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Meldung
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds (ISIN DE0009780411 / WKN 978041 ) investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.


Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite die Stabilität der Bilanzstruktur, Ertrags- bzw. Substanzstärke und gute Wachstumsperspektiven des Unternehmens gehören. Ziel des Fonds sei es, eine überdurchschnittliche Wertentwicklung im Vergleich mit dem Euroland-Aktienmarkt zu erwirtschaften. Der Fondsmanager betreibe Stock-Picking, d. h. er orientiere sich an keinem Index und an keiner vorgegebenen Länder- oder Branchengewichtung. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus den führenden Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt würden.

Die europäischen Aktienmärkte hätten das Jahr 2016 mit deutlichen Verlusten gestartet. Bereits am ersten Handelstag habe der deutsche Leitindex DAX den schlechtesten Jahresstart seit 28 Jahren hingelegt. Der Auslöser sei erneut ein Einbruch an der chinesischen Börse gewesen, der neue Ängste vor einer konjunkturellen Abschwächung in China geschürt habe. Für Verunsicherung habe auch der weitere Ölpreisverfall unter 30 US-Dollar je Barrel gesorgt.

Die Aussicht auf weitere Geldspritzen der EZB und die Erholung der Ölpreise hätten den Ausverkauf an den Aktienmärkten zum Monatsende hin zunächst zum Stoppen gebracht. Auch die von der japanischen Notenbank eingeführten Negativzinsen hätten Anleger veranlasst, bei Aktien wieder zuzugreifen.

Die paneuropäischen Indices (STOXX Europe 50: -6,9%; STOXX Europe 600: -6,9%) sowie die Euroland-Indices (EURO STOXX 50: -7,3%; Euro STOXX: -6,8%) hätten im Januar kräftig nachgegeben. Der deutsche Leitindex DAX habe -8,8% verloren. Auch der MDAX (-6,2%) sowie der TecDAX (-7,8%) hätten sich negativ entwickelt. Die amerikanischen Indices auf Eurobasis hätten ebenfalls deutlich nachgegeben (S&P 500: -5,0%; NASDAQ: -7,8%).

Auf STOXX-Ebene hätten sich die Sektoren Food & Beverage (-0,7%), Personal & Household Goods (-0,8%) und Utilities (-1,4%) am stärksten gezeigt, während die Branchen Automobiles & Parts (-16,3%), Banks (-14,5%) sowie Basic Resources (-12,1%) die schlechteste Entwicklung verzeichnet hätten.

Mit einer Performance von -7,38% habe der LBBW Dividenden Strategie Euroland R im Dezember hinter den relevanten Marktindices (EURO STOXX 50: -7,25% und der Benchmark EURO STOXX: -6,84%) gelegen. Der EURO STOXX Select Dividend 30 habe bei -2,27% gelegen.

Bei der Attribution nach Branchen seien im Januar die Sektoren Banken, Verbraucherservice und Gesundheitswesen im Beitrag besser relativ zur Benchmark gewesen, auf der anderen Seite hätten die Experten mit den Gewichtungen in der Chemiebranche, den Autowerten und dem Industriesektor weniger gut gelegen.

Auf der Einzeltitelebene seien in der Performanceattribution Aktien wie z.B. die niederländische Ahold, Philips und der französische Telekomwert Orange (jeweils bedingt durch eine Übergewichtung) positiv herausgestochen. Mit den Übergewichtungen in BNP Paribas, Deutsche Post sowie bei dem belgischen Chemiewert Solvay seien die Experten im Vergleich zur Benchmark weniger erfolgreich gewesen.

Im Berichtszeitraum sei der Baustoffwert Saint Gobain aufgestockt worden. Das Unternehmen stelle Flachglas (Auto- und Fensterscheiben), High-Performance-Materialien und Baustoffe her. Aktuell würden die Experten eine gute Einstiegsgelegenheit sehen. Knapp 70% des Umsatzes würden in Europa erzielt, 11% würden auf Nordamerika und 19% auf Asien und die Schwellenländer entfallen. Der europäische Bausektor habe nach einer langen Durststrecke seinen Boden gefunden und biete aus Chance-/Risikogesichtspunkten das größte Potenzial bei einer weiteren Erholung des privaten Bausektors.

Vor allem auf dem Heimatmarkt Frankreich böten sich aufgrund der sich weiter verbessernden Lage auf dem Häusermarkt zusätzliche Wachstumspotenziale. Des Weiteren gebe es im Flachglas-Bereich aufgrund der starken Preissetzungsmacht sowie geringer Kostenstrukturen weitere Gewinnwachstumspotenziale in Nordamerika. Die reguläre Dividende mit einer Rendite von ca. 3,5% sei in den vergangenen Jahren relativ konstant gewesen und könne auf die nächsten Jahre als sicher eingestuft werden. Dagegen hätten die Experten die Gewichtung in Renault, Amadeus und Drillisch abgebaut.

Der Schwerpunkt der Investitionen nach Ländern habe in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden gelegen. Die größten Branchen im Fonds seien Industriegüter gewesen, gefolgt von Banken, Versicherungen und Chemie. (Stand vom 29.01.2016) (09.02.2016/fc/a/f)


 

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