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Zürich (www.fondscheck.de) - Der Anbau von Lebensmitteln verlangt enorme Wassermengen, so die Experten von Swisscanto im Kommentar zum Swisscanto (LU) Equity Fund Water Invest B (ISIN LU0302976872 / WKN A0MSPX ).


Wassereffiziente Lebensmittel und die Verwendung von modernen Bewässerungsmethoden würden daher immer wichtiger. Denn 40 Prozent der Menschen würden in Regionen mit knappen Wasserressourcen, insbesondere im Nahen Osten, Nordafrika und weiten Teilen Asiens leben.

"Damit sich die Wasserknappheit nicht weiter verschärft, ist es entscheidend, die Wassernachfrage vom Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zu entkoppeln. Ein entscheidender Ansatz liegt dabei in der Lebensmittelproduktion, da die Herstellung von Lebensmitteln für 70 Prozent der globalen Wassernachfrage verantwortlich ist. Die Senkung des Wasserverbrauchs ist entsprechend das Schlüsselthema bei unseren Wasserinvestments", so Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte von Swisscanto, der Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken.

Wie wichtig Lebensmittel für den indirekten Wasserverbrauch der Menschen seien, zeige folgende Faustregel: Zur Produktion jeder Kalorie, die eine Person zu sich nehme, sei ungefähr ein Liter Wasser erforderlich. Somit erfordere die gesunde Ernährung eines Erwachsenen etwa rund 3.000 Liter Wasser pro Tag. Dies sei ein Vielfaches gegenüber dem direkten Trinkwasserbedarf pro Kopf und Einwohner, etwa in der Schweiz oder in Deutschland, von rund 200 Litern.

Wenn also einerseits die gesamte Menschheit ernährt und andererseits die Wasserressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden sollten, müsse in der Landwirtschaft eine Ertragssteigerung des eingesetzten Wassers stattfinden ("More crop per drop"). Dies sei möglich, wenn moderne Bewässerungssysteme eingesetzt und Lebensmittel produziert würden, die weniger Wasser bei der Herstellung benötigen würden.

"Immerhin rund ein Fünftel des weltweiten Ackerlandes wird heute künstlich bewässert. Unternehmen, die einen direkten oder indirekten Beitrag zum Thema 'More crop per drop' leisten, gehört die Zukunft. Sie sind daher interessant für Investoren", so Güntner.

Ein gutes Beispiel sei der Einsatz einer modernen Tröpfchenbewässerung, die das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen bringe. So lasse sich mehr als die Hälfte des Wassers einsparen. Denn bei den traditionellen Bewässerungssystemen ströme das Wasser ungezielt aus und der Großteil davon erreiche die Pflanze niemals. "Hersteller dieser Systeme dürften von einem enormen Nachfrageschub profitieren und ihre Entwicklungen weiter vorantreiben", sage Güntner.

Generell sei bei der Herstellung von Lebensmitteln beziehungsweise beim Anbau von Feldfrüchten das Einsparpotenzial riesig. Die Wassermenge, die zur Herstellung von einem Kilogramm Nahrungsmittel benötigt werde, variiere allerdings sehr stark: Die Produktion von einem Kilogramm Kartoffeln benötige "nur" rund 600 Liter Wasser, die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch verbrauche hingegen rund 15.000 Liter.

Zwischen Feldfrüchten allein würden aber auch schon enorme Unterschiede herrschen. Pro Einheit Wasser würden sich mit Mais und Kartoffeln mehr als doppelt so viele Kalorien erzeugen lassen im Vergleich zu Reis oder Weizen.

"Diese Zahlen belegen, wie anspruchsvoll das Thema Wasserverbrauch für die Gesellschaft ist. Besonders mit Blick auf die Angleichung der Lebensstile der Schwellenländer auf westliches Industrienationen-Niveau wird klar, wie wichtig Wassereinsparung und damit ein effizienter Umgang künftig sind. Für Anleger stellen Wasserinvestments, die zudem unter nachhaltigen Gesichtspunkten erfolgen, eine interessante Möglichkeit dar, um positive Entwicklungen zu forcieren und daran zu partizipieren", so Güntner. (22.09.2014/fc/a/f)


 

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