Freenet (alt)


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Meldung
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank zwei Diskont-Zertifikate (ISIN DE000DB4XVF2 / WKN DB4XVF) auf die Aktie von freenet (ISIN DE000A0EAMM0 / WKN A0EAMM ) als Strategie der Woche an.


In der Vergangenheit sei die freenet-Aktie selten der große Renner gewesen. Immer weiter seien die Notierungen von bis zu 25 Euro aus dem Jahr 2007 in die Ferne gerückt. Doch scheinbar hätten sich die Zeiten geändert, seit der neue Chef Christoph Vilanek den Telekommunikationsanbieter steuere. Vom Zeitpunkt der Rücktrittserklärung des früheren freenet-Chefs Eckhard Spoerr im Dezember 2008 habe sich die Aktie bis heute mehr als verdoppeln können.

Nach eigenen Angaben sei die freenet Group der größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Durch die Akquisition der Debitel Group im Jahr 2008 zähle freenet heute fast 18 Millionen Mobilfunkkunden. Mit etwa 1.000 exklusiven Geschäften und rund 6.000 Verkaufstellen verfüge freenet zudem über eine umfangreiche Vertriebsplattform und könne als Service Provider für alle Mobilfunknetze eine breite Palette an Produkten anbieten.

Das Unternehmen spreche in diesem Zusammenhang von einem Alleinstellungsmerkmal am Markt. Neben dem klassischen Mobilfunk zähle freenet den Bereich des mobilen Internets zu den weiteren Schwerpunkten der zukünftigen Unternehmensentwicklung.

Zuletzt habe freenet den frischen Wind im Unternehmen auch in gute Zahlen umsetzen können. So seien in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld die eigenen, hoch gesteckten Erwartungen des Unternehmens laut seines Vorstandes Vilanek erfüllt worden. Dieser habe dies unter anderem auf den erfolgreich verlaufenden Integrationsprozess zurückgeführt. In seiner Strategie habe sich der Konzernchef jedenfalls bestätigt gesehen.

"Wir werden den eingeschlagenen Weg der Neupositionierung und Restrukturierung von freenet konsequent weiter gehen, um im immer härter werdenden Wettbewerb weiter erfolgreich bestehen zu können". Insbesondere für das stark wachsende Geschäft der mobilen Datennutzung sehe der Vorstandschef das Unternehmen auf dem richtigen Weg.

Die freenet-Aktie sei in der Vergangenheit deutlich angestiegen. Viele Marktteilnehmer schienen die Neubesetzung des Chefsessels als Kaufgelegenheit angesehen zu haben, so die Experten von X-markets-Team der Deutschen Bank. Im letzten Monat hätten die Kurse dagegen auf vergleichsweise hohem Niveau seitwärts tendiert. Vor diesem Hintergrund könnten für Anleger unter anderem Diskontzertifikate als Alternative zur Direktinvestition in die Aktie interessant sein.

Die Deutsche Bank biete verschiedene Ausstattungsmerkmale für Diskontzertifikate an. Ein eher konservatives Zertifikat auf die freenet-Aktie weise aktuell im Verhältnis zur möglichen Jahresrendite von etwa 10 Prozent einen hohen Risikopuffer von rund 39 Prozent auf. Mit einem offensiveren Diskontzertifikat bestehe dagegen die Chance auf eine höhere Maximalrendite von bis zu etwa 23 Prozent pro Jahr, der Risikopuffer sei mit rund 20 Prozent aber entsprechend niedriger. Ein Kapitalschutz bestehe bei Diskontzertifikaten allerdings nicht. (21.08.2009/zc/n/a)


 

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