Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen T


WKN: A0M8HD ISIN: DE000A0M8HD2
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Ranking
Kennzahlen
Forum

Weitere Meldungen
19.05.20 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: Wie F.
13.03.20 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen mit "A.
22.01.20 Qualität ist "King" - Frank Fischer über die Ja.
02.10.19 DWS Dynamic Opportunities- und Leonardo UI-.
24.05.19 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: Vorsic.
08.02.19 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen mit AA.
01.02.19 Fondshandel: Nachhaltigkeit gefragt
17.01.19 Frankfurter Stiftungsfonds mit AA+ bewertet .
30.11.18 Aktienfonds: Eine mögliche Fonds-Kombination .
23.11.18 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: Es dro.
12.10.18 Diese zehn Fonds haben Morningstar-Nutzer im.
04.10.18 Das sind die zehn Verkaufsschlager der freien.
11.09.18 FOS Rendite und Nachhaltigkeit-Fonds: Als De.
10.09.18 Fondshandel: Eher Defensives gefragt
25.01.18 Fondshandel: Kasse machen bei US-Aktien
26.10.17 Fonds-Handel: Kauflaune hält an
09.08.17 Diese Fonds mögen Morningstar-Nutzer am me.
03.08.17 Fonds-Handel: Keine Heimatliebe
24.07.17 Stiftungsfonds: Gute Performancewerte trotz e.
12.07.17 Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: Starma.


nächste Seite >>
 
Meldung
Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt, so Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG sowie Fondsmanager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD).


Die Staatsverschuldung der Industrienationen sei von 90 auf über 120 Prozentpunkte nach oben geklettert. Und bei vielen Unternehmen sehe es auf der Schuldenseite nicht besser aus. Die Krise wird uns noch einige Zeit begleiten, so Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG. Die Corona-Pandemie habe aber auch einen positiven Nebeneffekt: Sie zwinge anders zu denken!

Um in der aktuellen Krise Mehrwert für die Anleger zu schaffen, bedürfe es unterschiedlicher Denkmodelle. Wir sind schon immer Value-Investoren gewesen - und bleiben es auch, so Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG. Aber es gebe verschiedene Ansätze, um Value in den Portfolios der Mandate wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen umzusetzen.

Da sei zum einen das klassische "Graham Value", bei dem sich die Unternehmen vor allem durch ein niedriges KGV und einen hohen Buchwert auszeichnen würden. Hier liege der Fokus klar auf der Bewertung des Unternehmens. Dann das so genannte "Narrow Moat Value", bei dem die Unternehmen ein erhöhtes KGV hätten, gleichzeitig aber über eine, wenn auch geringe, Preissetzungsmacht verfügen würden. Und dann haben wir das "Wide Mode Value", oder auch "Modern Value" genannte Modell, so Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG. Die Unternehmen in dieser Kategorie hätten zwar ein hohes KGV, aber auch eine sehr hohe Preissetzungsmacht. Hinzu komme ein hohes Umsatzwachstum. Bei dieser Betrachtungsweise gehe es vor allem darum, welchen Mehrwert in Form von Dividenden, Aktienrückkäufen, Wachstum und Rendite auf reinvestiertes Kapital (ROIIC) man bekomme. Auch dieser Ansatz sei seit vielen Jahren Teil unserer Anlagestrategie. In der Krise setzten wir darauf einen besonderen Fokus, so Frank Fischer, CEO & CIO der Shareholder Value Management AG, weiter.

"Modern Value" finde man in Unternehmen wie Alphabet und Alibaba, aber auch in deutschen Nebenwerten wie Secunet Securities und WashTec. Diese Firmen hätten um ihr Geschäftsmodell herum einen so genannten Burggraben in Form eines strukturellen Wettbewerbsvorteils aufgebaut und würden so über hohe Markteintrittsbarrieren verfügen. Gleichzeitig seien sie in nachhaltig wachsenden Märkten aktiv. Im Ergebnis würden sie eine hohe und wachsende Kapitalrendite verzeichnen. Komme dazu noch eine große Sicherheitsmarge, könne man als Value-Investor Ausverkaufssituationen wie in den letzten Wochen zum Einstieg nutzen oder schon bestehende Positionen ausbauen.

Ein gutes Beispiel sei Alphabet. Der Google-Konzern habe erst kürzlich bei der Vorlage seiner Quartalsergebnisse gezeigt, welche Macht in diesem Unternehmen stecke. Der Umsatz sei zweistellig gewachsen, der Konzerngewinn sei im 1. Quartal auf 6,7 Milliarden Dollar gestiegen. Und damit nicht genug: Um neue Kunden zu gewinnen, sei das Videokonferenzsystem "Google Meet" den Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt worden. In Zeiten von Homeoffice und abgesagten Dienstreisen ein riesiger Markt, den Alphabet hier konsequent angehe. Mit "Google Meet" scheine das nächste "Billion User-Baby" des Konzerns heranzuwachsen, also ein Dienst, der weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer an Alphabet binde.

Ein anderes Beispiel sei der deutsche Nebenwert Secunet Securities. Das Essener Unternehmen sei Spezialist für Datensicherheit. Hinzu komme, dass man eine Nische besetze, in die kaum ein Wettbewerber eindringen könne. So sei die Firma bei der deutschlandweiten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Arztpraxen und Krankenhäuser führend und habe dabei Teile des Geschäfts übernommen, das zuvor von T-Systems betrieben worden sei. Hinzu kämen Software-Updates und die Wartung der Geräte, die hohe Erlöse garantieren würden. Darüber hinaus habe man mit der Auslieferung so genannter E-Kioske für die digitale Passkontrolle an Flughäfen begonnen. Derzeit herrsche auf den Flughäfen rund um den Globus zwar die große Flaute, das werde aber nicht immer so bleiben.

Vom Ende einer anderen Flaute werde WashTec profitieren. Die Aktie des Weltmarktführer für Autowaschanlagen sei im Zuge des Shutdowns um rund 40 Prozent gefallen, nachdem in der Krise fast keiner mehr Auto gefahren sei. Nach den ersten Lockerungen ziehe der Individualverkehr aber wieder an, wie man an den jüngsten Staus auf den Autobahnen und in den Städten sehen könne. Dadurch würden Autos wieder schmutzig und müssten gewaschen und gepflegt werden. Von alledem profitiere das Unternehmen aus Augsburg. WashTec habe zudem einen ausgeprägten Wettbewerbsvorteil, da es nicht nur die Waschanlagen verkaufe, sondern auch den gesamten Service und die Versorgung der Anlagen abdecke.

All diese Beispiele würden zeigen, wie wichtig ein ausgeprägter Wettbewerbsvorteil, hohe Markteintrittsbarrieren und eine damit verbundene Preissetzungsmacht seien. All das sei Value, nur eben nicht klassisch, sondern neu gedacht. (Ausgabe vom 18.05.2020) (19.05.2020/fc/a/f)


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen T

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Frankfurter Aktienfonds für Stiftu. (13.03.20)
Frankfurter Aktienfonds für Stiftu. (28.02.20)
ÖSTERREICHISCHER FONDSPREIS. (27.02.20)
Kaldemorgens Milliardenfonds wird . (18.02.20)
ScopeExplorer - Fondsrating-Update. (17.02.20)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen T

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?