Xetra-Gold ETC auf Gold [Deutsche Börse Commodities GmbH]


WKN: A0S9GB ISIN: DE000A0S9GB0
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kennzahlen
Forum
Xetra-Gold ETC auf Gold [Deutsche Börse Commodities GmbH] News

Weitere Meldungen
23.05.12 Rohstoff-ETCs: Anleger meiden das Risiko
11.04.12 Rohstoff-ETCs: Keine einheitlichen Marktmein.
23.02.12 Xetra Gold-ETC - hinterlegte Sicherheit
15.02.12 Rohstoff-ETCs Risiken am Ölmarkt bleiben
01.02.12 ETC-Investoren interessieren sich fast aussch.
18.01.12 Rohstoffe die Ampel steht auf Grün
13.01.12 ETCs und ETFs günstige Kosten für Nischen.
04.01.12 Rohstoffmarkt gezielte Nachfrage
21.12.11 Rohstoffe Gold ETCs gesucht
07.12.11 Rohstoffe Gewinnmitnahmen überwiegen
02.12.11 XETRA Gold-Zertifikat Aufwärtstrend intakt
23.11.11 Rohstoffe Gold und Silber wieder im Fokus
31.10.11 IQ Investment Beteiligungen an SN Mineral u.
12.10.11 Rohstoffe Chancen für Silber und Platin
28.09.11 Einzelne Rohstoffe wieder gefragt
14.09.11 Goldpreis vor Abkühlung?
05.09.11 IQ Investment sehr viel Fantasie
31.08.11 Rohstoffe Anleger halten Rohstoffen die Sta.
24.08.11 Zertifikate-Trends erst einmal Luft holen
23.08.11 ETFs Rückkehr zur Normalität


nächste Seite >>
 
Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit steigendem Risiko eines Austritts Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung orientieren sich Anleger zunehmend auf den US-Dollar und setzen damit dem Euro zu, so die Deutsche Börse AG.


Das zumindest sei die Beobachtung von Gabor Vogel. "Dadurch sind viele Rohstoffpreise stark unter Druck geraten."

ETF Securities bestätige den Abbau von risikoreicheren Investments zugunsten von Staatsanleihen und Geldmarktprodukten. "Investoren haben in der vergangenen Woche breit gestreut Mittel aus Rohstoff-ETCs abgezogen", berichte Nigel Longley. "Nur in Zucker gab es geringe Zuflüsse."

Ob und wann sich die Situation stabilisiere, würden laut Vogel die kommenden zwei Monate an den Tag bringen. Nach den Wahlen einer neuen griechischen Regierung am 17. Juni wisse man mehr. Zudem gebe es unterschiedliche Auffassungen innerhalb des Euroraums über den Stabilisierungspakt und die Einführung von Eurobonds. Deshalb bleibe die Lage an den Rohstoffmärkten zwar weiterhin wackelig. "Wir gehen aber grundsätzlich davon aus, dass sich die Eurokrise lösen lässt", meine der RohstoffAnalyst der DZ BANK.

Für ETF Securities seien die Verluste der Anleger eine Ursache für die starke Bewegung raus aus Gold. "Bei Gold-ETCs haben wir in der vergangenen Woche die höchsten Mittelabflüsse seit rund zwei Monaten gesehen", berichte Nigel Longley, der in diesem Anlegerverhalten ein Muster sehe. Bereits in den Jahren 2008 und 2011 habe das Unternehmen ähnliche Bewegungen in den Gold-ETCs beobachtet, bevor es wieder zu starken Mittelzuflüssen gekommen sei. Denn Gold eigne sich wegen seiner hohen Liquidität besonders gut für schnelle Portfolioanpassungen bei geänderten Risikostrukturen.

Seit September vergangenen Jahres habe der Goldpreis in der Spitze rund 20 Prozent an Wert verloren. Den jüngsten Ausverkauf bei dem Edelmetall begründe Vogel ebenfalls mit der starken Anlegerorientierung Richtung US-Dollar. Als erstaunlich bezeichne er die gegenläufige Bewegung von Goldpreis und Inflation. "Dieses Phänomen wird sich gegen Ende des Jahres wieder auflösen", sei Vogel überzeugt und stelle einen Goldpreis von 1.850 US-Dollar pro Feinunze in den kommenden zwölf Monaten in Aussicht.

