Francotyp-Postalia Holding


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11.07.12 Francotyp-Postalia-Aktie: drei interessante Insid.
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Francotyp-Postalia-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Francotyp-Postalia Holding AG (ISIN: DE000FPH9000, WKN: FPH900, Ticker-Symbol: FPH) zu nutzen.


Seit Anfang des Jahres 2016 sei Rüdiger Andreas Günther CEO der Francotyp-Postalia AG (FP). Günther sei am Kapitalmarkt kein Unbekannter. Er sei von April 2012 bis April 2015 Finanzvorstand der Jenoptik AG gewesen. Während seiner Zeit in Jena habe sich Jenoptik sehr gut entwickelt. Die Aktie habe sich sogar fast verdreifachen können. Bei FP wolle Günther ebenfalls Gas geben und das Unternehmen in eine neue Dimension wachsen lassen.

Für die Digitale Poststelle sei zum Beispiel der Bereich Dokumentenmanagement ein spannendes Thema. Ziel sei dabei, Dokumente zu digitalisieren und archivieren. Das passe sehr gut zum Stammgeschäft der Berliner und könnte dem Kunden einen echten Mehrwert liefern. Mit der Digitalisierung könnten die Prozesse beim Kunden optimiert und das Frankierverhalten komplett digital umgestellt werden. "Wir haben in diese Richtung verschiedene Ansätze. Allerdings können wir das nicht aus eigener Kraft stemmen, da dies zu viel Zeit kosten würde. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Dabei ist auch eine Akquisition denkbar", sage der CEO im Hintergrundgespräch mit der "Vorstandswoche.de".

Problem: Aktuell seien die Preise für derartige Unternehmen nicht gerade billig. Zudem sei schlichtweg zu viel Geld am Markt. Günther werde aber beim Preis diszipliniert bleiben. Die Objekte der Begierde würden zwischen 10 bzw. 70 bis 80 Mio. Euro Umsatz umsetzen. Bis zu einem Kaufpreis von 50 Mio. Euro wolle FP einen Deal aus eigenen Mittel stemmen; also ohne Kapitalmaßnahme.

Um für Übernahmen stark gerüstet zu sein, habe Günther jüngst einen neuen, signifikant erweiterten Kreditvertrag zu verbesserten Rahmenbedingungen und Konditionen abgeschlossen. Der Vertrag mit einem Volumen von insgesamt 120 Mio. Euro und einer Erhöhungsoption von 30 Mio. Euro habe eine Laufzeit von fünf Jahren mit zweimaliger Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr. Operativ würden sich die Berliner gemäß der eigenen Erwartung entwickeln. Unter der Prämisse gleichbleibender Wechselkurse rechne der CEO in diesem Jahr mit einem leichten Umsatzplus und einem Anstieg beim EBITDA sowie einem positiven Free Cashflow. "Wir halten an unserer Prognose fest."

FP sei allerdings auch in UK aktiv. Das Geschäft laufe trotz Brexit weiter. Allerdings werde das Unternehmen in der Umrechnung von Pfund zu Euro negative Wechselkurseffekte spüren. Bereinigt um diesen Effekt, sollte FP die Jahresziele gut erreichen können. Der Umsatzanteil in Pfund liege bei rund 15%. Die Auswirkungen dürften sich daher in Grenzen halten.

2015 habe die Gesellschaft, getrieben durch positive Wechselkurseffekte, einen Umsatz von über 191 Mio. Euro und ein EBITDA von 26,8 Mio. Euro erzielt. Die EBITDA-Marge habe bei 14% gelegen. Der Free Cashflow sei im Jahr 2015 noch leicht negativ gewesen. Abschreibungen würden das Ergebnis in diesem Jahr im Volumen von 16 bis 17 Mio. Euro belasten. Das Finanzergebnis werde von Währungseffekten beeinflusst und sei schlichtweg nicht zu kalkulieren. Im letzten Jahr habe die Steuerquote bei über 40% gelegen. "Wir sind wahrscheinlich eines der Unternehmen mit der höchsten Steuerquote in ganz Deutschland. Hier müssen wir uns massiv verbessern. Wir streben eine Steuerquote zwischen 30 und 34% an", so Günther.

