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Meldung
München (www.fondscheck.de) - Der FlexKonzept 3 (ISIN DE000A1JJJR3 / WKN A1JJJR ) investiert auf Basis eines dynamischen Konzeptes, so die Experten von MEAG.


Ziel des Konzeptes sei eine Partizipation von 50 Prozent des Fondsvermögens an der Entwicklung der deutschen Rentenmärkte und eine Partizipation von bis zu 50 Prozent des Fondsvermögens an der Entwicklung der deutschen Aktienmärkte. Für den Aktienmarktanteil werde hierbei eine realisierte Volatilität (Schwankungsbreite) zwischen 10 und 14 Prozent angestrebt.

Zur Erreichung des Zieles erfolge eine laufende Kontrolle und aktive Steuerung des Risikos, welches über ein fundiertes Risikomanagement sichergestellt werde. Die Umsetzung der Anlagepolitik erfolge insbesondere durch den Einsatz von Derivaten. Rückkaufvereinbarungen (Reverse Repos) könnten ebenfalls genutzt werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr hätten insbesondere die Renditen der deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit einen beispiellosen Abwärtstrend verbucht. Ausgehend von 1,78 Prozent, seien die Renditen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen zunächst zwar noch gestiegen. Der Hintergrund für diese Entwicklung seien erfreuliche Konjunkturdaten für die Eurozone gewesen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe im weiteren Verlauf den Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,25 Prozent gesenkt. Angesichts dessen und aufgrund positiver Konjunktursignale aus der europäischen Peripherie hätten sich die Renditeaufschläge dieser Wertpapiere gegenüber Staatsanleihen der Kernzone weiter eingeengt. Gegen Ende des Kalenderjahres 2013 seien die Renditen der deutschen Staatsanleihen auf 1,95 Prozent gestiegen, den höchsten Stand der Berichtsperiode. Dann hätten verstärkt geopolitische Konflikte den Kursverlauf an den europäischen Rentenmärkten bestimmt.

Insbesondere die Ukraine-Krise habe die Marktteilnehmer verunsichert und zu einer erhöhten Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit geführt. Eine Sanktionsspirale zwischen der westlichen Welt und Russland habe die Situation zunehmend verschärft.

Zudem hätten sich Deflationssorgen in der Eurozone in den Vordergrund des Geschehens gedrängt, sodass die Währungshüter der EZB in weiteren zwei Schritten im Juni und September 2014 den Leitzins auf das bisherige Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt hätten. Die Renditen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen seien kontinuierlich gefallen und würden zum Berichtsstichtag auf einem niedrigen Renditeniveau von 0,90 Prozent notieren. Der Deutsche Aktienindex habe getrieben durch die expansive Geldpolitik um 10,2 Prozent fester geschlossen.

In der Berichtsperiode hätten sich die Aktienmarktmarktvolatilitäten, gemessen am DAX-Volatilitätsindex, uneinheitlich entwickelt. Zu Beginn des Berichtsjahrs sei die Volatilität kurzfristig von 14,84 Punkten auf über 18 Punkte angestiegen. Im weiteren Verlauf sei jedoch eine Entspannung zu verzeichnen gewesen und der Index habe sich ab Mitte Oktober 2013 bis Ende Januar 2014 in einer Bandbreite zwischen 11 und knapp 15 Punkten bewegt. Im Frühjahr 2014 habe dann jedoch der Ukraine-Konflikt zu temporären Ausschlägen der Aktienmarktmarktvolatilitäten gesorgt, der DAX-Volatilitätsindex sei zeitweise auf nahezu 20 Punkte gestiegen.

Einhergehend mit steigenden Aktienkursen sei ab April 2014 ein Rückgang der Aktienmarktvolatilitäten bis Anfang Juli 2014 zu beobachten gewesen und der Index sei auf nahezu 10 Punkte gefallen. Dann sei der Index allerdings erneut angestiegen und habe im weiteren Verlauf starke Schwankungen verbucht. Der DAX-Volatilitätsindex habe zum Ultimo September 2014 bei 15,3 Punkten geschlossen.

Volatilität sei ein Maß für die Schwankungsbreite des zugrundeliegenden Index. Man unterscheide hierbei zwischen der realisierten Volatilität (realisierte Schwankungen des zugrundeliegenden Index - basierend auf historischen Beobachtungen) einerseits und der impliziten Volatilität (erwartete zukünftige Schwankungen des zugrundeliegenden Index - basierend auf Preisen börsengehandelter Optionen) andererseits. Historisch gesehen sei häufig ein zeitgleicher Anstieg/Abfall von realisierter und impliziter Volatilität zu beobachten. Geringe tägliche Aktienmarktschwankungen hätten in einer niedrigen realisierten Volatilität resultiert.