Als fundamental nicht gerechtfertigt sehe auch Eugen Weinberg von der Commerzbank den jüngsten Preisrückgang bei Gold. "Immerhin haben wir negative Realzinsen und eine ungelöste Staatsschuldenkrise im Euroraum."

Ob die Kehrtwende bereits eingesetzt habe, sei zu bezweifeln. Florian Perini von Flow Traders beschreibe den Handel mit physisch besicherten Gold-ETCs der vergangenen zwei Wochen jedenfalls als tendenziell ausgeglichen. Beide Seiten gespielt würden etwa bei Xetra-Gold (ISIN DE000A0S9GB0 / WKN A0S9GB ), beim ETFS Physical Gold (ISIN DE000A0N62G0 / WKN A0N62G ) und beim db Physical Gold Euro Hedged (ISIN DE000A1EK0G3 / WKN A1EK0G ). Gleichermaßen Zu- und Abflüsse gebe es für Silber zum Beispiel im ETFS Physical Silver (ISIN DE000A0N62F2 / WKN A0N62F ).

Steigende Lagerbestände und die Eurokrise hätten zudem auf den Ölpreis gewirkt und würden laut Perini ein erneutes Ausbrechen nach oben verhindern. "Einige Investoren setzen gar auf einen weiteren Kursverfall und legen sich Short-Produkte auf Öl ins Depot." Als von der OPEC gewollt beschreibe Vogel den vergleichsweise niedrigen Ölpreis. "Insbesondere Saudi Arabien hält sich zugunsten der globalen Konjunkturstabilität derzeit zurück und stabilisiert den Preis bei rund 107 US-Dollar für die Nordseesorte Brent." In zwölf Monaten sehe dies wieder anders aus. "Dann haben wir vermutlich Preise um die 120 US-Dollar pro Fass."

Zunächst würden Anleger offenbar weiter sinkende Ölkurse erwarten. Im Handel spreche Perini von überwiegend Abgaben in Öl-ETCs. Abgestoßen worden seien Flow Traders zufolge zum Beispiel der ETFS Crude Oil (ISIN DE000A0KRJX4 / WKN A0KRJX ) und der ETFS Brent 1mth (ISIN DE000A0KRKM5 / WKN A0KRKM ). Tendenziell in Anlegerdepots wandere beispielsweise der ETFS Short Crude Oil (ISIN DE000A0V9XY2 / WKN A0V9XY ). "Die meisten Abflüsse gab es aus Öl-ETCs der Nordseesorte Brent", melde Longley, der von einer Verringerung der Preisspanne zwischen den beiden Ölsorten WTI und Brent berichte.

Mit dem Preisrutsch des Aluminiums auf rund 2.000 US-Dollar pro Tonne würden die Produktionskosten in etwa 10 Prozent der weltweiten Aluminiumwerke zum Problem. "Bei diesen Betrieben liegen die Herstellungskosten mit rund 2.300 US-Dollar deutlich über dem Marktpreis", bemerke Vogel und erwarte deshalb ein Zurückfahren der Produktionskapazitäten für Aluminium in den kommenden Monaten. Die derzeit hohen Lagerbestände böten zudem ein verzerrtes Bild. "70 bis 80 Prozent der Lagerware stehen dem Markt aufgrund von Termingeschäften nicht zur Verfügung." Deshalb erwarte Vogel zumindest für dieses Basismetall einen Preisanstieg mit einem Potenzial um die 30 Prozent auf 2.650 US-Dollar pro Tonne noch in diesem Jahr.

Abschließend berichte Perini von einem ausgeglichenen Handel in ETCs, die Körbe verbriefen würden und an Rohstoff-Indices gekoppelte ETFs. "Bei breiter aufgestellten Rohstoff-Trackern gibt es zu gleichen Teilen Käufer und Verkäufer." Ausgeglichen gehandelt würde etwa der Lyxor Commodities (ISIN FR0010270033 / WKN A0JC8F ), der iShares Dow Jones UBS Commodity Swap (ISIN DE000A0H0728 / WKN A0H072 ), der RBS Market Access Rogers International Commodity (ISIN LU0249326488 / WKN A0JK68 ) sowie der EasyETF S&P GSCI (ISIN LU0203243414 / WKN A0EAZC ). (23.05.2012/fc/a/e)


 

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

EasyETF S&P GSCI Capped 35/20

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:


Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

EasyETF S&P GSCI Capped 35/20

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?