Daldrup & Söhne


WKN: 783057 ISIN: DE0007830572
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Meldung
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christopher Rodler, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Daldrup & Söhne (ISIN DE0007830572 / WKN 783057 ) nach wie vor mit "kaufen" ein.


Daldrup & Söhne habe heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht, die - wie avisiert - deutlich unter den ursprünglichen Analystenschätzungen und der Guidance des Unternehmens gelegen hätten (EBIT von über 5 Mio.).

Das negative Ergebnis könne auf drei Gründe zurückgeführt werden: Erstens hätten die Anlaufkosten (Versicherungsprämien etc.) für das Taufkirchenprojekt, das in Q2/2013 online gehen solle, das Ergebnis belastet. Zweitens habe ein schwieriges Marktumfeld zwar zu einem positiven, aber deutlich schwächer als erwarteten Bohrgeschäft geführt. Wie schon in der ersten Hälfte des Jahres hätten lange Genehmigungsprozeduren und das schwierige Finanzierungsumfeld die Entwicklung von einigen Projekten verlangsamt. Diese Verzögerungen hätten zu längeren Ausfallzeiten der Bohranlagen geführt. Die dadurch verursachten Kosten hätten vom Unternehmen getragen werden müssen. Drittens sei das Ergebnis durch zwei große Projekte beeinflusst worden, bei denen Daldrup gezwungen gewesen sei, Zugeständnisse zu machen, um Referenzprojekte abzuwickeln (in Ried, Österreich und Schlattingen, Schweiz).

Daldrup erwarte für 2012 einen Gesamtumsatz von EUR 58 Mio. (+23% yoy, WRe: EUR 56,3) und eine EBIT-Marge von 10% (basierend auf der Gesamtleistung, WRe: 6%). Diese Guidance werde durch eine unverändert starke Projektpipeline von etwa EUR 100 Mio. unterstützt, die es dem Unternehmen ermögliche, bis Ende 2013 theoretisch auf voller Auslastung zu operieren. Die Tatsache, dass Daldrup der Vertrag für ein großes Projekt unter guten Bedingungen in Wien zugesprochen worden sei und dass der Claim in Taufkirchen genutzt werden könne, um ein weiteres Projekt zu entwickeln, könne als ein sehr gutes Zeichen für das Unternehmen betrachtet werden.

Als Folge der offensichtlich langsameren und schwierigeren Entwicklung der Geothermieprojekte hätten die Analysten ihr Ergebnismodell aktualisiert. Im Wesentlichen hätten sie ihre Margenschätzungen für das Bohrgeschäft der kommenden drei Jahre auf 8,6% bis 12,5% (von 15%) gesenkt. Zusätzlich nehme man eine langsamere Entwicklung des Stromverkaufsgeschäftes des Unternehmens an. Dies führe zu einem erheblich niedrigeren Kursziel von EUR 22 (alt: EUR 30).

Dennoch mache das Taukirchen-Projekt Fortschritte nach Plan und sollte den Stromverkauf in Q2/2013 beginnen, der solide, risikofreie Cashflows von EUR 2,5 Mio. p.a. (= Daldrups Anteil) generieren werde. Der erfolgreiche Abschluss werde der erste Meilenstein in Daldrups Transformation zu einem unabhängigen mittelständischen Versorger sein und sollte den Investoren mehr Vertrauen in das Geschäftsmodell geben. Die mittel- und langfristigen Perspektiven würden intakt bleiben.

Der Aktienkurs sei durch das Marktumfeld, besonders im Sektor erneuerbare Energien, belastet worden. Obwohl die Bewertungsmultiplikatoren immer noch teuer erscheinen und nicht die hohen und stabilen zukünftigen Erträge aus dem Stromverkaufsgeschäft reflektieren würden, scheine der derzeitige Aktienkurs (= Emissionspreis) ein attraktives Kaufniveau darzustellen. Ein KBV von 1,0 sollte den Aktienkurs hier zusätzlich stützen.

Die Kaufempfehlung der Analysten von Warburg Research für die Aktie von Daldrup & Söhne wird bestätigt. (Analysevom 30.05.2012) (31.05.2012/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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