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Meldung
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Alpha Turbo-Optionsschein (ISIN DE000DG4GY71 / WKN DG4GY7 ) der DZ Bank auf die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785604 / WKN 578560 ) und den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) vor.


Die Fresenius-Aktie gehöre zu den Dauerläufern im DAX. Seit Jahren klettere der Titel wie an der Linie gezogen nach oben. Der jüngste Ausverkauf am Gesamtmarkt sei an Fresenius fast spurlos vorübergegangen: Während dem DAX fast 17 Prozent zu seinem Allzeithoch fehlen würden, habe sich die Aktie dem Mitte August markierten Rekordhoch bei 66,56 Euro schon wieder bis auf knapp sechs Prozent angenähert. Auslöser für den jüngsten Kursanstieg sei neben der allgemeinen Stabilisierung des Marktes die Ankündigung einer höheren Dividende gewesen. Die Ausschüttung solle "um mindestens 20 Prozent" steigen.

Als internationaler Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für Krankenhäuser, die ambulante medizinische Versorgung von Patienten und die Dialyse verfüge Fresenius über ein stabiles, fast konjunkturunabhängiges Geschäftsmodell. Aktueller Wachstumstreiber sei der Kauf eines Großteils der Krankenhäuser von RHÖN-KLINIKUM. Dadurch sei der Umsatz von Fresenius im zweiten Quartal um mehr als ein Viertel auf 6,9 Mrd. Euro gewachsen, wobei dabei auch der schwache Euro geholfen habe. Währungsbereinigt hätte das Wachstum bei 13 Prozent gelegen. Unter dem Strich seien 350 Mio. Euro als Gewinn hängen geblieben, ein Plus von 35 Prozent.

Wegen des guten Geschäftsverlaufs habe Fresenius die Prognose für das Gesamtjahr angehoben: Das Konzernergebnis solle 2015 nun währungsbereinigt um 18 bis 21 Prozent steigen. Bisher sei ein Plus von 13 bis 16 Prozent erwartet worden. Das im Februar vergangenen Jahres ausgegebene mittelfristige Ergebnisziel von 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro für 2017 werde bereits im laufenden Geschäftsjahr erreicht - zwei Jahre früher als geplant. Sogar für den Fall einer Abschwächung der positiven Währungseffekte im zweiten Halbjahr 2015 werde der Konzern diesem Ziel sehr nahe kommen.

Damit noch nicht genug der positiven Nachrichten: Die Deutsche Börse-Tochter STOXX habe entschieden, dass Fresenius per 21. September in den EURO STOXX 50 aufsteigen werde. Die Nachricht komme einem Ritterschlag gleich. Schließlich gelte der Index als wichtigste Aktien-Benchmark der Eurozone. Die Änderungen würden viel Geld bewegen: Indexfonds (ETFs) müssten die Wechsel im EURO STOXX 50 eins zu eins nachvollziehen. In den 16 ETFs auf den Leitindex der Eurozone, die derzeit auf dem Markt seien, lägen derzeit mehr als 30 Mrd. Euro. Hinzu komme eine ungleich größere Summe von vielen aktiv gemanagten Fonds, die sich ebenfalls an den Indexzusammensetzungen orientieren würden. Von dieser Warte aus betrachtet dürfte die Fresenius-Aktie in den kommenden Tagen gefragt sein.

Clevere Anleger würden sich diesen Zusammenhang mit dem Alpha-Turbo auf Fresenius (long)/ DAX (short) von der DZ BANK zunutze machen. Bei dem Papier komme es darauf an, dass sich die Fresenius-Aktie besser entwickele als der DAX - unabhängig davon, ob die Kurse steigen oder fallen würden. (Ausgabe 34/2015) (03.09.2015/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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