Daldrup & Söhne


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01.06.17 Neues zu UMT, Baader Bank und Daldrup & S.


 
Meldung
Liebe Leser,

UMT und Daldrup & Söhne legten am Donnerstag Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor. Die Investmentbank Baader hat hingegen eine Kooperation mit der Wiener Börse gestartet, die insbesondere für österreichische Anleger von hohem Interesse sein dürfte.

UMT mit Premiere

Die UMT United Mobility Technology AG hat für das Geschäftsjahr 2016 erstmals einen Jahresabschlussbericht nach HGB erstellt, wie er nach den Transparenzstandards des Regulierten Marktes üblich ist, obwohl die Aktie noch nicht in diesem Segment gehandelt wird, sondern im Freiverkehr. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Gesamtleistung 4,75 Mio. € +109 %
Rohergebnis 3,76 Mio. € +257 %
Überschuss 0,21 Mio. € (Vj. -0,92 Mio. €)
Ergebnis/Aktie 0,01 € (Vj. -0,06 €)
Das FinTech-Unternehmen geht in seiner aktuellen Prognose davon aus, im laufenden Geschäftsjahr sowohl bei Umsatz als auch Ertrag ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich zu erreichen. Der Vorstandsvorsitzende Albert Wahl begründete die Guidance wie folgt: „Bargeldloses Bezahlen, insbesondere Mobile Payment, ist ein unaufhaltsamer Megatrend. Dies lässt sich eindrucksvoll an unseren Geschäftszahlen ablesen. Die UMT United Mobility Technology AG konnte im Geschäftsjahr 2016 mit deutlichen Steigerungen bei Gesamtleistung, Gewinn und Eigenkapital ihre Kennzahlen wesentlich verbessern. Wir wollen diese Ausgangslage nutzen, um weiterhin dynamisch und nachhaltig zu wachsen.“

Baader Bank: Neue Aufgabe am Aktienmarkt

Die Investmentbank Baader Bank dürfte den meisten Privatanlegern als eines der bekannten Analysehäuser ein Begriff sein. Das familiengeführte Unternehmen kooperiert nun mit der Wiener Börse, um deren neues Segment „global market“ zu unterstützen. Im „global market“ werden US-Aktien gehandelt, die sich nun für österreichische Anleger auch außerhalb der US-Handelszeiten handeln lassen.

Interessant für österreichische Investoren dürfte ferner sein, dass sich die Wiener Börse damit zu einem „One-Stop-Shop“ entwickeln will. Das heißt, auch der Kauf und Verkauf ausländischer Wertpapiere soll zukünftig komplett über Wien möglich sein. Der Umweg über XETRA oder Tradegate wäre dann nicht mehr notwendig. Dieser Punkt ist insofern von Relevanz, weil österreichische Anleger bevorzugt in ausländische Aktiengesellschaften investieren. Die Baader Bank wiederum soll mit ihrer technischen Expertise gewährleisten, dass alle Kundenorders pünktlich und erfolgreich ausgeführt werden.

Ein Blick auf die Schätzungen der Börse Stuttgart für die Baader-Aktie im Jahr 2017:

Ergebnis/Aktie 0,20 €
KGV 8
Dividende 0,05 €
Dividendenrendite 3,02 %
 

Daldrup & Söhne

Die Daldrup & Söhne AG hat ihren Jahresabschlussbericht für 2016 vorgelegt. Die Zahlen dokumentieren ein deutliches Wachstum, das nach Angaben des Vorstands auch in diesem Geschäftsjahr anhalten soll. Die wichtigsten Kennziffern im Überblick:

Umsatz 31,1 Mio. € +80 %
EBITDA 4,6 Mio. € +2 %
EBIT 1,0 Mio. € +25 %
EBIT-Marge 2,4 %  
Ergebnis/Aktie 0,03 € 0 %
Überschuss 0,2 Mio. € 0 %
Wie ersichtlich hat der Spezialist für Bohr- und Umweltdienstleistungen insbesondere beim Umsatz stark zugelegt und die eigene Guidance deutlich übertroffen. Denn die Gesamtleistung lag 2016 bei 39,5 Mio. Euro, während die Prognose nur 33 Mio. Euro in Aussicht stellte. Mit der EBIT-Marge lag man zwar innerhalb des prognostizierten Zielkorridors von 2-5 %, aber eben nur am unteren Ende. Da besteht aus meiner Sicht also am ehesten Verbesserungspotenzial.

Die aktuelle Auftragslage bietet dazu beste Voraussetzungen, wie Daldrup & Söhne betont: „Mit den jüngst akquirierten Bohraufträgen für Geothermieprojekte in Geretsried (19 Millionen Euro), Bad Bellingen (3,8 Millionen Euro) und für die Stadtwerke München (zweistelliger Millionenbetrag) ist das Unternehmen bis weit ins Jahr 2018 ausgelastet.“

Deswegen soll die Gesamtleistung für 2017 etwa 40 Mio. Euro erreichen. Bei der Prognose für die EBIT-Marge bleibt das Unternehmen bei seiner letztjährigen Spannbreite von 2 bis 5 %.

Ein abschließender Blick auf die Schätzungen der Börse Stuttgart für das Jahr 2017:

Ergebnis/Aktie 0,08 €
KGV 101
Dividende 0,00 €
Dividendenrendite 0,00 %
 

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Ein Beitrag von Mark de Groot



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