Weitere Meldungen
24.07.15 Deutsche Invest I Emerging Markets Corporate.
24.07.15 Apple-Discount-Calls mit 13% Seitwärtschance .
24.07.15 LBBW Renten Euro Flex-Fonds: 06/2015-Beric.
24.07.15 UniEuropaRenta A-Fonds: 06/2015-Bericht, Pap.
23.07.15 Berenberg belässt Deutsche Post auf "hold" - .
23.07.15 Commerzbank belässt Deutsche Post auf "hold.
23.07.15 Discount Call auf Zalando: Früh dran - Options.
23.07.15 Turbo Put-Optionsschein auf Gold: Der finale S.
23.07.15 Turbo-Optionsschein auf PayPal: Der Start ist .
23.07.15 Discount Call-Optionsschein auf den DAX: US-Z.
23.07.15 UniRak Emerging Markets A-Fonds: Q2/2015-B.
23.07.15 Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Ca.
23.07.15 Deutsche Nomura Japan Growth-Fonds: Japans .
23.07.15 Berenberg European Equity Selection-Fonds: Ch.
23.07.15 Europäische Smart Beta-ETFs: Zuflüsse im zw.
23.07.15 LBBW RentaMax-Fonds: 06/2015-Bericht, Wer.
23.07.15 ETF-Handel: Grexit-Szenario im Nacken
23.07.15 Unlimited Turbo-Zertifikat auf eBay: Allein, abe.
23.07.15 Tracker-Zertifikat auf Solactive Cuba-Focused .
23.07.15 Barclays belässt ThyssenKrupp auf "underweig.


<< vorherige Seite nächste Seite >>
 
Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Schwellenländeranleihen bieten attraktive Zinsen. Das damit einhergehende Risiko ist bei breiter Streuung überschaubar.
Der Deutsche Invest I Emerging Markets Corporates USD (ISIN LU0273170737 / WKN DWS0CV ) investiert in aussichtsreiche Schwellenländeranleihen, die in Hartwährung notieren, so die Experten von DWS Investments.

Relativ unerwartet hätten die Aktienkurse an Chinas Börsen seit Mitte Juni deutlich nachgegeben. Da Börsianer Überraschungen und Unsicherheiten überhaupt nicht mögen, haben viele Anleger ihre Bestände zum Teil vorsorglich veräußert, was den Druck auf die Kurse noch erhöhte, so die Experten von DWS Investments. Erst Anfang Juli sei es zu einer Gegenbewegung gekommen, die zurzeit aber bereits wieder gestoppt sei. Was sei geschehen?

Nach Auffassung von Asoka Wöhrmann, Chefanlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management, hätten im Wesentlichen zwei Faktoren zu dem Kurssturz geführt: Einerseits die Gewinnmitnahmen von Anlegern, die in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten erhebliche Kursgewinne angesammelt hätten und andererseits die Bemühungen der chinesischen Regierung, den kreditfinanzierten Börsenhandel einzudämmen - um eine überbordende Spekulation und eine Kursblase zu vermeiden.

Da China wiederum großes Interesse an einem funktionierenden Kapitalmarkt habe, um mittelfristig Börsengänge und Eigenkapitalfinanzierungen zu ermöglichen, wie Wöhrmann betone, seien bereits staatliche Stimulus-Aktionen durchgeführt worden und weitere könnten folgen. Zu denken sei hierbei an eine Aufforderung an staatsnahe Unternehmen zum Aktienkauf, an eine Reduktion der Transaktionsteuer und auch an staatliche Werbemaßnahmen pro Aktie.

Aus Sicht der Marktstrategen der Deutschen Asset & Wealth Management seien chinesische Aktien nun wieder relativ günstig bewertet und lägen von der Bewertung her deutlich unter dem Niveau der Schwellenländer insgesamt.

An der 6,8-prozentigen Wachstumsprognose für Chinas Wirtschaft im Jahr 2015 würden die Anlagestrategen der Deutschen AWM festhalten. Trotz der jüngsten Turbulenzen gehöre das Land zu einem der präferierten Emerging Markets.

Derzeit scheinen aber Unternehmensanleihen die bessere Wahl, so die Experten von DWS Investments. "Wir erwarten weitere Zinssenkungen", sage der Chefanlagestratege. "Das dürfte sich sowohl auf Staatsanleihen wie auch auf Unternehmensanleihen positiv auswirken." Zudem dürften derartige Signale vom chinesischen Anleihemarkt auch auf die Anleihemärkte anderer Schwellenländer ausstrahlen.

Ohnehin würden Märkte wie Brasilien, Indien, Indonesien und die Türkei mit attraktiven Zinssätzen locken, die nicht zwangsläufig mit überhöhten Risiken einhergehen würden. Im Vergleich zu den Industrieländern würden Investoren hier mehr Zinsen für ihr Kapital bekommen. Wobei nach Einschätzung führender Ratingagenturen das Ausfallrisiko kaum höher sei.

So könnten Anleger hier einerseits ansprechende Zinsen vereinnahmen und hätten überdies die Chance auf Kursgewinne, falls sich beispielsweise die Bonität einzelner Länder verbessere. Allerdings ist es hierbei ratsam, Vorsicht walten und die Titelauswahl von einem qualifizierten Fondsmanager vornehmen zu lassen, der über die notwendigen Ressourcen verfügt, mögliche Investments eingehend zu prüfen, so die Experten von DWS Investments.

Der Deutsche Invest I Emerging Markets Corporates USD beispielsweise investiere weltweit in Unternehmensanleihen und dies hauptsächlich in US-Dollar oder Euro, um die Währungsrisiken zu reduzieren.

Die breite Streuung der Investments über verschiedene Länder könne zudem einzelne mögliche Ausfälle kompensieren. Das Fondsmanagement könne bei Bedarf zeitweise zu Staatspapieren greifen, momentan setze es aber überwiegend auf aussichtsreich erscheinende Unternehmensanleihen. (Ausgabe vom 23.07.2015) (24.07.2015/fc/a/f)


 

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

DWS Invest Emerging Markets Corporates A2

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:


Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

DWS Invest Emerging Markets Corporates A2

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?