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FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit leichten Schwankungen und zuletzt freundlicher Tendenz hat sich der Dax am sogenannten Hexensabbat präsentiert. An diesem Freitag um 13 Uhr liefen an der Termin- und Optionsbörse Eurex Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Nach dem Verfall drehte der deutsche Leitindex ins Plus und notierte zuletzt 0,16 Prozent höher bei 13 088,92 Punkten. Damit deutet sich für das Börsenbarometer ein Wochenverlust von einem halben Prozent an.

Der MDax sank am Freitag um 0,05 Prozent auf 26 058,13 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,32 Prozent auf 2527,63 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg hingegen um 0,1 Prozent.

Die leichte Aufwärtsbewegung sei sicher vom Verfall getrieben und markttechnisch bedingt, nicht von der Politik, sagte ein Händler mit Blick auf die Ankündigung der SPD, in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU über eine Regierungsbildung eintreten zu wollen. "Dass es die Sozialdemokraten zumindest versuchen werden, war aus Marktsicht sicher das wahrscheinlichste Szenario", sagte der Händler. Aber erst wenn der Dax aus der Handelsspanne zwischen 12 800 und 13 241 Punkten ausbreche, bringe dies den "Befreiungschlag", fügte der Händler hinzu.

Die Adidas-Aktien erholten sich ein Stück weit von ihrem jüngsten Kursrutsch und stiegen um 1,7 Prozent. Damit waren sie hinter Eon mit plus 2,6 Prozent zweitbester Dax-Wert. In dieser Woche waren sie in der Spitze um mehr als 8 Prozent gefallen. Experten hatten die jüngsten Abgaben zum Jahresende hin mit Umschichtungen der Anleger begründet, nachdem die Adidas-Papiere in den vergangenen Jahren einen starken Lauf hatten. Branchenintern setzten die Investoren neuerdings eher auf die Titel des US-Konkurrenten Nike , hieß es.

Die Papiere der Deutschen Telekom reagierten mit minus 0,6 Prozent auf die Nachricht, wonach die Bonner und die schwedische Tele2 nun gemeinsam im niederländischen Mobilfunkmarkt gegen ihre Konkurrenten antreten. T-Mobile NL und Tele Netherlands bündeln ihre Geschäfte in einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die Telekom 75 Prozent hält.

Das offenbar rege Interesse am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten der Merck KGaA ließ deren Aktionäre kalt: Die Merck-Papiere stagnierten zuletzt bei rund 90 Euro. Zu den Bietern in der ersten Runde gehörten der Nahrungsmittelkonzern Nestle , der Konsumgüter-Hersteller Reckitt Benckiser und der Arzneimittel-Produzent Mylan , schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Sparte könnte demnach umgerechnet bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Das wäre etwas mehr als zuletzt erwartet.

Die Kursverluste der Oracle-Aktien am Vorabend nach schwachen Quartalszahlen lösten bei den Papieren des deutschen Konkurrenten SAP Gewinnmitnahmen aus. Zuletzt gaben SAP um 0,3 Prozent nach. "Die Zahlen von Oracle und vor allem der Ausblick auf das laufende dritte Geschäftsquartal könnten die Erwartungen an das Cloud-Geschäft ein wenig dämpfen", sagte ein Händler. Positiv für den SAP-Kurs sei allerdings das von Morgan Stanley von 102 auf 111 Euro erhöhte Kursziel, das der Aktie fast 15 Prozent Aufwärtspotenzial einräumt.

Steinhoff-Titel setzten ihren Kurseinbruch der vergangenen beiden Handelstage fort und sackten um weitere 5,4 Prozent ab. Der von einem Bilanzskandal erschütterte Möbelhersteller macht einen personellen Schnitt, wobei Hauptaktionär, Aufsichtsratvorsitzender und Übergangschef Christo Wiese deutlich an Einfluss verliert: Er scheidet aus dem obersten Führungszirkel aus. Zudem hat sich seine Beteiligung von rund einem Viertel am Unternehmen etwas reduziert. Am Mittwoch hatte Steinhoff mitgeteilt, dass auch der Jahresabschluss 2016 neu erstellt werden muss, worauf die Aktien um mehr als 13 Prozent abgeschmiert waren.

Die Papiere des Börsenneulings HelloFresh erreichten mit 12,67 Euro einen weiteren Rekordstand und notierten zuletzt 3,6 Prozent höher bei 12,00 Euro. Damit zogen die Aktien des Kochboxen-Anbieters in drei Handelstagen um fast 30 Prozent an. Bei HelloFresh endete am Dienstag die Schweigeverpflichtung der Analysten nach dem Börsengang im November, der nach zwischenzeitlichen Rückschlägen nun auch für die Anleger zum Erfolg wurde. Die Anleger der ersten Stunde liegen inzwischen knapp 24 Prozent vorne.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,14 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,59 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,01 Prozent auf 163,50 Punkte nach. Der Euro hielt sich ganz knapp über der Marke von 1,18 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank am Donnerstag auf 1,1845 Dollar festgesetzt./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---



 

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