S&T AG


WKN: A0X9EJ ISIN: AT0000A0E9W5
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kolumnen
Insider-Trading
Kennzahlen
Forum
S&T AG News

Weitere Meldungen
05.08.19 S&T will 2020 kräftig wachsen - Aktienanalys.
24.07.19 S&T: Aktienrückkaufprogramm kommt bei Anle.
12.07.19 S&T: Der IT-Dienstleister profitiert von dynami.
28.06.19 S&T: Leerverkäufer Ennismore Fund Manageme.
24.06.19 S&T bleibt unter Beschuss von Shortseller Enn.
19.06.19 S&T: Short-Attacke von Ennismore Fund Mana.
18.06.19 S&T: Das steckt hinter den Insider-Verkäufen .
17.06.19 S&T AG: Massive Insiderverkäufe mahnen zu .
07.06.19 S&T: Neue Short-Attacke! Ennismore Fund Ma.
06.06.19 S&T: Jahresziele voll intakt - Aktienanalyse
05.06.19 S&T: Gegenbewegung läuft - Aktienanalyse
14.05.19 S&T: Rücksetzer als gute Kaufgelegenheit - A.
23.04.19 S&T AG: Macht es Hannes Niederhauser noch.
20.04.19 S&T: Sie dürfen gespannt sein!
16.04.19 S&T: Jetzt geht’s los!
08.04.19 S&T: Wogen glätten sich
04.04.19 S&T-Aktie bleibt spannend! Aktienanalyse
03.04.19 S&T-Vorstand auf Roadshow in Frankreich - A.
02.04.19 S&T: Was steht jetzt noch aus?
28.03.19 S&T: Achtes Rekordjahr in Folge - Aktienanal.


nächste Seite >>
 
Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - S&T-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des IT-Technologiekonzerns S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Ticker-Symbol: SANT) unter die Lupe.


Hannes Niederhauser, CEO von S&T, sei bereits heute optimistisch für das Jahr 2020. "Wir haben das Volumen an Design Wins in den letzten Monaten um ca. 40% auf fast 1,8 Mrd. Euro erhöht und zahlreiche neue Kunden gewonnen", so Niederhauser im Gespräch mit der Vorstandswoche. Hierbei handle es sich in erster Linie um verschiedene IoT-Kundenprojekte. "In unserer Top 10-Kundenliste werden wir in 2020 bis zu fünf neue Kunden sehen, die wir in den letzten sechs Monaten gewonnen haben." Prominenter Neuzugang: Ein großes Online-Handelshaus. "Dieses Unternehmen wird 2020 voraussichtlich unser größter Kunde sein", sage Niederhauser. Zudem habe sich ein großer deutscher Autohersteller von IoT-Lösungen von S&T entschieden und auch ein sehr namhafter Automobilzulieferer aus Süddeutschland sei auf der neuen Kundeliste der Österreicher zu finden. Die Gewinnung eines großen Gaming-Anbieters aus Europa runde die starke Nachfrage nach IoT-Themen ab. "All diese Aufträge werden in 2020 zum Umsatz beitragen. Das macht mich heute schon optimistisch, dass wir im nächsten Jahr weiterwachsen".

Gut möglich, dass S&T in 2020 zwischen 1,3 und 1,4 Mrd. Euro umsetze bei einem weiter steigenden EBITDA. Das zusätzliche Wachstum benötige natürlich ein halbwegs vernünftiges Wirtschaftsumfeld. Niederhauser sehe den Treiber für das Geschäft im klassischen IT-Geschäft. "Der IT-Markt dürfte wegen der Digitalisierung sicherlich weiter einstellig wachsen. Unser Treiber sind aber IoT-Lösungen für unsere Kunden. Das sollte für ein überproportionales Wachstum sorgen." Bis zum Jahr 2023 wolle S&T den Umsatz auf 2 Mrd. Euro steigern und das EBITDA auf 200 Mio. Euro in etwa verdoppeln.

Jüngst habe Niederhauser wieder zugeschlagen und zugekauft. S&T habe vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen die Kapsch CarrierCom AG inklusive deren Tochtergesellschaften sowie die für den operativen Geschäftsbereich zuständige Kapsch PublicTransportCom von der Kapsch-Group gekauft. Rechtlich seien drei Firmen zum Preis von jeweils 1 Euro gekauft worden. Insgesamt habe man zusätzlich noch 20 Mio. Euro Schulden und einen Kassenbestand von rund 10 Mio. Euro übernommen. 2018 hätten diese Gesellschaften einen Umsatz von rund 120 Mio. Euro erzielt. Auf einen Umsatz von ca. 20 Mio. Euro werde S&T direkt verzichten, da dieser nicht profitabel sei. Insgesamt hätten die Zukäufe in 2018 mehr als 20 Mio. Euro versenkt.

Niederhauser und Verluste würden gar nicht zusammenpassen. "Das ist quasi eine kleine Kontron. Kontron haben wir auch schnell saniert. Das wird uns bei diesen Kapsch-Gesellschaften auch gelingen." 2019 werde der Zukauf allerdings das Ergebnis noch mit 5 bis 7 Mio. Euro belasten. 2020 werde der Break-Even erwartet. Mittelfristig halte Niederhauser in diesem Geschäft EBITDA-Margen von bis zu 15% für möglich. "Kapsch CarrierCom hat interessante Softwarelösungen in der Pipeline. Deshalb haben wir es gekauft. Wir können diese Lösungen in ganz anderen Bereichen einsetzen und ergänzen damit unser eigenes Geschäft um eine Softwarelösung."

