Platin


WKN: COM017 ISIN: XC0009665545
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23.04.20 Platin-Calls mit 58%-Chance bei Erreichen des .
20.02.20 Open End Turbo Long Zertifikat: Platin kratzt .
06.02.20 BNP Paribas-Zertifikate auf Platin: Trendwende.
21.01.20 Open End Turbo Long Zertifikat auf Platin: Zi.
04.12.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Platin: A.
29.11.19 Wave XXL-Optionsscheine auf Platin: Anstieg .
20.11.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Platin: Zi.
24.10.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Platin: Üb.
20.09.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Platin: Ko.
04.04.19 Mini-Future Long auf Platin: Knackpunkt 880 U.
21.03.19 Open End Turbo Long auf Platin: Preis nahe J.
20.12.18 Mini Future Long auf Platin: Saisonal interessa.
23.10.18 Mini Future Long auf Platin: Erholung kann we.
12.07.18 Platin-Calls mit 94%-Chance bei Kursanstieg a.
16.05.18 MINI-Future Long auf Platin: 1.000 US-Dollar m.
11.01.18 Platin-Turbo-Calls mit 82%-Chance bei Kursspr.
10.07.17 Silber fällt trotz ETF-Zuflüssen auf 15-Monats.
01.11.16 Gold-ETFs nur mit geringen Zuflüssen im Okto.
13.09.16 Platin- und Palladium-ETFs seit einem Jahr mit.


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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000PX2XQP5 / WKN PX2XQP ) und ein Mini Short-Zertifikat (ISIN DE000PA7S280 / WKN PA7S28 ) auf Platin (ISIN XC0009665545 / WKN nicht bekannt) vor.


Nach zuletzt sechs mehr als durchwachsenen Jahren habe der Platinpreis 2019 wieder kräftig zugelegt. Ein Zuwachs von fast 22 Prozent auf 962,50 US-Dollar habe sogar die stärkste Jahresentwicklung seit 2009 bedeutet. Der Grund für die gute Entwicklung im vergangenen Jahr sei in erster Linie eine deutlich erhöhte Investmentnachfrage gewesen, speziell bei den physisch hinterlegten Platin-ETFs. Die erhöhte Investmentnachfrage habe sogar die Nachfragerückgänge in den Segmenten Automobil, Schmuck und Industrie sowie ein um zwei Prozent gestiegenes Angebot kompensiert. Sei das World Platinum Investment Council (WPIC) lange von einem Platinüberschuss für 2019 in Höhe von 345.000 Unzen ausgegangen, so erwarte es mittlerweile ein leichtes Defizit von knapp 30.000 Unzen.

Palladium steige noch kräftiger. Trotz des starken Anstiegs im vergangenen Jahr habe Platin mit der Entwicklung des Schwestermetalls Palladium erneut nicht schritthalten können - der Palladiumpreis sei 2019 um weitere 54 Prozent auf 1.941,50 Dollar geklettert. Die Platin-Palladium-Ratio sei damit auf unter 0,5 und damit unter das Niveau aus dem Jahr 2001 gesunken.

Bei Palladium liege aktuell eine besondere Situation vor. Der Palladiummarkt sei seit Jahren unterversorgt. Rund 80 Prozent der weltweiten Palladiumnachfrage würden aus der Automobilindustrie stammen. Palladium habe davon profitiert, dass nach dem Dieselskandal vermehrt Autos mit Benzinmotor gefragt gewesen seien, denn in den Abgaskatalysatoren von Benzinmotoren werde etwa viermal mehr Palladium als Platin verbaut. Die zuletzt starke Nachfrage nach Hybridautos sei für Palladium kein Nachteil gewesen, denn neben einem Elektromotor würden Hybridfahrzeuge mit einem Benzinmotor ausgestattet. Gleichzeitig hätten höhere Umweltauflagen bei Verbrennungsmotoren für einen erhöhten Bedarf an Platinmetallen gesorgt. So müssten beispielsweise in China und Indien in den Katalysatoren künftig rund fünf statt zuvor etwa zwei Gramm Platinmetalle verbaut werden, um den Schadstoffausstoß zu senken. Dies alles habe dazu geführt, dass Palladium 2019 den teils kräftigen Absatzrückgang in der Automobilindustrie mehr als habe kompensieren können.

Der Platinmarkt sei in den vergangenen Jahren überversorgt gewesen. 2019 werde ein erneutes Überangebot voraussichtlich wohl nur durch die erhöhte Investmentnachfrage verhindert. Doch die Platinnachfrage könnte bereits bald wieder anziehen. Ein Grund seien die schärferen Umweltauflagen beim Schadstoffausstoß. Nachdem China seine Umweltauflagen bereits im vergangenen Jahr verschärft habe, würden in Indien seit Januar schärfere Auflagen gelten. Dabei würden neue Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge in China und Indien eine besondere Rolle spielen. Das erhöhte Transportaufkommen in diesen Ländern könne aktuell aber fast nur mit Diesel-Lkws erfüllt werden. Und das Platin-Palladium-Verhältnis in Abgaskatalysatoren für Dieselmotoren betrage 8 zu 1. Somit könnte der immense Bedarf an Lkw in den nach wie vor stark wachsenden asiatischen Ländern Platin einen kleinen Schub geben.

Ein großes Thema für Platin dürfte zudem die Brennstoffzelle werden. Sie sei der große Hoffnungsträger beim Fahrzeugantrieb der Zukunft. Mit Brennstoffzellen betriebene Elektrofahrzeuge würden zwar bereits mehr als vielversprechende Ergebnisse liefern, doch gebe es hier noch einige Probleme zu lösen. Neben der Wasserstoffherstellung und der Infrastruktur seien es auch die noch zu hohen Kosten, denn in aktuellen Brennstoffzellen für Autos würden rund 30 Gramm Platin verbaut. Während bei Autos die Umstellung von Benzin- und Dieselautos auf Batteriebetrieb im Vordergrund stehe, gelte im Lastwagenbereich die Brennstoffzelle als relativ aussichtsreich, weil dort Batterien zu schwer und nicht für lange Fahrten ausgelegt wären. Das US-Start-up Nikola wolle bereits nächstes Jahr einen E-Lkw mit Brennstoffzelle auf den Markt bringen. Zudem sei es nur eine Frage der Zeit, bis die Autoindustrie auch in Abgaskatalysatoren von Benzinmotoren wieder verstärkt Platin verbaue. Zum einen sei Platin das Edelmetall mit den besseren physikalischen Eigenschaften und zum anderen aktuell nur halb so teuer wie Palladium.

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Preisentwicklung bei Platin könnte Südafrika werden. Rund drei Viertel der gesamten Platinproduktion kämen aus Südafrika. Das Problem: Südafrikas Wirtschaft gehe es schlecht, der staatliche Stromkonzern Eskom sei hoch verschuldet, die Kraftwerke seien meist marode und völlig überaltert. Daher sei es im Dezember infolge kräftiger Regenfälle zu erheblichen Stromausfällen gekommen - Minengesellschaften hätten tagelang ihre Produktion einstellen müssen, davon sei auch die Platinförderung negativ betroffen gewesen. Die Stromausfälle hätten sich zuletzt gehäuft, weshalb es hier auch 2020 zu Beeinträchtigungen bei der Platinproduktion kommen könne. (Ausgabe Februar 2020) (06.02.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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