Francotyp-Postalia Holding


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Meldung
Birkenwerder (www.aktiencheck.de) - Francotyp-Postalia Halbjahreszahlen H1: Umsatz erreicht 84,6 Millionen Euro - Aktiennews

Planmäßig höhere Investitionen in künftiges Wachstum prägen den Halbjahresabschluss der Francotyp-Postalia Holding AG (ISIN: DE000FPH9000, WKN: FPH900, Ticker-Symbol: FPH), dem Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung zu den Halbjahreszahlen H1/2014.
Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Investitionen insbesondere in Mietmaschinen und Entwicklungsprojekte stiegen im ersten Halbjahr 2014 auf 8,6 Mio. Euro nach 7,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Entsprechend der höheren Investitionen lag der Free Cashflow in den ersten sechs Monaten planmäßig bei -1,1 Mio. Euro gegenüber 0,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Währungseffekte beeinflussen Umsatz und Ergebnis

Im operativen Geschäft machte sich die anhaltende Stärke des Euro bemerkbar. Insgesamt belief sich der Umsatz danach im ersten Halbjahr 2014 auf 84,6 Mio. Euro nach 85,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wobei Wechselkurseffekte in Höhe von -0,9 Mio. Euro den Umsatz belasten. Rückläufigen Produktumsätzen standen steigende wiederkehrende Umsätze vor allem im Software- und Mail-Service-Geschäft gegenüber.

Das EBITDA verbesserte sich in den ersten sechs Monaten 2014 auf 11,8 Mio. Euro gegenüber 11,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum; die EBITDA-Marge stieg auf 14 Prozent. Ein höherer Anstieg wurde durch den negativen Währungseffekt in Höhe von 0,6 Mio. Euro verhindert. Angesichts höherer Abschreibungen aufgrund des sehr gut laufenden Austauschgeschäfts von Mietmaschinen in den USA blieb das EBIT mit 5,7 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau von 5,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erreichte 2,9 Mio. Euro nach 3,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2013.

Umsatzwachstum auf mindestens 173 Mio. Euro geplant

Angesichts des weitestgehend erwartungsgemäßen Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr geht der FP-Konzern unverändert davon aus, seine ambitionierten Ziele für 2014 - vor Währungsbelastung - erreichen zu können. Das Unternehmen plant ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten ein Umsatzwachstum auf mindestens 173 Mio. Euro, einen Anstieg des EBITDA-Ergebnisses auf mindestens 25 Mio. Euro und eine Verbesserung des EBIT auf mindestens 12 Mio. Euro. Dieses profitable Wachstum setzt voraus, dass sich das zweite Halbjahr ähnlich erwartungsgemäß entwickelt und die vertrieblichen Initiativen greifen. Der FP-Konzern baut derzeit unter anderem in seinem Heimatmarkt Deutschland einen Fachhandelskanal auf und forciert den Absatz seiner Frankiermaschinen im Mietmarkt USA. Außerdem führt das Unternehmen das Frankiersystem PostBase derzeit sehr erfolgreich in Italien ein - ebenfalls als Mietgeschäft. Darüber hinaus ist die Einführung der PostBase im größten europäischen Frankiermaschinenmarkt Frankreich geplant, ein weiterer reiner Mietmarkt. Angesichts der damit verbundenen Investitionen erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2014 einmalig einen negativen Free Cashflow von -2 Mio. Euro.

"2014 steht ganz im Zeichen der Investitionen in künftiges Wachstum", erklärt FP-Vorstandssprecher Hans Szymanski. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch noch nicht genau quantifizierbar, in welchem Maß die Investitionen bereits im kommenden Jahr greifen und damit den erforderlichen Beitrag zur Erreichung der anvisierten mittelfristigen Ziele für das Jahr 2015 leisten können. Der Vorstand gehe davon aus, dass das kommende Jahr eine operative Ergebnisverbesserung bringen werde, das EBITDA-Ziel von 30 Mio. Euro aber voraussichtlich nicht in vollem Umfang bereits 2015 erreicht werden könne. Die mittelfristigen Ziele gaben in erster Linie eine klare Perspektive, welche Chancen dem FP-Konzern nach einer Umsatzerweiterung und einer erfolgreichen Restrukturierung hat. Szymanski erklärt: "Diese Chancen realisieren wir seitdem Schritt für Schritt und stärken so die Finanz- und Ertragskraft unseres Unternehmens."

Seiner Überzeugung nach zeigen die Erfolge in großen Mietmärkten und im zukunftsträchtigen Software- und Mail-Services-Geschäft vor allem eins: "Wenn wir auch an manchen Stellen etwas mehr Zeit benötigen, die Strategie von FP geht auf. Und das schafft eine gute Basis, unsere Aktionäre auch in Zukunft über eine Dividende am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen."

Börsenplätze Francotyp-Postalia-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Francotyp-Postalia-Aktie:
4,401 EUR -1,83% (27.08.2014, 17:36)

Tradegate-Aktienkurs Francotyp-Postalia-Aktie:
4,465 EUR -0,40% (27.08.2014, 22:25)

ISIN Francotyp-Postalia-Aktie:
DE000FPH9000

WKN Francotyp-Postalia-Aktie:
FPH900

Ticker-Symbol Francotyp-Postalia-Aktie:
FPH

Kurzprofil Francotyp-Postalia Holding AG:

Die Francotyp-Postalia Holding AG (ISIN: DE000FPH9000, WKN: FPH900, Ticker-Symbol: FPH) ist der erste Multi-Channel-Anbieter für die Briefkommunikation. Das weltweit tätige Unternehmen bietet sämtliche Produkte und Lösungen für Geschäfts- und Privatkunden. Neben traditionellen Maschinen für das Frankieren und Kuvertieren von Briefen umfasst das Angebot Dienstleistungen wie die Abholung von Geschäftspost sowie innovative Softwarelösungen wie der vollelektronische Brief. Der Francotyp-Postalia-Konzern mit Hauptsitz in Birkenwerder bei Berlin kann damit maßgeschneiderte Multi-Channel-Lösungen anbieten. Er ist heute in vielen Industrieländern mit eigenen Niederlassungen präsent und besitzt bei Frankiermaschinen einen weltweiten Marktanteil von rund 10%. Mit seiner über 90jährigen Unternehmensgeschichte profitiert der Francotyp-Postalia-Konzern heute in allen Märkten von der zunehmenden Liberalisierung der Postmärkte sowie der Bereitschaft von Unternehmen, ihre Geschäftspost an professionelle Dienstleister auszulagern. Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 168,9 Millionen Euro. Weltweit beschäftigt der Francotyp-Postalia-Konzern rund 1.100 Mitarbeiter. (28.08.2014/ac/a/nw)


 

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