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Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD) ist ein aktiv gemanagter Aktienfonds, der weltweit in Small und Mid Caps schwerpunktmäßig Europa investiert, so die Experten der TELOS GmbH.


Der Fonds verfolge eine klare Anlagestrategie nach den bewährten Prinzipien des Value Investing. Der Schwerpunkt werde auf den Kapitalerhalt und Dividenden gelegt ohne dabei die langfristige Ertragsgenerierung einer möglichst zweistelligen Rendite zu vernachlässigen. Auf ein ausgewogenes Chance/Risiko-Verhältnis werde somit besonderes Augenmerk gelegt. Der Hauptfokus liege auf unterbewerteten europäischen Small- und Mid Cap Aktien, mit einem Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Raum, da mit Small- und Mid Caps laut Fondsmanagement historisch gesehen die höchsten Erträge erwirtschaftet worden seien. Grundsätzlich könne der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen aber weltweit anlegen.

Die Philosophie des Hauses beruhe auf dem von Benjamin Graham und Warren Buffett begründeten Value Investing mit aktiver Wahrnehmung von Eigentümerinteressen. Dabei würden die Unternehmen ausgewählt, die nicht nur eine günstige Bewertung, also eine Sicherheitsmarge hätten, sondern eigentümergeführt seien und einen strategischen Wettbewerbsvorteil hätten. Der durch den geforderten Bewertungsabschlag entstehende "Sicherheitspuffer" der Investition sei ein wesentliches Element eines Risikomanagements. Der Fonds könne bis zu 49% Kasse halten und das restliche Aktienvermögen über Derivate absichern, was auch gelegentlich geschehe. Der Derivateneinsatz bewähre den Fonds vor größeren Rückschlägen. Den Ausschlag gebe dabei die Marktstimmung, gemessen an mehreren Faktoren wie etwa den Sentix-Indices.

Das Fondsmanagement gestalte das Portfolio sehr flexibel, losgelöst bei der Portfoliostrukturierung von jeglicher Benchmark. Als Orientierungsgröße werde der MSCI Europe Small Cap Index verwendet. Die Anlagestrategie richte sich nach einer flexiblen Aktien-Cash-Quote und einer sehr sorgfältigen Einzeltitelauswahl nach Value-Kriterien. Der Schwerpunkt in der Portfoliokonstruktion liege in der Betrachtung der errechneten "Owner Earnings". Auch M&A Kennzahlen würden analysiert und berechnet. Es werde eine Watchlist erstellt, in die jeder Analyst seine Beurteilung zum jeweiligen Titel einpflegen könne. Darüber hinaus gebe es eine negative Watchlist der Tiltel, die verkauft werden sollten.

Auf Portfolioebene erfolge eine Auswertung von statistischen Analysen von verschiedenen Systemen wie z.B. AAII, AnimusX und Sentix. Bei klaren Signalen werde ein aktives Hedging der Aktienpositionen mit Futures auf den DAX und den EURO STOXX 50 vorgenommen. Das Ziel sei, die Absicherung der Aktienquote. Mit Hilfe von Stimmungsindikatoren und statistischen Analysen werde das Sentiment am Aktienmarkt vom Fondsmanagement regelmäßig bewertet und fließe in die Steuerung der Aktienquote ein. Investitionen würden vor dem Hintergrund eines längeren Anlagehorizonts getätigt, was sich auch in der vergleichsweise geringen Umschlagshäufigkeit widerspiegele.

Die Shareholder Value Management AG habe für den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen den Europäischen Transparenz Kodex für Nachhaltigkeitsfonds des European Sustainable and Responsible Investment Forum (Eurosif) unterzeichnet. Shareholder Value Management AG arbeite auf diesem Gebiet mit der Research Agentur Sustainalytics zusammen. Potenzielle Investments für den Fonds würden nicht nur im Hinblick auf die Qualität des Geschäftsmodells, der Gewinnerwartungen und Bewertung analysiert, sondern auch unter Einbeziehung der ESG-Nachhaltigkeitskriterien untersucht. Erst wenn alle Kriterien erfüllt seien, investiere das Fondsmanagement.

Das Team zeichne sich durch Homogenität aus. Alle Teammitglieder würden über Erfahrung in der fundamentalen Aktien- und UnternehmensAnalyseverfügen. Mit dem Investmentprozess seien neben Frank Fischer als Lead-Fondsmanager drei Fondsmanager und vier Analysten vom Research Team befasst. Jeder Fondsmanager fungiere gleichzeitig als Analyst. Im Research würden sich die Mitarbeiter auf bestimmte Regionen bzw. Sektoren spezialisieren.

Im Jahr 2008 sei der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen aufgelegt worden, um die Value-Philosophie der Stiftung auch anderen Investoren zugänglich zu machen. Der Fonds sei kein Stiftungsfonds, sondern ein Fonds für den Aktienanteil einer Stiftung. Über die letzten sieben Jahre belaufe sich die annualisierte Performance auf 13,79%. Der Fonds habe eine Hurdle-rate von 8% p.a. bevor die Performance-Gebühr von 15% erhoben werden könne.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen werde weiter als Europafonds vermarktet, wobei nichts gegen eine globale Ausrichtung spreche. Das Fondsmanagement müsse Geschäftsmodelle gut verstehen. Im Jahr 2016 habe der Fonds Soft Closing eingeleitet. Die anhaltend hohen Kapitalzuflüsse sollten begrenzt werden, damit das Management die Anlagestrategie weiterhin flexibel umsetzen könne. Geld werde danach nur noch von Investoren akzeptiert, die schon investiert seien.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen erhält die Bewertung AAA-, so die Experten der TELOS GmbH. (Ausgabe 02/2017) (22.03.2017/fc/a/f)


 

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