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Sieger der gescheiterten
Freenet-Übernahmeverhandlungen Vor exakt zwei Monaten gebührte
Versatel noch der zweifelhafte Titel, die schlechteste deutsche Neuemission des
Jahres 2007 zu sein. Seither hat sich die Aktie fast verdoppelt - und das obwohl
im operativen Geschäft allenfalls eine Stabilisierung der Lage gemeldet werden
konnte. Nach der dramatischen Gewinnwarnung Ende August war das allerdings auch
das Mindeste was Versatel den enttäuschten Erstzeichnern bieten
musste. Übernahme
eingepreist In unserer damaligen
Berichterstattung machten wir einen fairen Wert von 500 bis 600 Millionen Euro
für das Papier aus - inklusive des eigenen Netzes in Ballungsräumen. Damit waren
wir etwas zu konservativ: United Internet hat nun für 20 Prozent an Versatel 127
Millionen Euro bezahlt, was hochgerechnet auf das gesamte Unternehmen 635
Millionen Euro entspricht. Doch aktuell liegt die
Marktkapitalisierung bereits bei über einer Milliarde Euro. Soviel dürfte weder
United Internet noch ein anderer Player bereit sein zu
zahlen. Unser
Fazit: Da vom operativen Geschäft
kurzfristig keine positiven Impulse zu erwarten sind, raten wir zum Verkauf der
Aktie. Jetzt gratis anmelden und die
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wünscht Ihnen Ihr Armin Brack Chefredakteur
Geldanlage-Report |