Vita 34


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Meldung
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Vita 34-AktienAnalysevon Analyst Henrik Markmann von der Montega AG:

Henrik Markmann, Analyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Vita 34 AG (ISIN: DE000A0BL849, WKN: A0BL84, Ticker-Symbol: V3V, NASDAQ OTC-Symbol: VTIAF).


Vita 34 habe gestern die 9M-Zahlen veröffentlicht und aufgrund der erfreulichen Entwicklung im dritten Quartal die Jahresziele bestätigt.

Rückkehr auf den Wachstumspfad: Die Erlöse hätten in Q3 mit 5,4 Mio. Euro (-0,4% yoy) lediglich auf Vorjahresniveau gelegen. Die Analystenerwartungen (MONe: 6,0 Mio. Euro) seien damit nicht erfüllt worden. Positiv hervorzuheben sei jedoch, dass das Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal wieder deutliches Wachstum zeige (+7,4% qoq). Zurückzuführen sei dies nach Erachten des Analysten sowohl auf eine nach wie vor positive Entwicklung in der Kernregion DACH als auch erste Erfolge der Restrukturierungen in den Auslandsmärkten.

Von der Ergebnisentwicklung sei Markmann positiv überrascht (EBITDA Q3: 1,8 Mio. Euro vs. MONe: 1,3 Mio. Euro). Wie schon in H1 dürfte hierfür insbesondere das Wachstum in der margenstärkeren Kernregion sowie die Kosteneffizienzmaßnahmen verantwortlich sein. Positive Impulse dürften aber auch die Stabilisierung der Auslandsmärkte geliefert haben. Das Periodenergebnis sei in Q3 durch einen einmaligen Steueraufwand i.H.v. 0,7 Mio. Euro belastet. Hintergrund sei der Ausgang eines Steuerrechtsstreits zwischen Vita 34 und dem Finanzamt Leipzig. Da die Steuern bereits in der Vergangenheit gezahlt worden seien, finde hierdurch kein Liquiditätsabfluss statt. Der operative Cashflow nach 9M habe sich deutlich auf 4,6 Mio. Euro (+25,4% yoy) verbessert, sodass sich die liquiden Mittel auf 8,7 Mio. Euro erhöht hätten.

Jahresziele ergebnisseitig sogar am oberen Ende der Bandbreite möglich: Der Vorstand habe wie erwartet die Guidance bestätigt (Umsatz zw. 21,0 und 23,0 Mio. Euro; EBITDA zw. 5,0 und 5,6 Mio. Euro). Aufgrund der schwachen Vorjahresbasis sowie der in H1 durchgeführten Out-of-Home-Marketingmaßnahmen gehe der Analyst auch im Jahresschlussquartal von Umsatz- und Ergebniszuwächsen aus. Da er sich umsatzseitig in Q3 etwas mehr erhofft habe, reduziere er seine Wachstumsprognosen leicht und positioniere sich am unteren Ende der Topline-Guidance. Auf der anderen Seite habe der Analyst seine EBITDA-Erwartungen aufgrund der erfreulichen Entwicklung nach 9M angehoben. Er gehe nunmehr vom Erreichen der oberen Ergebnisbandbreite aus (EBITDA: 5,6 Mio. Euro vs. zuvor 5,3 Mio. Euro).

Auch für die Folgejahre habe der Analyst seine Umsatzerwartungen etwas reduziert, gleichzeitig aber die Ergebnisprognosen leicht angehoben. Da er jedoch nach wie vor mit leicht steigenden F&E-Aufwendungen für die Entwicklung neuer Produkte im Bereich der Kryokonservierung von Immunzellen aus peripherem Blut rechne, halte er das aktuelle Margenniveau (Q3: 32,8%) zumindest kurzfristig nicht als nachhaltig an. Obwohl der Analyst bereits die erhöhten F&E-Kosten in seinem Bewertungsmodell berücksichtigt habe, sei das mit dem Immunzellprojekt verbundene Wachstumspotenzial aufgrund seiner konservativen Herangehensweise noch nicht abgebildet.

