Weitere Meldungen
13:20 LBBW Rohstoffe 2 LS R-Fonds: 11/2014-Ber.
13:03 UniCommodities-Fonds: 11/2014-Bericht, weiterh.
11:14 HANSAdividende-Fonds: 60 Werte im Portfolio.
11:09 Reverse Bonus Zertikate auf den DAX - Geht.
11:03 Zertifikate auf RTS: Putin unter Druck, Moska.
10:51 Lyxor ETF Athex Large Cap: Athener Wirren.
10:13 Zertifikat auf Palladium: Im langfristigen Aufw.
10:11 HWB Convertibles Plus: Langfristig zur Depotb.
09:42 Henderson Emg. Markets Corporate Bond Fund.
09:30 Deka-GlobalOpportunities Plus CF-Fonds: 11/20.
09:13 HWB Fonds: KW51-Bericht, unbeeindruckt von .
09:00 Ethna-Aktiv E (A)-Fonds: Anlagetipp der Woc.
09:00 Zertifikate auf Weizen: Russlandsorge treibt P.
08:52 UBS GEM RADA-Strategy-Zertifikat: Schwelle.
08:37 ETF-Allocation Defensive: Stabilität für stürmis.
08:30 Deka-EuropaBond TF-Fonds: 11/2014-Bericht, K.
19.12.14 Bellevue (Lux) BB Entrepreneur Europe Small-F.
19.12.14 LBBW Rohstoffe 1 R-Fonds: 11/2014-Bericht,.
19.12.14 Carmignac Emergents-Fonds: Aktienmarkt China.
19.12.14 LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 11/2014-Ber.


nächste Seite >>
 
Meldung
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des LBBW Rohstoffe 2 LS R (ISIN DE000A1H7276 / WKN A1H727 ) ist es, den Anteilseignern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LBBW Long-Short-Rohstoff-Index ER gekoppelt ist, so die Experten von LBBW Asset Management.


In Bezug auf die Rohstoff-Erträge schließe der Fonds daher Swaps auf den LBBW Long-Short-Rohstoff-Index ER ab. Der Index enthalte 10 Rohstoffe aus den Sektoren Energie sowie Edel- und Basismetalle. Dabei würden die Sektoren Land- und Viehwirtschaft nicht berücksichtigt.

Die Rohstoffe würden im vierteljährlichen Rhythmus überprüft, ggf. ausgetauscht und mit jeweils 10% gewichtet. Gekauft würden dabei 5 Rohstoffe mit einer attraktiven Terminkurve, verkauft würden 5 Rohstoffe mit einer unattraktiven Terminkurve.

Lange Zeit sei der November ein ereignisarmer Monat mit Kursen gewesen, die sich um die Nulllinie bewegt hätten. Mit dem Schweizer Gold-Entscheid am 30. November und dem turnusgemäßen Treffen der OPEC drei Tage zuvor habe das Drehbuch dann doch noch kursbewegende Ereignisse an das Ende des Monats gesetzt.

Wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet, sei das Schweizer Referendum zur Erhöhung der Goldquote letztendlich abgelehnt worden. Da eine ablehnende Haltung in Umfragen vor dem Volksentscheid immer wieder bekräftigt worden sei und ein immenser Nachfrageschub beim gelben Edelmetall damit wenig wahrscheinlich geworden sei, sei die Reaktion vergleichsweise entspannt ausgefallen.

Demgegenüber hätten massive Kursreaktionen als Folge des vielbeachteten Treffens der Organisation erdölexportierender Länder (kurz OPEC) gestanden. Wenngleich es wenig wahrscheinlich gewesen sei, hätten doch einige Marktteilnehmer gehofft, dass die OPEC bei ihrem Treffen in Wien die Förderquoten senken, sich auf eine striktere Überwachung der Förderquoten einigen oder den Preisverfall wenigsten rhetorisch unterstützen würde.

Saudi-Arabien habe beim Treffen jedoch deutlich gemacht, wer in der OPEC das Sagen habe. Trotz Widerstand innerhalb der Organisation hätten die Mitgliedsländer bei ihrem 166. Treffen beschlossen, in den kommenden sechs Monaten weiterhin 30 Millionen Barrel Öl täglich zu fördern. Diese Entscheidung für eine gleichbleibende Produktion werde auch als eine Kehrtwende gegenüber der bisherigen Strategie, fallenden Preisen mit einer Reduzierung der Fördermenge zu begegnen, angesehen.

Zudem sei festgelegt worden, das nächste Treffen erst im Juni 2015 abzuhalten, und keine Sondersitzung mit möglichen Anpassungen zugunsten der ärmeren OPEC-Länder vorab einzuberufen. Dies verstärke bei den Marktteilnehmern den Eindruck, dass vor allem Saudi-Arabien die Ansicht vertrete, dass die Ölpreise kurzfristig weiter sinken sollten.

Es klinge in erster Linie paradox, wenn ein Förderland mehr oder weniger unverhohlen sinkende Preise befürworte. Damit schneide man sich bekanntlich ins eigene Fleisch. Bei genauerer Betrachtung verstärke sich der Eindruck, dass hier ein übergeordnetes Ziel verfolgt werde.

Durch die Förderung von Schiefergas in den USA sei vor einigen Jahren ein neuer Gegenspieler der OPEC auf den Plan getreten. Die US-Schieferölförderer seien vor allem den Saudis ein Dorn im Auge. Mit Hilfe des niedrigen Preisniveaus hoffe man im Königreich, dass sich die Schiefergasförderung nicht mehr lohne und die betroffenen Unternehmen aus dem Markt gedrückt würden.

Den November habe der LBBW Rohstoffe 2 LS R mit einem Zuwachs von 0,6% beendet. Seit Jahresanfang ergebe sich dadurch ein Minus von 4,0%. Entscheidend sei im Betrachtungszeitraum das Übergewicht von Energieträgern auf der Shortseite gewesen.

Der im LBBW Rohstoffe 2 LS R verwendete Index habe sein Portfolio turnusgemäß Mitte Oktober gerollt. Dabei sei es auf der Long- und der Shortseite zu mehreren Änderungen gekommen. Auf der Longseite seien anstelle von Benzin und Zinn die beiden Rohstoffe Heizöl und Gold aufgenommen worden. Somit seien auf der Longseite Rohöl der Sorte WTI, Heizöl, Erdgas, Kupfer und Gold vertreten.

Die Shortseite sei ebenfalls mit zwei Änderungen in das vierte Quartal gestartet. Benzin und Rohöl der Sorte Brent seien für die kommenden drei Monate anstelle von Heizöl und Zink aufgenommen worden. Dadurch sei die Shortseite mit Benzin, Gasöl, Brent, Aluminium und Blei bestückt.

Der nächste Rolltermin sei für den 12. Januar vorgesehen. (Stand vom 28.11.2014) (22.12.2014/fc/a/f)


 

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

LBBW Rohstoffe 2 LS R

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

LBBW Asset Management als bes. (29.11.13)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

LBBW Rohstoffe 2 LS R

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?