Brent Crude Rohöl ICE Rolling


WKN: COM062 ISIN: XC0009677409
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23.05.13 Partizipations-Zertifikate auf WTI-Future: Kursg.
16.05.13 Partizipations-Zertifikate auf WTI-Future: Besta.
09.05.13 Partizipations-Zertifikate auf WTI-Future: Abwä.
25.04.13 Partizipations-Zertifikate auf WTI-Future: Abwä.
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18.04.13 Partizipations-Zertifikate auf WTI-Future: Kursv.
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05.04.13 Inline-Optionsscheine auf Brent-Öl bieten attrak.


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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt ein Endlos-Turbo Long (ISIN DE000DD2S670 / WKN DD2S67 ) auf den Brent Crude Future Contract (ISIN XC0009677409 / WKN DB4CAT ) vor.


Dominierendes Thema an den Terminmärkten bleibe die weiter rückläufige Ölproduktion der OPEC-Staaten und der übrigen Unterzeichnerstaaten des Ölförderabkommens. Laut jüngst veröffentlichten Daten habe die Gesamtfördermenge der OPEC im April bei 32,9 Millionen Barrel pro Tag und damit leicht über dem vereinbarten Zielwert von 32,5 Millionen Barrel gelegen. Auch Russland mache bei der Einhaltung der vereinbarten Förderquoten inzwischen ernst und habe mit 10,97 Millionen Barrel fast das gewünschte Niveau erreicht.

In Nordamerika habe sich die Lage am Ölmarkt hingegen unerwartet deutlich eingetrübt. So sei bei den wöchentlichen Öllagerbeständen ein deutliches Plus von 6,2 Millionen Barrel ausgewiesen worden. Auch bei der Ölproduktion hätten die USA mit 10,62 Millionen Barrel pro Tag einen neuen Rekordwert erreicht, womit man mittlerweile vor Saudi-Arabien und knapp hinter Russland auf dem zweiten Platz der weltweit führenden Ölproduzenten rangiere.

An den Terminmärkten hätten der unerwartet deutliche Anstieg der US-Öllagerbestände und die ungebremst steigende Produktion der US-Fracking-Industrie kaum für Verstimmung gesorgt. Da die Öllagerbestände vieler Industriestaaten ein geringes Niveau aufweisen würden, würden viele RohstoffAnalysten die Lage am Ölmarkt weiterhin als bullisch einschätzen. Als wesentlicher Treiber erweise sich hier vor allem die anziehende Ölnachfrage aus China. Angesichts der boomenden Binnenkonjunktur im Reich der Mitte hätten die Ölimporte zuletzt in Q1 um weitere 6,8% angezogen. Auch andere Schwellenländer wie Indien würden mehr Öl verbrauchen, wobei der Ölverbrauch auf dem indischen Subkontinent zuletzt im März um 7,2% angezogen habe.

Angesichts der implementierten Förderkürzungen der OPEC und anderer wichtiger Förderländer wie Russland reagiere der Markt aktuell empfindlich auf Nachrichten auf Produktionsausfälle oder Spannungen in ölreichen Regionen wie dem Nahen und Mittleren Osten. Vor allem Venezuela bereite den Analysten zunehmend Kummer. Denn die marode Öl-Infrastruktur des Landes mache weiter sinkende Produktionsraten in den kommenden Monaten mehr als wahrscheinlich. So würden Marktbeobachter von einem Produktionsrückgang von mehr als 200.000 Barrel pro Tag ausgehen, womit sich die Abwärtsspirale weiter beschleunigen würde. Ähnlich präsentiere sich die Lage in Libyen, wobei zuletzt ein Pipeline-Unglück für erhebliche Beeinträchtigungen beim Ölexport gesorgt habe.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der bei den Ölbullen für Support sorge, sei der anhaltende Streit über das Atom-Abkommen mit dem Iran. Medienberichten zufolge hätten Israel und die USA angeblich neue Beweise gesammelt, denen zufolge der Iran trotz des Atomabkommens mit den Vereinten Nationen weiterhin an einem Geheim-Programm zur Entwicklung einer Atombombe arbeite. US-Präsident Trump habe daraufhin am 8. Mai 2018 das Abkommen mit dem Iran aufgekündigt. Dies könnte auch für den Ölmarkt weitreichende Folgen haben. Denn der Iran sei erst seit dem Inkrafttreten des Abkommens und der damit verbundenen Aufhebung der Handelssanktionen wieder als Ölexporteur an den internationalen Märkten aktiv. Die Aufkündigung des Abkommens könnte nun das Angebot an den Ölmärkten belasten, denn der Iran sei immerhin der drittgrößte Ölproduzent des OPEC-Kartells, wobei der Output des Landes zuletzt durch die Modernisierung der Förderanlagen nachhaltig gesteigert worden sei.

Übergeordnet bleibe die Ausgangslage bei Brent Crude Oil nach Einschätzung der Analysten bullisch. Dies belege die Tatsache, dass Brent Crude Oil nach dem Breakout aus der mehrmonatigen Seitwärtsrange bei 70 USD seine Gewinne habe verteidigen können. Zuletzt sei es Brent Crude Oil nicht gelungen, den Widerstand bei 75 USD nachhaltig zu knacken. Allerdings seien Rücksetzer im Anschluss mit Zukäufen beantwortet worden, was für das übergeordnet bullische Gesamtbild bei Brent Crude Oil spreche. In den kommenden Wochen dürfte der Kampf mit dem Widerstand im Bereich der 75-USD-Marke das Geschehen bestimmen. Gelinge hier ein nachhaltiger Breakout, wäre der Weg unserer Einschätzung nach aus charttechnischer Sicht nach oben frei. Es biete sich daher an, aus Trading-Gesichtspunkten einen Ausbruch über die Marke von 75 USD abzuwarten, um sodann mit enger Risikotoleranz im Bereich der Marke von 70 USD auf der Long-Seite zu folgen.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell 56,175 USD) berührt, verfalle das Zertifikat allerdings wertlos. (Ausgabe vom 09.05.2018) (10.05.2018/zc/a/a)


 

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