Index Zertifikat auf Solactive China Solar TR [Deutsche Bank AG]


WKN: DB2CSL ISIN: DE000DB2CSL4
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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten von Deutsche Bank db-X markets stellen in der aktuellen Ausgabe des "X-press Trends" das Solactive China Solar Index-Zertifikat (ISIN DE000DB2CSL4 / WKN DB2CSL ) sowie das Solactive Global Solar Index-Zertifikat (ISIN DE000DB1SUN4 / WKN DB1SUN ) vor.


China laufe Deutschland als Anbieter von Solar-Anlagen den Rang ab. Und das könnte sich bald in den entsprechenden Unternehmenswerten zeigen. Das biete Anlegern neue Möglichkeiten.

Keine Frage: Alternative Energien würden gefragt bleiben. Im vergangenen Jahr hätten weltweit viele Länder ihre Energiepolitik überdacht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel habe den Schritt hin zu erneuerbaren Quellen beschlossen. Gute Zeiten für Solaranbieter, sollte man meinen. Doch zum 1. April seien in Deutschland Kürzungen bei der Solarförderung eingetreten. Sie würden zwar vor allem einheimische Produzenten treffen, doch auch ausländische Unternehmen hätten bisher die Fördergelder genutzt.

So komme die jährliche Erhebung des Branchen-Blattes "Photon International" zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte aller Solarmodule in Deutschland chinesische Elemente tragen würden. Statt mit finanzieller Unterstützung müsse man der asiatischen Konkurrenz daher mit Innovationen begegnen, so die Bundesregierung. Nur einen Tag später habe Q-Cells seine Insolvenz verkündet. Noch vor fünf Jahren habe das Unternehmen aus Bitterfeld als größter Solarzellenhersteller der Welt gegolten. Das Rennen würden nun chinesische Branchen-Vertreter machen, wie auch die Photon-Erhebung zeige.

Demnach schaffe es Solarworld aus Bonn, nun Marktführer in Deutschland, gerade unter die 20 größten Solarzellen-Produzenten weltweit. Doch seien sechs Unternehmen aus China unter den Top-Ten vertreten. "Analog zu anderen Bereichen werde auch die Verlagerung von Solarzellenproduktionen in asiatische Niedriglohnländer fortgesetzt, insbesondere nach China", habe denn auch ichael Schmela, Chefredakteur von "Photon International" Ende März gesagt. Auch die International Trade Association (ITC) bestätige den chinesischen Vormarsch:
Demnach hätten die chinesischen Unternehmen 2011 innerhalb eines Jahres den Wert der in die USA gelieferten Produkte auf gut drei Milliarden Dollar verdoppelt.

Ein Vorteil der chinesischen Firmen: Das Reich der Mitte subventioniere seine Solar-Produzenten. Damit könnten sie den weltweiten Preiskampf länger aushalten als so mancher Mitbewerber. Doch die fallenden Endpreise hätten zuletzt auch einigen asiatischen Unternehmen deutlich zugesetzt. Was im vergangenen Jahr produziert worden sei, aber keinen Abnehmer gefunden habe, ruhe in Lagern und sei kaum mehr zu kostendeckenden Preisen zu verkaufen. Denn seitdem sei etwa der Preis des in Modulen nötigen Siliziums gesunken, gleichzeitig seien aber auch die Verkaufspreise der Module gefallen. Davon sei auch Suntech, der weltweit größte Solarmodul-Hersteller, nicht verschont geblieben.

Laut Jahresbericht habe das chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr wegen des Preisdrucks beim Bruttogewinn einen Verlust um fast 30 Prozent hinnehmen müssen. Doch da etwa den deutschen Mitbewerbern nun Fördergelder fehlen würden, könnten diese es schwer am Markt haben. Und das könnte nicht nur Suntech zugute kommen, sondern auch anderen chinesischen Anbietern.

Suntec bilde mit bis zu 14 anderen großen in China tätigen Branchen-Vertretern den Solactive China Solar Performance-Index. Der bestehende Margendruck habe im vergangenen Jahr einigen der enthaltenen Unternehmensaktien Schwierigkeiten gemacht. Und das habe sich auch im Index gezeigt. Habe er vor einem Jahr noch bei 62,01 Punkten gelegen, notiere er nun bei 17,51 Zählern. Doch wenn die chinesischen Unternehmen ihre aktuellen Chancen nutzen würden, könnte damit auch der Index wieder steigen.

Anleger, die sich breit aufstellen und nicht nur auf ein Unternehmen zurückgreifen möchten, könnten sich Produkte auf diesen China-Solar-Index ansehen. Das Solactive China Solar Index-Zertifikat folge der Index-Entwicklung. Steige der China-Solar-Index, gehe es auch mit dem Zertifikat nach oben. Falle der Index, mache das Zertifikat auch diese Entwicklung nach unten mit. Bei einer negativen Entwicklung drohe dem Anleger dann ein Verlust des eingesetzten Kapitals. (13.04.2012/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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