Verlauf des Immunzellprojekts konkretisiert: Im abgelaufenen Quartal habe der Vorstand einen Meilensteinplan hinsichtlich der Einführung neuer Produkte ausgearbeitet. Inzwischen seien die Vorbereitungen für den Zellisolationsprozess erfolgt, sodass ab H1/20 Immunzellen in sogenannten In-Vitro-Studien (im Reagenzglas) getestet würden. Das Unternehmen rechne mit dem Abschluss dieses Entwicklungsschritts noch im selben Jahr. Anschließend plane Vita 34 die Produkte im Rahmen so genannter In-Vivo-Studien (am lebenden Objekt) auf die notwendigen Qualitätsanforderungen zu prüfen. Die Einführung des fertigen Produkts sollte dann Ende 2022 erfolgen.

Wenngleich die Produkteinführung durch die umfangreichen Qualitätskontrollen scheinbar etwas länger dauere als der Analyst ursprünglich gedacht habe, halte er die Herangehensweise u.a. vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklung in den USA für richtig. Das US-Start-Up Cell Vault, das sich ebenfalls mit der Kryokonservierung von T-Zellen beschäftige, habe nämlich aufgrund von unzureichender Qualität der Zellen mit regulatorischen Problemen zu kämpfen. Da der Erfolg solcher Produkte nach Erachten des Analysten jedoch maßgeblich von der Reputation des Unternehmens respektive der Qualität der Produkte abhängig sei, halte er die zeitliche Verzögerung zugunsten höherer Qualitätsstandards für legitim.

Die Q3-Zahlen seien insbesondere auf Ergebnisebene erfreulich ausgefallen und würden eindrucksvoll zeigen, welches Margenpotenzial möglich sei. Auch das im quartalsvergleich anziehende Wachstum werte Markmann als Beweis für den nachhaltigen Erfolg des etablierten Geschäftsmodells mit starker Marktposition. Mit seinen überarbeiteten Prognosen ergebe sich ein neues Kursziel von 17,00 Euro (zuvor: 17,50 Euro).

Henrik Markmann, Analyst der Montega AG, bestätigt seine Kaufempfehlung für die Vita 34-Aktie. (Analyse vom 22.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Vita 34-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Vita 34-Aktie:
13,50 EUR +2,27% (22.11.2019, 09:02)

Tradegate-Aktienkurs Vita 34-Aktie:
13,45 EUR +1,89% (22.11.2019, 10:10)

ISIN Vita 34-Aktie:
DE000A0BL849

WKN Vita 34-Aktie:
A0BL84

Ticker-Symbol Vita 34-Aktie:
V3V

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Vita 34-Aktie:
VTIAF

Kurzprofil Vita 34 AG:

Vita 34 (ISIN: DE000A0BL849, WKN: A0BL84, Ticker-Symbol: V3V, NASDAQ OTC-Symbol: VTIAF) in Leipzig wurde 1997 als erste private Nabelschnurblutbank Europas gegründet und bietet als Komplettanbieter für Kryokonservierung die Entnahmelogistik, die Aufbereitung und die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe an. Mehr als 215.000 Kunden aus Deutschland und weiteren 20 Ländern haben bereits mit einem Stammzelldepot bei Vita 34 für die Gesundheit ihrer Kinder vorgesorgt. Und mit bereits 37 Anwendungen konnte Vita 34 die hohe Qualität der eingelagerten Stammzellpräparate bestätigen.

Dabei gleichermaßen vereint, sehen sich Mitarbeiter und Führungskräfte in ihrem Glauben an Fortschritt und Innovation in der Stammzellentherapie. In ihr steckt enormes medizinisches Potenzial und diese Entwicklung möchte Vita 34 aktiv mitgestalten. Dazu gehört nicht nur besonderes berufliches Know-how aus den Bereichen der Chemie, der Biologie und der Biotechnologie sowie der Medizin, sondern auch der Mut und die Weitsicht ein Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Forschung und Wirtschaft sicher, innovativ und mit stetem Wachstum in die Zukunft zu führen. (22.11.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.


 

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