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Frankfurt (www.fondscheck.de) - Indonesiens Staatspräsident leitet Reformkurs ein. Das kann positive Impulse für die gesamte Region bringen.
Der Aktienfonds Deutsche Invest I Emerging Markets Satellites (ISIN LU0616852603 / WKN DWS054 ) investiert in aussichtsreiche Emerging Markets, so die Experten von DWS Investments.

Indonesien habe Joko Widodo zum neuen Präsidenten gewählt. Nun würden die Hoffnungen darauf ruhen, dass er nach seiner Vereidigung im Oktober sein angekündigtes Reformprogramm umsetzen werde. Er wolle die Infrastruktur modernisieren, der Korruption Einhalt gebieten und gegen Umweltzerstörung vorgehen. Unter dem Strich ziele das Programm auf eine Belebung der indonesischen Wirtschaft ab, wovon die gesamte Region profitieren könnte.

Indonesien sei einer der größten Binnenmärkte Südostasiens mit starken Verflechtungen innerhalb der ASEAN-Staaten. Das Land erstrecke sich über 17.000 Inseln, von denen etwa 6.000 bewohnt seien. Mit rund 250 Millionen Einwohnern verfüge Indonesien über die viertgrößte Bevölkerung der Welt. Zudem sei die Population aus demografischen Aspekten nach Angaben von Germany Trade & Invest sehr jung und wachse überdies noch. 42,3 Prozent der Bevölkerung seien zwischen 25 und 54 Jahre alt, 43,3 Prozent jünger als 25.

Die Inselrepublik besitze große Holzvorkommen und exportiere Agrarprodukte wie Kautschuk, Tee, Kaffee und Tabak. Bei Palmöl sei Indonesien der größte Exporteur der Welt, bei Kakao der drittgrößte. Zudem verfüge das Land über große Vorkommen an mineralischen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas, Kohle, Zinn, Nickel, Kupfer, Bauxit oder Gold. Um die Wertschöpfung innerhalb des Landes zu erhöhen, sollten der Export von unverarbeiteten Erzen zukünftig verboten und die Rohstofffirmen dazu angehalten werden, Weiterverarbeitungskapazitäten zu errichten.

Indonesien sei eines der wachstumsstärksten Länder Südostasiens. In den Jahren 2000 bis 2009 sei die Wirtschaft um durchschnittlich 4,6 Prozent gewachsen, von 2010 bis 2012 um mehr als 6 Prozent und 2013 um 5,8 Prozent. Wichtiger seien jedoch die künftigen wie sich das Wachstum künftig entwickeln werde. Die Weltbank erwarte hier für die nächsten Jahre ein Wachstum von deutlich über 5 Prozent.

Dank der starken Vernetzung und den guten Handelsbeziehungen dürften auch die asiatischen Nachbarländer von Indonesiens Wirtschaftskraft profitieren. Im Jahr 2013 habe der G20-Staat 16 Prozent seiner Importe aus China, 13,7 Prozent aus Singapur, 7,1 Prozent aus Malaysia, 6,2 Prozent aus Korea und 5,7 Prozent aus Thailand bezogen.

Ungeachtet der wirtschaftlichen Erfolge werde Indonesiens Wirtschaft durch Missstände gehemmt. Etwa durch weitreichende Handelsbarrieren, häufige staatliche Eingriffe sowie die allgegenwärtige Korruption. Laut Transparency International habe Indonesien 2012 im Korruptionsindex unter 174 Ländern auf Rang 118 gelegen. Die Infrastruktur gelte nach Angaben des Auswärtigen Amts als unzureichend und die zunehmenden Umweltbelastungen würden das Wirtschaftsleben bedrohen. Diese Probleme solle Staatspräsident Joko Widodo nun angehen und seinem Land frischen Schwung verleihen.

Von einer beschleunigten wirtschaftlichen Entwicklung in Südostasien könnten auch deutsche Anleger profitieren, beispielsweise mit dem Deutsche Invest I Emerging Markets Satellites. Der Fonds investiere weltweit in kleinere Schwellenländer wie Philippinen, Indonesien und Thailand sowie in noch wenig entwickelte und schwer zugängliche Märkte, wie sie im MSCI-Frontier-Markets-Index zusammengefasst seien. Der Anteil Indonesiens am Fonds habe zuletzt knapp 10 Prozent betragen. (Ausgabe vom 15.09.2014) (16.09.2014/fc/a/f)


 

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