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Euwax bonds

Mitte der Woche erholten sich die Kurse an den Aktienmärkten auf breiter Front.
Ein erster Grund dafür waren Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB. Über den Nachrichtendienst Reuters wurde bekannt, dass die Notenbank demnächst auch Unternehmensanleihen kaufen wolle. Die Gerüchte, dass sich der EZB-Rat in seiner Sitzung Anfang Dezember bereits damit beschäftigen könnte, wurden jedoch noch am Mittwoch durch das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny dementiert. Er zeige sich offen für den Kauf von Unternehmensanleihen durch die Zentralbank. Das sei eine von mehreren Möglichkeiten, um ihre Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Allerdings habe es darüber keine Diskussion und keine Entscheidung im Rat gegeben. Vielmehr solle die Wirkung von bereits gesetzten Maßnahmen (milliardenschwere Geldspritzen für Banken und der Kauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen) in den vergangenen Monaten abgewartet werden. Die Gerüchte unterstützten zunächst die Stimmung am Markt für Unternehmensanleihen, aber auch die freundliche Stimmung der Aktienmärkte ließen Corporate Bonds fester notieren.

Konjunkturdaten aus der Euro-Zone: Rezessionsängste ade
Am Donnerstag sorgten überraschend positive Konjunkturdaten aus Deutschland und der Euro-Zone für weitere Unterstützung am Aktienmarkt und ließen das deutsche Börsenbarometer die Marke von 9.000 Punkten überwinden. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland stieg im Oktober auf 51,8 Punkte. Einen Monat zuvor lag er mit 49,9 Punkten noch unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Die deutsche Wirtschaft profitiert vom schwächeren Euro.
Auch die europäischen Einkaufsmanagerindizes fielen dank einer unerwartet hohen Aktivität der Industrie besser als erwartet aus. Der Einkaufsmanagerindex der Privatwirtschaft stieg im Oktober von 52,0 auf 52,2 Punkte, während die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte einen Rückgang auf 51,5 Punkte prognostiziert hatten.
Der Einkaufsmanagerindex zählt zu den verlässlichsten Frühindikatoren. Während die ebenfalls viel beachteten ZEW- und Ifo-Indizes subjektive Einschätzungen von Finanzmarktakteuren beziehungsweise Unternehmern abfragen, misst Markit harte Daten wie Auftragseingang, Warenbestand, Preise, Produktionsmengen, Lieferzeiten oder Beschäftigung.

Bundesanleihen:
Deutsche Bundesanleihen tendierten am Donnerstag nach den überraschend guten Konjunkturzahlen etwas schwächer. Die Flucht in den sicheren Hafen ist auch mit den festeren Aktienmärkten nicht mehr so stark gefragt, wie noch in der letzten Woche. 10-jährige Anleihen rentierten bei 0,88 Prozent während der richtungsweisende Euro-Bund-Future auf 150,40 Punkte fiel.
Die Bundesbank ist am Mittwoch bei einer Auktion 30-jähriger Bundesanleihen auf einem Teil der Papiere sitzen geblieben. Die Ultralangläufer wurden mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,77 Prozent verkauft, was sie für viele interessierte Investoren unattraktiv gemacht hatte. Die Anleihen sind mit einem Kupon von 2,5 Prozent ausgestattet, der durchschnittliche Verkaufskurs lag bei 117,7 Prozent.









 

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