In Folge des zwischenzeitlichen Volatilitätsanstieges habe das Fondsmanagement vorübergehend im März sowie August 2014 die Investitionen am deutschen Aktienmarkt reduziert. Dies sei durch den Verkauf von Derivaten (Aktienindex-Terminkontrakte auf den DAX) erfolgt. Die Partizipationsquote an der Entwicklung der deutschen Rentenmärkte - dargestellt über den Erwerb von Rententerminkontrakten (Euro-Bund-Futures) - habe gemäß Anlagekonzept im Berichtszeitraum etwa 50 Prozent des Fondsvermögens entsprochen. Die Anlage der flüssigen Mittel habe innerhalb der Berichtsperiode durch den Erwerb von Anleihen deutscher und französischer Provenienz stattgefunden.

Der FlexKonzept 3 habe in dem vergangenen Geschäftsjahr eine Wertentwicklung von +7,60 Prozent (BVI-Methode) erzielt. Diese Wertsteigerung sei überwiegend auf die positive Entwicklung des deutschen Rentenmarktes und zu einem geringeren Anteil auf die positive Entwicklung des deutschen Aktienmarktes zurückzuführen gewesen. Beeinträchtigt worden sei die Wertentwicklung durch die schwankungsintensiven Märkte im Zuge der geopolitischen Konflikte.

Die US-Wirtschaft befinde sich auf einem graduellen Erholungspfad, während die Entwicklung der Volkswirtschaften in der Eurozone in der zweiten Jahreshälfte etwas an Dynamik verloren habe. Insbesondere die Reformen in den Volkswirtschaften der beiden wichtigen Industrienationen Italien und Frankreich würden nach wie vor nicht vorankommen. Das schwächere Wachstumsumfeld in der Eurozone sowie das robuste Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten sollten den US-Dollar stützen und den Euro abwerten, was sich positiv auf exportlastige europäische Volkswirtschaften auswirken dürfte.

Eine weitere Leitzinssenkung durch die EZB sei nicht zu erwarten. Nichtsdestoweniger sei bei einer dauerhaft niedrigen Inflation nicht auszuschließen, dass die EZB weitere unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen ergreife, um die Wirtschaft im Euroraum zu stützen. Die derzeitigen geopolitischen Risiken bestünden zunächst weiterhin fort.

Die Furcht vor einer Ausweitung der Sanktionen von westlicher und russischer Seite beunruhige die Investoren. Auch die Krisenherde im Nahen Osten seien gegenwärtig nicht gelöst. Vor diesem Hintergrund dürften die Renditen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen vorerst auf einem niedrigen Niveau verbleiben. Angesichts der lockeren Geldpolitik könnte der deutsche Aktienmarkt unter Schwankungen leicht zulegen.

Grundsätzlich könnten Adressenausfallrisiken nicht ausgeschlossen werden. Da der FlexKonzept 3 jedoch in Anleihen hoher Bonität sowie in Bankguthaben und hochliquide börsengelistete Aktienindex (DAX)- und Rententerminkontrakte (Euro-Bund-Futures) investiert gewesen sei, seien die Adressenausfallrisiken im Berichtszeitraum als gering anzusehen.

Das Sondervermögen habe infolge der Investition in Rententerminkontrakte (Euro-Bund-Futures) Zinsänderungsrisiken aufgewiesen, die sich in Form von Kursänderungen in den einzelnen Anlagen niedergeschlagen hätten. Aufgrund der Partizipation von rund 50 Prozent des Sondervermögens an der Entwicklung der deutschen Rentenmärkte (fiktive Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren) sei das Zinsänderungsrisiko des Fonds als moderat eingeschätzt worden.

Während des Berichtszeitraums habe das Sondervermögen Marktpreisrisiken v. a. in Form von Schwankungen des deutschen Aktienindex und von Zinsrisiken innegehabt. Das Marktpreisrisiko, gemessen an der Schwankungsbreite (Volatilität) des Anteilpreises, habe in den vergangenen zwölf Monaten 5,80 Prozent betragen und sei somit als moderat einzustufen gewesen.

Alle Wertpapiere und Bankguthaben hätten im Berichtszeitraum auf Euro gelautet, sodass kein Währungsrisiko bestanden habe.

Das Sondervermögen sei im Berichtszeitraum in hochliquide börsengelistete Aktienindex- und Euro-Bund-Future-Terminkontrakte sowie Anleihen und Bankguthaben investiert gewesen. Das hieraus resultierende Liquiditätsrisiko für das Sondervermögen könne als gering erachtet werden.

Die Fondsgesellschaft habe im Berichtszeitraum die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die operationellen Risiken auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren. Dies werde regelmäßig durch die Innenrevision überprüft.

Das Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften belaufe sich auf 913.500,00 Euro. Der Betrag setze sich im Wesentlichen wie folgt zusammen: Realisierte Gewinne aus Derivaten (1.062.596,90 Euro); realisierte Verluste aus Derivaten (-149.073,00 Euro).

Die Anlagebedingungen des Sondervermögens seien auf das neue Kapitalanlagegesetzbuch umgestellt worden. (Stand vom 30.09.2014) (18.12.2014/fc/a/f)


 

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