Weitere Meldungen
14:00 Baring High Yield Bond Fund: Hochzinsanleihen .
13:38 KEPLER Ethik Mix-Fonds: Ethischer Investmen.
12:56 Investec Global Diversified Growth Fund: Globa.
12:26 grundbesitz europa RC-Fonds: Europäische Büro.
12:14 J.P. Morgan belässt ThyssenKrupp auf "overw.
11:34 BayernInvest Deutscher Mittelstandsanleihen UC.
11:20 Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 08/20.
10:53 Deka-ConvergenceAktien CF-Fonds: 08/2014-Be.
09:49 BayernInvest Convertible Bond Fonds: 08/2014.
08:57 UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 08/2014-B.
08:52 Indexzertifikat auf den DAX: Spektakulärer Com.
08:42 UniEuroRenta-Fonds: 08/2014-Bericht, historisch.
22.09.14 Swisscanto (LU) Equity Fund Water Invest B: .
22.09.14 BayernInvest Total Return Corporate Bond Fon.
22.09.14 LBBW Geldmarktfonds R: 08/2014-Bericht, W.
22.09.14 BayernInvest Rendite Dynamic Fonds: 08/2014.
22.09.14 Gold-ETFs: Größter Tagesabfluss seit neun Mo.
22.09.14 Capped Bonus-Zertifikat auf AIXTRON: Wieder.
22.09.14 Lyxor-ETF auf Hang Seng-Index: Interessante .
22.09.14 Morgan Stanley Global Quality Fund A: Stabile.


nächste Seite >>
 
Meldung
Boston (www.fondscheck.de) - Anleger ziehen ein Ende der unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen sowie die Aussicht auf Kapitalverluste an den entwickelten Staatsanleihenmärkten in Betracht und nächstes Jahr werden kurzfristige Zinsen in den USA und in Großbritannien aller Wahrscheinlichkeit nach steigen, so die Experten von Baring Asset Management im Kommentar zum Baring High Yield Bond Fund (ISIN IE0004851808 / WKN 933586).


In diesem Zusammenhang seien die Experten der Ansicht, dass Hochzinsanleihen nach wie vor ein gewisses Maß an Sicherheit in diesem volatilen Umfeld der festverzinslichen Anlagen bieten würden.

Hochzinsanleihen würden immer noch eine angemessene Renditedifferenz - oder Risikoprämie - gegenüber Staatsanleihen offerieren. Am 11. September habe die Rendite des Bank of America Merrill Lynch Global High Yield Index 427 Basispunkte über US-Treasuries betragen. Zwar sei das historisch betrachtet niedrig, aber dennoch weit über dem Niveau vom Juni und mehr als 200 Basispunkte über dem Rekordtief von Mitte 2007 von 233 Basispunkten.

Hinzu komme, dass man immer noch Potenzial beim "Risikoaufschlag" innerhalb der Anlageklasse erkenne, dieser sich also von der Bewertung her in einem für Unternehmensanleihen unterstützenden Umfeld nach unten bewege. Dies stehe in starkem Gegensatz zu den extrem niedrigen Renditeaufschlägen von ca. 110 Basispunkten, die Investment-Grade-Anleihen gegenüber Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit aufweisen würden. Für den Fall, dass Staatsanleiherenditen steigen sollten, sehe man in diesen Marktbereich wenig Schutz für Anleger. Demgegenüber biete der Risikoaufschlag von Hochzinsanleihen Anlegern nach Einschätzung der Experten immer noch einen gewissen Puffer.

Die Kuponzahlungen seien im Hochzinsbereich wichtig. Für den Fall, dass Anleiherenditen um 100 Basispunkte steigen, zeigt die Analyseder Experten von Baring Asset Management, dass es für Anleger am US- oder am europäischen Hochzinsmarkt lediglich neun oder zehn Monate dauern wird, bis die Auswirkungen durch die Kuponzahlungen ausgeglichen werden. Demgegenüber stünden 26 oder sogar 44 Monate für Investment-Grade-Unternehmensanleihen in den USA beziehungsweise in Europa. Im Hochzinsbereich der aufstrebenden Märkte könnten laut den Experten-Berechnungen bereits sechs Monate ausreichen.

Dies setze natürlich eine kontinuierliche Kuponzahlung seitens der Unternehmen voraus sowie das anhaltende Ausbleiben von Ausfällen. Diesbezüglich sind die Experten von Baring Asset Management jedoch zuversichtlich. Die Fundamentaldaten sowohl in den USA als auch in Europa seien stark und die Unternehmensbilanzen seien nach Jahren der umsichtigen Führung, als Folge der globalen Finanzkrise, gesund. Auch jetzt würden die Einnahmen aus Anleiheemissionen noch hauptsächlich zur Schuldenrefinanzierung genutzt.

