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Dublin (www.aktiencheck.de) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt den heutigen Beschluss des Bundestages (30.
November 2018), wonach künftig auch fliegendes Personal uneingeschränkt einen Betriebsrat gründen kann.

"Die Bedeutung der Betriebsratsgarantie für das fliegende Personal ist nicht zu unterschätzen, weil die deutsche Bundesregierung damit zusammen mit dem Parlament die betriebliche Mitbestimmung per Gesetz verteidigt und schützt und die Tradition der Sozialpartnerschaft stärkt", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Gewerkschaft hatte in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach auf die Missstände bei Ryanair (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Nasdaq OTC-Symbol: RYAOF) hingewiesen und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit Beschäftigten des Lowcosters an den Standorten Berlin und Frankfurt ins Gespräch gebracht. "Das zeigt: Wenn Gewerkschaften Druck machen und Politiker den Menschen zuhören, dann hat arbeitnehmerfreundliche Politik eine Chance. ver.di und die Beschäftigten von Ryanair haben hier einen großen Erfolg errungen", so Bsirske.

Das für den Flugverkehr zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle betonte: "Flugbegleiter und Piloten können nun unabhängig von Tarifverträgen einen Betriebsrat gründen." Die Politik sei damit der Auffassung von ver.di gefolgt und habe mit der Gesetzesänderung eine Betriebsratsgarantie auch für die Luftfahrtbranche ermöglicht. Somit seien die Beschäftigten im Flugverkehr nicht länger der Willkür der Lowcoster ausgeliefert. "Mit dem Aufkommen der Billigflieger haben wir um das Thema Sozialpartnerschaft gerungen, jetzt wurde endlich die Chance für eine geregelte Mitbestimmung im Betrieb eröffnet. Das ist ein großer Erfolg vor allem für die Beschäftigten im Luftverkehr", so Behle weiter. Ein Wermutstropfen sei allerdings, dass die Gesetzesänderung erst am 1. Mai 2019 in Kraft treten würde.

Behle wies darauf hin, dass neben Ryanair auch zahlreiche andere Arbeitgeber im Luftfahrtbereich, so zum Beispiel die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) oder die Aerologic, die Gründung von Betriebsräten behinderten oder verweigerten. "Mit der Betriebsratsgarantie des Bundestages können die Kabinenmitglieder künftig überall Betriebsräte gründen, ob das den Arbeitgebern in den Billigfluglinien gefällt oder nicht."

Die aus den 70er Jahren stammenden Regelungen im Betriebsverfassungsgesetz sahen bis zur heutigen Änderung durch den Bundestagsbeschluss Betriebsräte für fliegendes Personal nur dann vor, wenn dies ausdrücklich in einem Tarifvertrag vereinbart wurde. Der heutige Beschluss gibt den Beschäftigten künftig die Chance, auch in diesen Airlines ihre Interessen zu vertreten.

Börsenplätze Ryanair-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
11,64 EUR +0,13% (30.11.2018, 11:54)

Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
11,725 EUR +1,08% (30.11.2018, 14:09)

ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33

WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z

Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C

Nasdaq Other OTC Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF

Kurzprofil Ryanair Holdings plc.:

Ryanair (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Nasdaq OTC-Symbol: RYAOF) ist eines der größten Niedrigpreis-Flugunternehmen in Europa. Nach einer Umstrukturierung 1990/1991 wurde Ryanair zur ersten Fluggesellschaft, die das von Southwest Airlines in den USA mit großem Erfolg entwickelte Prinzip "Niedrigste Preise/Keine Extras" uneingeschränkt auch in Europa anwendet. Dabei werden die reinen Flugpreise niedrig gehalten, jedoch für bestimmte Leistungen wie Gepäckaufgabe, Online-Check-In oder Getränke und Mahlzeiten an Board Gebühren berechnet. Zudem verkauft Ryanair Werbeflächen auf Boarding Pässen, im On-Board-Display, auf der Homepage und im eigenen In-Flight Magazin.

Ryanair kooperiert seit 1999 mit dem Flugzeughersteller Boeing und bezieht seit 1999 von Boeing Maschinen des Typs Boeing 737-800. Die aktuelle Flotte besteht aus 303 Flugzeugen dieses Typs, die jeweils über eine Sitzplatzkapazität von rund 200 Plätzen verfügen. Inzwischen werden über 180 Destinationen rund um den Globus angeflogen. (30.11.2018/ac/a/a)


 

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