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Meldung
Eigentlich liefern die saisonalen Muster an den Börsen ganz gute Grundlagen für Investmententscheidungen: So läuft der Jahresstart für die Aktienmärkte oft sehr viel versprechend. Nach einem wackeligen Mai können die Anleger noch einmal auf ein Hoch im Sommer hoffen, ehe die Herbststürme einsetzen. Der Jahresausklang verläuft dann häufig wieder friedlich.

Der DAX lässt sich bis 1959 zurückberechnen. Erfasst man die Performance der Monate einzeln, stellt sich der April als stärkster Abschnitt heraus, knapp vor dem Dezember und dem Januar. Auch der Juli und der November können mit einem Plus von über einem Prozent im langjährigen Schnitt überzeugen. Besonders kräftige Abschläge drohen im September, während der August und der Mai über den Betrachtungszeitraum ein sehr kleines Minus gebracht haben. Historisch betrachtet war es daher am besten, bis weit in den Juli an den Börsen investiert zu bleiben, dann Gewinne mitzunehmen und erst im Herbst (Ende September oder Anfang Oktober) wieder einzusteigen.

Bislang unpassend

Leider handelt es sich bei der beschriebenen Entwicklung nur um eine Statistik. Einzelne Jahre können erheblich von den Durchschnittswerten abweichen. 2014 könnte so ein Jahr werden. Zumindest in den ersten Monaten hat sich der DAX nicht an den typischen Verlauf gehalten. Schon im Januar ging es kräftig abwärts. Der Umschwung in die Gewinnzone vom Februar wurde im März wieder aufgezehrt. Dank der im April anhaltenden Verluste notieren die deutschen Blue Chips seit Jahresbeginn aktuell 1,5 Prozent im Minus.

Wie wird der Rest des Jahres?

Derzeit durchlaufen die Börsen eine Korrektur, die nach den hohen Gewinnen der vergangenen Jahre gesund ist. Der genaue Verlauf einer solchen Verschnaufpause lässt sich schwer vorhersehen. Die Geldpolitik der Notenbanken dürfte vorerst aber klar unterstützend bleiben. Dazu sollten die Unternehmensgewinne von den verbesserten Konjunkturaussichten profitieren. Die Bewertungen relativierten sich dadurch. Insgesamt bleibt das Umfeld für die Börsen also gut, so dass von einer Trendwende nach unten noch nicht auszugehen ist. Durchaus vorstellbar, dass sich 2014 in die beiden Vorjahre einreiht. Auch da war die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte eher verhalten. Erst ab Juli zogen die Kurse dann jeweils kräftig an.


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