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WKN: A0S848 ISIN: DE000A0S8488
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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die Aktie der Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848 ) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.


Der zum 3. Quartal berichtete Geschäftserfolg entspreche den Erwartungen (AlsterResearch, wie auch Konsensus). Das Management bestätige zudem den im Zuge der Berichterstattung zum Halbjahr formulierten Ausblick auf die laufende Periode. Es bleibe bei einer sehr gedämpften Dynamik; das Wachstum finde per saldo nicht mehr statt. Die Terminals der HHLA würden sich in der Wettbewerbsbetrachtung der Nordrange-Häfen weiterhin überzeugend schlagen, doch erstmals seit zweieinhalb Jahren kennzeichne ein Minuszeichen die Volumenentwicklung gegenüber dem Vorjahresquartal (-0,2%).

Sehr kräftige Zuwächse der Nordamerikaverkehre sowie die Steigerung bei den Zubringerdiensten mit Feeder-Schiffen in den Ostseeraum könnten nicht den fortgesetzten, in Q3 geringfügig noch beschleunigten Abschwung bei den Asien-Nordeuropa-Verkehren kompensieren. Der Tiefpunkt der Margen und Ergebnisbeiträge des Segments Container sei immerhin bereits im Frühjahr durchschritten gewesen.

Für die Attraktivität des Standorts Hamburg seien durch den vorläufigen Stopp der Fahrrinnenanpassung auf der Elbe, der vor dem Bundesverwaltungsgericht erwirkt worden sei, erhebliche Risiken hinzugetreten. In all ihren bisherigen Kommentierungen zur Hamburger Hafenaktie seien die Analysten fest von einer zügigen Aufnahme der Ausbautätigkeit ausgegangen. Seit dem 16. Oktober sei statt dessen eine erhebliche Verzögerung einzukalkulieren.

Den asiatischen Geschäftspartnern des Hafenbetreibers zu vermitteln, dass die angekündigten Ausbaggerungen jetzt nicht vollzogen würden, gehe nicht ohne Blessuren ab. Die Verhandlungsposition mit internationalen Reedereien sei mit dieser Blamage stark geschwächt. Im besten Falle bleibe ein Schaden an Glaubwürdigkeit und Reputation zurück.

Ihre Prognosen für 2013 würden die Analysten geringfügig nach unten anpassen und damit erste Auswirkungen einer zumindest kurzfristig geschwächten Verhandlungsposition berücksichtigen. Würden die Positionen der Konfliktparteien unverändert bleiben, so drohe ein Marathon der gerichtlichen Klärung von bis zu einem halben Jahrzehnt. Das Szenario, dass dieses Verfahren dann einen für die HHLA negativen Abschluss finde, würden die Analysten mittlerweile für real halten. Hamburg habe in dem Falle das Potenzial eingebüßt, sich immer weiter als die bevorzugte Drehkreuzverbindung für die Verkehre von und nach Übersee mit Mittel-, Nord- und Osteuropa festzusetzen.

Für die Attraktivität der HHLA-Aktie entspreche die Bedeutung der weiteren Qualifikation Hamburgs als Drehkreuz in etwa so viel, wie für Bayern München die Teilnahme an der Champions League. Eine dem dauerhaften Abstieg auf das UEFA-Europa-League-Niveau vergleichbare Entwicklung liege für den Hamburger Hafen und Logistik in der Hand von Richtern und an der politischen Einigungsbereitschaft der Kontrahenten im Zuge einer möglichen Findung von Kompromissen.

Der Aktienkurs der HHLA sei bereits auf die UEFA-Europa-League-Stufe herabgestiegen. Eine die Risiken angemessen einbeziehende Bewertung liege in der Gesamtbeurteilung der Analysten weiterhin deutlich darüber. Die Analysten würden ein Kursziel von 25 EUR (bisher: 30 EUR) formulieren. Den negativen Newsflow würden sie für das erste als abgearbeitet erachten; eine konjunkturelle Aufhellung sollte wenigstens im Frühjahr wieder am Horizont erkennbar sein.

Das Anlageurteil der Analysten von SRH AlsterResearch für die HHLA-Aktie verbleibt auf "kaufen". (Analysevom 13.11.2012) (13.11.2012/ac/a/d)


 

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