| Märkte | Charts | Nachrichten | Research | Weitere Tools |
|
Profil Börsenplätze Historische Kurse |
Intraday Historisch |
Neuigkeiten Analysen |
Kolumnen Insider-Trading Kennzahlen |
Forum Bayer News |
| Kolumnen | |
| 18.01.12 | Ist die Bayer AG fit für 2012? |
| 07.11.11 | Bayer: Sparkurs zahlt sich aus |
| 14.10.11 | Bayer AG - Dynamisches Marktumfeld in Ja. |
| 11.08.11 | Bayer: "Der Aufschwung geht weiter" |
| 05.08.11 | Bayer AG (weekly) - Zum x-ten Mal |
| 29.07.11 | Bayer mit Xarelto ebenbürtig |
| 06.05.11 | Bayer - Healthcare für das Depot? |
| 02.05.11 | Bayer AG (weekly) - Ultimativer Deckel bei . |
| 13.04.11 | Bayer-Aktie vor Ausbruch nach oben? |
| 11.03.11 | Bayer: Das Geld sitzt locker |
| 21.02.11 | Bayer - Jetzt kann die Rallye weitergehen! |
| 11.02.11 | Bayer wächst unaufhaltsam |
| 24.11.10 | Bayer: Mehr Wachstum durch Restrukturierung |
| 01.09.10 | BAYER - Was ist denn da los ? - Bullenala. |
| 11.08.10 | BAYER - Der Börsengott scheint Chartist zu. |
| 26.02.10 | Bayer enttäuscht die Börsianer |
| 05.11.09 | Bayer: Vermögensverwalter steigen nahe den. |
| 07.08.09 | Bayer: Jetzt einsteigen? |
| 20.03.09 | Vermögensverwalter nutzen Kursrutsch der B. |
| 24.10.06 | Bayer: Kurzfristige Kaufsignale! |
| Meldung |
|
Risiken
und
Nebenwirkungen: Ist Bayer fit für 2012? War
das
jetzt der Befreiungsschlag für Bayer? Nach den USA darf der
DAX-Konzern
sein vielleicht wichtigstes neues Medikament Xarelto auch in
Europa zur
Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern sowie
Venen-Thrombosen auf den
Markt bringen. Bayer erhofft sich durch Xarelto Spitzenumsätze
von zwei
Milliarden Euro – echte Blockbuster-Dimensionen. Die
Leverkusener können diese
guten News derzeit sehr gut brauchen, ihnen machen der scharfe
Wettbewerb, die
hohen Einsparungen in den staatlichen Gesundheitssystemen und
die Konkurrenz
durch Generika zu schaffen. Xarelto
gilt
als hoch effektiv und leicht anzuwenden. Mediziner gehen davon
aus, dass
sich die Verschreibungspraxis in Europa verändern könnte, da zur
Behandlung von
Venenleiden jetzt nur noch ein einziges Medikament notwendig
ist. Käme es so,
sollte dieses Bayer neuen Schwung verleihen. Derzeit
kämpft
die Aktie wieder mit der 50-Euro Marke, ist inzwischen aber weit
weg vom
52-Wochen-Tief (35,36 Euro). Bis
Xarelto
sich endgültig durchgesetzt und die Marktführerschaft hat, ist
zudem
noch ein weiter Weg. Und die Mitbewerber schlafen nicht: Mit
Abstand schärfster
Rivale von Bayer ist der Familienkonzern Boehringer Ingelheim.
Dessen Pille
Pradaxa ist in den USA seit Herbst 2010 auf dem Markt. Aber auch
in Europa und
in weiteren Ländern hat Pradaxa die Nase vorn. Die
US-Pharmariesen Pfizer und
Bristol Myers Squibb drängen mit Eliquis auf den Markt, der
japanische Pharmakonzern
Daichi Sankyo setzt auf die Arznei Lixiana. In
einem
Interview mit dem „Tagesspiegel“ ließ Bayer-Chef Marijn Dekkers
Dampf ab,
haderte unter anderem mit der Zahlungsmoral einiger europäischer
Staaten. Die
Außenstände
seines Unternehmens lägen im dreistelligen Millionenbereich, zum
Teil seien dabei die Zahlungsfristen bereits um mehr als ein
Jahr
überschritten, erklärte der Holländer. Auch
über
die Probleme der Pharmasparte „Healthcare“ und des
Kunststoffbereichs
verlor Dekkers offene Worte: Die Gewinnmargen sinken hier
offenbar deutlicher,
als Analysten noch vor Wochen erkannt haben wollen. Wann (und ob
überhaupt)
dieser Negativ-Trend gestoppt werden könne, scheint offen wie
nie. Eigentlich
keine rosigen Aussichten für das Börsenjahr 2012, wenn da nicht
das Zauberwort
„China“ wäre. Dekkers wörtlich: „China hat noch soviel Bedarf.
Ich wüsste
nicht, was unser Wachstum dort bremsen sollte“. Ob
das
erwartete Wachstum im Reich der Mitte aber all die negativen
Nachrichten
über auslaufende Patente und die steigende Konkurrenz von
Nachahmerprodukten
mittelfristig ausgleichen und damit für neue Kursphantasie
sorgen kann? Ich bin
da etwas skeptisch, auch wenn man nicht verschweigen sollte,
dass Bayer sich in
den vergangenen zwölf Monaten strategisch außerordentlich klug
angestellt hat. Auch
deuten
die neuesten Zahlen auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit in der
Krise
hin: Immerhin steigerte Bayer das EBITDA in Q3 um 8,5 Prozent
auf mehr als 1,8
Milliarden Euro. Keine schlechte Ausgangslage, wenn man die
Daten mit denen der
größten Konkurrenten vergleicht. MEIN
FAZIT:
-
Große
Probleme
bereitet dem Konzern weiterhin die Schuldenkrise in Europa.
Jetzt allein auf
Wachstum in China zu setzen, wäre fatal. Auch dort deutet sich
eine
Konjunkturdelle an. -
Was
also tun mit den
Bayer-Aktien? Wer sie bereits im Depot liegen hat, sollte sie
nicht anrühren.
Zweifellos gehört Bayer zu den günstigeren DAX-Titeln mit
Wachstumspotenzial,
die gerade in Krisenzeiten eine gewisse Sicherheit bieten. -
Wer
noch keine Bayer-Aktie
sein eigen nennt, sollte noch abwarten, bis die Aktie wieder
über 50 Euro
notiert. Das wird allerdings schon deshalb nicht einfach werden,
weil wegen des
Auslaufens wichtiger Patente 2012 zu einem Übergangsjahr werden
könnte. -
Wichtig
für die zukünftige
Entwicklung des Unternehmens ist nicht nur das Geschäft mit der
Gesundheit,
sondern auch die Solidität anderer Säulen wie z.B. des
Pflanzenschutzgeschäfts.
Hier sollte dem neben Syngenta größten Anbieter der Welt ein
guter Start ins
neue Jahr gelingen. Anders sieht es bei den Kunststoffen aus. In
der letzten
Rezession war gerade die Chemiesparte tief in die Verluste
gerutscht. Eine
Besserung kann ich bisher nicht erkennen. Jetzt
gratis
anmelden und die aktuelle Ausgabe lesen: Viel
Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Ihnen Ihr Armin
Brack Chefredakteur
Geldanlage-Report
|