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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Starbucks (ISIN US8552441094 / WKN 884437 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Seit 1995 habe Starbucks seinen Aktienkurs mehr als verhundertfacht. Dieser Erfolg werde zum Teil mit dem CEO Howard Schultz verbunden. Der Starbucks Chef sei seit über 30 Jahren mit Starbucks eng verbunden, die meiste Zeit als Vorstandsvorsitzender. Er habe das Angebot der Kette stark ausgeweitet. Zu Beginn seiner Amtszeit habe das Angebot nur Kaffee und Kuchen umfasst.

Inzwischen sei das Angebot erweitert worden und decke den kompletten Tagesablauf mit Frühstück, Mittag- und Abendessen ab. In Zukunft sollten auch alkoholische Getränke erhältlich sein. Das Image des Unternehmens könnte sich deshalb weiter wandeln. Subway habe den zweiten Platz der größten Fast-Foodketten in den USA an Starbucks verloren. Noch sei McDonald's die Nummer 1, könnte aber laut Experten binnen 15 Jahren überholt werden.

Der Grund für den Aufstieg Starbucks würden die Analysten von Goldman Sachs mit einem tiefgreifenden Wandel im Konsumverhalten erklären versuchen. Der vor 1980 geborenen Generation scheine die Ernährung nicht so wichtig zu sein wie den Millenial parents. Die zwischen 1980 und 2000 geborene Generation sei deutlich gebildeter als ihre Elterngeneration und lege bei ihrer eigenen, wie auch bei der Ernährung ihrer Kinder besonderen Wert auf gesunde und nachhaltige Lebensmittel.

Darüber hinaus werde Starbucks als Ort zum Verweilen angesehen. Das Café als Wohlfühloase und der Kaffee als Premiumkonsumprodukt; mit dieser Formel gewinne laut der Autorin des bekanntesten Buchs über die größte Kaffeekette der Welt, das multinationale Unternehmen stetig Kunden hinzu. Dabei habe sich der Coffeeshop als "third place" etabliert. Das bedeute, falls man sich nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz befinde, könne man sich bei Starbucks wohlfühlen. Dieses Gefühl kreiere ein Alleinstellungsmerkmal, das vom Kunden gerne bezahlt werde.

In den vergangenen Jahren habe der amerikanische Kaffeeröster von sich reden gemacht, da er massiv Steuerschlupflöcher genutzt habe. So habe der Konzern in England seit 1998 nur 8,6 Mio. Pfund Steuern gezahlt, obwohl Milliarden erwirtschaftet worden seien. Dies widerspreche dem "grünen" Unternehmensethos, den sich Starbucks seit der Gründung 1971 auf die Fahnen geschrieben habe.

Profitieren könnte der Konzern in der Zukunft von seinem neuen mobilen Bezahlsystem "Mobile Order & Pay". Der Vorteil für den Kunden ergebe sich aus der Möglichkeit von unterwegs Bestellungen abzugeben, direkt via Smartphone zu bezahlen und ohne Wartezeiten seinen Einkauf abzuholen. Damit könnten die langen Warteschlagen der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus könnte der Konzern dadurch eine stärkere Kundenbindung erreichen und über moderne Datenanalysewerkzeuge das Kundenverhalten besser analysieren.

Eine Gefahr könnte aus dem gesellschaftlichen Wandel, der Starbucks so groß gemacht habe erwachsen. Eine immer stärker individualisierte Gesellschaft könnte in Zukunft Cafés vorziehen, die größeren Wert auf ihren eigenen Charakter und hausgemachte Spezialitäten legen würden. Diese Einrichtung könnte das doch eher uniforme Modell "Starbucks" an exponierten Standorten gefährden. Dieser Trend lasse sich bereits in angesagten Vierteln in den Metropolen dieser Welt beobachten und könnte sich weiter fortsetzen.

Da der weitere Kursverlauf von Starbucks von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo-Optionsschein Open-End (ISIN DE000VZ9LHM1 / WKN VZ9LHM ) auf die Aktie von Starbucks. Der Hebel liege bei 6,91. Der Abstand zu Knock-Out belaufe sich auf 14,24%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 1,46 EUR. (Stand vom 06.07.2015)

Eine Investmentidee sei zudem der Turbo-Optionsschein Open-End (ISIN DE000VS1GQW7 / WKN VS1GQW ) auf die Aktie von Starbucks. Der Hebel liege bei 6,50. Der Abstand zu Knock-Out belaufe sich auf 14,75%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 0,76 EUR. (Stand vom 06.07.2015)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktie von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die o.g. Aktie könne sich immer auch anders entwickeln, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (07.07.2015/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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