Kurzfristige Refinanzierungen würden kein Problem darstellen und gesunde Wirtschaftszuwachsraten würden Unternehmensgewinne in den USA stützen, weshalb man nicht davon ausgehe, dass Ausfallraten von ihrem aktuellen Niveau von 2,2% ansteigen würden. Moody's prognostiziere bis zum Jahresende beispielsweise noch niedrigere Ausfallraten von nur 2,0%.

Im Zuge der allmählichen Rückkehr der amerikanischen Geldpolitik auf ein normales Niveau möchten die Experten von Baring Asset Management die möglichen Herausforderungen nicht herunterspielen, denen Hochzinsanleihen, genauso wie die meisten anderen festverzinslichen Anlagen, ausgesetzt sind. Es sei jedoch wichtig hervorzuheben, dass die Experten weiterhin von einer unterstützenden Geldpolitik in Europa ausgehen würden, die die Märkte stabilisieren sollte. Trotzdem werde die mit der Normalisierung der Politik in den USA einhergehende Volatilität voraussichtlich Auswirkungen auf die Hochzinsmärkte haben, was zu Problemen führen könne. Die Experten würden dennoch jede merkliche Schwäche dazu nutzen, ihre Positionen selektiv aufzustocken.

Nach Ansicht der Experten von Baring Asset Management findet die lange Phase, in der sich Anleiherenditen stetig nach unten bewegten und so das Potenzial für Kapitalerträge erhöhten, allmählich ein Ende. Anleger sollten wohlmöglich Kuponzahlungen als Hauptertragsfaktor in dieser Anlageklasse betrachten, anstatt die Chance auf Zuwächse bei den Kapitalerträgen. Die Phase, die man seit der globalen Finanzkrise erlebt habe, sollte in diesem Ausmaß wohl als untypisch betrachtet werden.

Mit Blick auf festverzinsliche Anlagen sind die Experten von Baring Asset Management jedoch der Überzeugung, dass Hochzinsanleihen attraktivere Anlageerträge generieren werden als entweder die meisten entwickelten Staatsanleihemärkte oder als Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Aufgrund der stabilen Fundamentaldaten, welche die Unternehmen stärken würden, würden sie nach wie vor ihre optimistische Einstellung für die Assetklasse beibehalten und weiter genau den bereits gestiegenen Verschuldungsgrad, genauso wie die Kapitalverwendung beobachten, da die Aktivitäten im Bereich der Fusionen und Übernahmen, ausgehend von relativ niedrigen Niveaus, wieder zunehmen würden.

In einem Umfeld, in dem Staatsanleiherenditen möglicherweise steigen würden, die Fundamentaldaten von Unternehmen jedoch weiterhin attraktiv ausfallen würden, sei Anlegern nach Einschätzung der Experten am besten mit einer verhältnismäßig vorsichtigen Strategie im Fonds gedient, die ein geringeres Risiko zu den zinssensitiveren Bereichen und eine Neigung zu Anleihen mit einem B+ und CCC Rating aufweise, wo die Experten aktuell ein höheres Anlagepotenzial sehen würden. Darüber hinaus hätten sie die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit des Fonds auf 3,1 Jahre gesenkt, um Anleger vor steigenden Staatsanleiherenditen zu schützen und dabei trotzdem die attraktiven Kuponniveaus vollständig auszunutzen, die Emittenten von Hochzinsanleihen bieten würden.

Nach einer starken Wertentwicklung von europäischen Hochzinsanleihen sehen die Experten von Baring Asset Management nicht mehr allzu viel Werthaltigkeit in diesem Marktbereich und bevorzugen stattdessen den US-Hochzinsanleihenmarkt, ebenso wie den Hochzinsmarkt der Schwellenländer, wo sie ein besonderes Investmentpotenzial erkennen. Sie würden Sektoren bevorzugen, die ihrer Ansicht nach von einer Konjunkturerholung und von besseren Wachstumsaussichten profitieren dürften. Des Weiteren hätten die Experten die Euro-Position im Fonds vollständig abgesichert, um das Portfolio vor den Auswirkungen einer Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar zu schützen. (23.09.2014/fc/a/f)


 

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

BARING HIGH YIELD BOND EUR

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:


Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

BARING HIGH YIELD BOND EUR

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?