Mit der aktuellen EBITDA-Marge sei Günther alles andere als zufrieden. "Unsere Wettbewerber haben teilweise eine operative Marge von über 20%. Das muss auch unsere Zielregion sein. Wir müssen die Kosten senken und uns verbessern. Selbst in unserem Stammgeschäft haben wir erhebliches Potenzial, zu wachsen und deutlich profitabler zu werden", erkläre Günther. Nach eigenen Angaben würden sich fast alle Regionen erfreulich entwickeln. Zum Beispiel die USA, Schweiz und Italien. Weniger gut gelinge der Markteintritt in Frankreich. "Frankreich ist ein sehr schwieriger Markt. Wir stehen hier am Anfang." Ob der Marktdurchbruch bei den Franzosen gelinge, scheine fraglich, da Franzosen oftmals weniger Lust hätten, entsprechende Aufträge bei deutschen Gesellschaften zu platzieren, wenn es entsprechend französische Anbieter gebe.

Das Geschäft in Deutschland, welches 40% der gesamten Umsätze ausmacht, entwickle sich laut dem CEO stabil. Mit diversen Operational-Excellence Maßnahmen wolle Günther FP deutlich profitabler machen und perspektivisch stärker wachsen.

Zu den mittelfristigen Zielen der Gesellschaft werde sich Günther spätestens im Herbst im Detail äußern. Keine große Hoffnung wolle der CEO der Börse mit dem Geschäft DE-Mail machen. "Ich bin für dieses Geschäft weniger optimistisch und möchte auch dafür keine Erwartungen wecken. Wenn sich hieraus Chancen ergeben, werden wir diese natürlich nutzen, aber wir können uns auf diesen Bereich in der Zukunft nicht verlassen."

Die Francotyp-Postalia-Aktie bewege sich seit einigen Monaten noch nicht richtig vom Fleck. Das könnte sich aus unserer Sicht bald ändern. Wir raten bei Kursen um 3,80 Euro weiterhin zum Kauf der Francotyp-Postalia-Aktie, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 15.08.2016)

Börsenplätze Francotyp-Postalia-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Francotyp-Postalia-Aktie:
4,00 EUR +1,24% (12.08.2016, 17:26)

ISIN Francotyp-Postalia-Aktie:
DE000FPH9000

WKN Francotyp-Postalia-Aktie:
FPH900

Ticker-Symbol Francotyp-Postalia-Aktie:
FPH

Kurzprofil Francotyp-Postalia Holding AG:

Die Francotyp-Postalia Holding AG (ISIN: DE000FPH9000, WKN: FPH900, Ticker-Symbol: FPH) ist der erste Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation. Das weltweit tätige Unternehmen bietet sämtliche Produkte und Lösungen für Geschäfts- und Privatkunden. Neben traditionellen Maschinen für das Frankieren und Kuvertieren von Briefen umfasst das Angebot Dienstleistungen wie die Abholung von Geschäftspost sowie innovative Softwarelösungen wie der vollelektronische Brief. Der Francotyp-Postalia-Konzern mit Hauptsitz in Birkenwerder bei Berlin kann damit maßgeschneiderte Multi-Channel-Lösungen anbieten. Er ist heute in vielen Industrieländern mit eigenen Niederlassungen präsent und besitzt bei Frankiermaschinen einen weltweiten Marktanteil von rund 10%. Mit seiner über 90jährigen Unternehmensgeschichte profitiert der Francotyp-Postalia-Konzern heute in allen Märkten von der zunehmenden Liberalisierung der Postmärkte sowie der Bereitschaft von Unternehmen, ihre Geschäftspost an professionelle Dienstleister auszulagern. Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 168,9 Millionen Euro. Weltweit beschäftigt der Francotyp-Postalia-Konzern rund 1.100 Mitarbeiter. (15.08.2016/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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