Ins neue Jahr sei S&T ganz gut gestartet. "Wir sind auch nach Ablauf des 2. Quartals auf gutem Weg, unsere Ziele zu erreichen", sage Niederhauser. Die Zahlen für das 2. Quartal dürften entsprechend positiv ausfallen. Die bisherige Umsatzprognose von 1,1 Mrd. Euro werde aufgrund der anteiligen Konsolidierung der zugekauften Kapsch-Gesellschaften auf knapp 1,15 Mrd. Euro erhöht. Das EBITDA erwarte Niederhauser weiterhin bei mindestens 100 Mio. Euro. Aus dem Effekt nach IFRS 16 sollte sich das EBITDA in 2019 um weitere 8 bis 10 Mio. Euro erhöhen. "Diesen Effekt werden wir in der Form nach der Übernahme von Kapsch aber nicht sehen, da wir für 2019 noch entsprechende Verluste aus der Übernahme erwarten." Die rein operative EBITDA-Prognose bleibe unverändert. Zudem wolle S&T in 2019 den Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessern. "Der Fokus liegt auf der Optimierung des Working Capital." Auf Nettobasis strebe S&T in 2019 einen Gewinn zwischen 50 und 55 Mio. Euro an.

Die Aktie von S&T sei im Dezember 2018 auf Kurse von fast 15 Euro abgestürzt, um sich in den Folgemonaten auf gut 25 Euro wieder zu erholen. Wie man wisse, habe S&T im Januar ein Aktienrückkaufprogramm umsetzen wollen. Das Programm sei beim Preis limitiert gewesen. Es sei am 22. Juli 2019 abgelaufen. Kein einziges Stück sei zurückgekauft worden, weil zwischenzeitlich der Kurs der Aktie schlichtweg steil nach oben gelaufen sei. Inzwischen habe das Unternehmen ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Dieses Mal belaufe sich das Limit auf bis zu 20.00 Euro je Aktie.

Niederhauser selbst stehe übrigens bei Kurschwächen auch privat gerne bei Gewehr bei Fuß und kauft Aktien. Jüngst habe Niederhauser aber auch Aktien zum Kurs von 20 Euro verkauft. Da er von S&T kein nennenswertes Gehalt beziehe, verkaufe er seit Jahren auch immer wieder S&T-Aktien. Auch CFO Richard Neuwirth habe jüngst Aktien verkauft. In erster Linie handle es sich hierbei um Verkauf von Aktienoptionen, auf die in Österreich direkt 60% an Steuern über dem Ausübungspreis abzuführen seien. Überhaupt nicht überrascht hätten die Experten die Aktienverkäufe von Aufsichtsratschef Erhard Grossnigg. Grossnigg sei seit 2011 bei S&T engagiert und sei mit Niederhauser einer der ersten Investoren von S&T gewesen, die durch die Übernahme der vorherigen Quanmax erfolgt sei. Er habe auch in den Vorjahren schon wesentliche Anteile verkauft und nunmehr alle restlichen Aktien veräußert. Die Experten hätten dies schon lange erwartet und würden davon ausgehen, dass die jüngsten Aktienverkäufe der Organe in Kürze kein Thema mehr sein würden, auch wenn das Timing dieses Mal vielleicht das Beste gewesen sei.

Nach dem deutlichen Kursrückschlag ist die S&T-Aktie für die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" erneut kaufenswert! (Analyse vom 05.08.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze S&T-Aktie:

Xetra-Aktienkurs S&T-Aktie:
20,30 EUR -3,88% (02.08.2019, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs S&T-Aktie:
20,00 EUR -2,25% (05.08.2019, 09:07)

ISIN S&T-Aktie:
AT0000A0E9W5

WKN S&T-Aktie:
A0X9EJ

Ticker-Symbol S&T-Aktie:
SANT

Kurzprofil S&T AG:

Der Technologiekonzern S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Ticker-Symbol: SANT) (www.snt.at) ist mit rund 2.300 Mitarbeitern und Niederlassungen in 20 Ländern weltweit tätig. Als Systemhaus zählt das im Frankfurter Prime Standard notierte Unternehmen mit einem umfassenden Lösungsportfolio zu den führenden Anbietern von IT-Dienstleistungen und Lösungen in Zentral- und Osteuropa. S&T verfügt als namhafter IT-Hersteller über ein großes Portfolio an Eigentechnologien, etwa in den Bereichen Appliances, Cloud-Security und Smart Energy. (05.08.2019/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

S&T AG

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

S+T AG - neuer TecDAX ... (20.08.19)
S&T/Kontron mit Foxconn (vorm. ... (11.08.19)
Löschung (23.04.19)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

S&T will 2020 kräftig wachsen - . (05.08.19)
S&T: Aktienrückkaufprogramm kom. (24.07.19)
S&T: Der IT-Dienstleister profitiert. (12.07.19)
S&T: Leerverkäufer Ennismore Fun. (28.06.19)
S&T bleibt unter Beschuss von Sh. (24.06.19)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

S&T AG

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?