker US-Dollar) umkehren sollten. Laut Unternehmensangaben vom 4. Mai seien die Umsatzerlöse im Auftaktquartal 2016 im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent auf 17,6 Mrd. Euro gesteigert worden. Das bereinigte EBITDA sei sogar um 12,9 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro geklettert, während der Nettogewinn dank eines positiven Einmaleffekts aus Anteilsverkäufen auf 3,1 Mrd. Euro in etwa habe vervierfacht werden können.

Während sich die Deutsche Telekom im ersten Quartal über die Fortschritte bei T-Mobile US habe freuen können, habe das Bild auf dem europäischen Heimatmarkt nicht ganz so rosig ausgesehen. Sowohl in Deutschland als auch in Gesamteuropa seien Umsatz und Ergebnis im März-Quartal rückläufig gewesen. Noch immer hätten es die Bonner hierzulande mit einer verschärften Konkurrenzsituation zu tun. Gleichzeitig hätten die jüngsten Tarifauseinandersetzungen in der Geschäftskundensparte T-Systems gezeigt, wie schwierig es für die Deutsche Telekom sei, notwendige Umbauprogramme vorzunehmen. Dazu gehöre auch der teure Breitbandausbau in Deutschland. Hierzu müssten in den kommenden Jahren enorme Investitionsausgaben getätigt werden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche Telekom-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM9M7H) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,94, die Knock-Out-Schwelle bei 10,25 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN XM9H0M) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,56; Knock-Out-Schwelle bei 17,95 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche Telekom-Aktie setzen. (Stand vom 23.06.2016) (24.06.2016/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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