Franco-Nevada


WKN: A0M8PX ISIN: CA3518581051
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Meldung

Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen auf den höchsten Stand seit über sechs Jahren gestiegen.

Nach den massiven Kursverlusten zuvor ist das Balsam auf den Wunden der Gold-Anhänger.

goldsack

Viele haben die Feinunze als „sicheren Hafen“ in ihr Portfolio aufgenommen und sind lange Zeit bitter enttäuscht worden. Nun also das Comeback, das sich durchaus fortsetzen könnte. So stellen Edelmetalle beispielsweise für die Charttechniker von HSBC auch für den weiteren Jahresverlauf und darüber hinaus eine interessante Assetklasse dar.

Gold-Comeback: Anstieg auf 1700 Dollar?

Viele Trader bei wikifolio.com sehen das genauso. Christian Jagd, auffindbar unter dem Tradernamen  Portfoliomatrix , rechnet nach dem fulminanten Anstieg zunächst zwar mit einer Konsolidierung, mittelfristig aber mit einer weiteren Erholung auf 1500 US-Dollar. Und das muss noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Langfristig, sprich auf Sicht von zwei Jahren, halte ich durchaus Notierungen von bis zu 1700 Dollar für möglich“, sagt der Trader, der für die jüngste Kurs-Rallye vor allem die Charttechnik verantwortlich macht: „Dass beim letzten Anstieg auch der wichtige und hartnäckige Widerstand im Bereich von 1360 Dollar geknackt wurde, brachte die Anleger mit Short-Positionen auf Gold massiv in Bedrängnis und führte zu einem regelrechten kurzfristigen Run auf Gold.“

Für Gold spricht aber nicht nur das Potential einer weiteren Preissteigerung. Jagd ist überzeugt: „Gold ist und bleibt der sichere Hafen, das beweist seine Wertstabilität seit Jahrhunderten. Insbesondere seine Schutzfunktion gegen die Inflation bleibt gefragt, vor allem bei weiterhin heiß laufenden Gelddruckerpressen in den Staaten dieser Welt.“ In Jagds wikifolio  Intelligent Matrix Trend findet sich entsprechend auch eine gewisse Gold-Aushaftung - und zwar zum Beispiel in Form des Goldminenbetreibers  Barrick Gold und der kanadischen  Franco-Nevada . „Franco-Nevada ist ein sehr gut geführtes Unternehmen, das selbst zwar keine Minen betreibt, aber über Lizenzvereinbarungen, sogenannten Streams, an einer Vielzahl aussichtsreicher Projekte von Goldminenbetreibern und -Explorern beteiligt ist.“

Notenbanken geben die Richtung vor

Auch die Trader-Kollegen Michael Flender (  GoldeselTrading ) und Kai Knobloch (  Halbprofi87 ) sehen die Zukunft des Goldpreises tendenziell optimistisch. Als entscheidend bezeichnen beide die Notenbankpolitik und die daraus resultierende Entwicklung der Kapitalmarktzinsen. „Wenn die Zinsen niedrig bleiben bzw. in den USA sogar wieder deutlich gesenkt werden, dann hat der Goldpreis weiteres Aufwärtspotential“, fasst Flender zusammen. Dabei weist er auf einen entscheidenden Unterschied zur Vergangenheit hin: „Früher hieß es ja immer Gold ist eine Absicherung, bietet aber keine Zinsen. Mittlerweile ist es aber so, dass Anleihen von vielen Ländern negative Zinsen liefern. Von daher ist ein ‚stabiles‘ Investment wie Gold gefragt, da es Kurspotential bietet und zumindest keine Strafzinsen verursacht.“ Seine Expertise nutzt der Vollzeit-Trader zum Beispiel im wikifolio  Goldesel-Trading