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München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" empfehlen den FT EuropaDynamik-Fonds (ISIN DE0008478181 / WKN 847818 ) als Anlagetipp der Woche.


Immer mehr unzufriedene Fondsanleger würden sich von aktiven Fonds abwenden und verstärkt auf ETFs setzen. Auf der einen Seite sei dies verständlich, da es bei den aktiven Fonds viel Mittelmaß gebe und zudem Kosten sowie die meist vorhandene Cashquote den Managern das Leben nicht leicht machen würden. Dennoch gebe es bei genauerem Hinsehen Fonds, die über einen langen Zeitraum bewiesen hätten, dass sie einen Mehrwert schaffen könnten. Oft seien dies regelbasierte Fonds, die zwar nie spektakulär performen, aber stetig ordentlich liefern würden.

Der FT EuropaDynamik gehöre unzweifelhaft dazu. Fondsmanager Carsten Große-Knetter schaffe es seit einer Dekade, eine deutliche Outperformance abzuliefern. In den vergangenen zehn Jahren habe der Frankfurt Trust Fonds um 117 Prozent zugelegt. Der STOXX Europe 600 habe lediglich 93 Prozent geschafft.

Große-Knetter erwirtschafte diesen deutlichen Mehrwert, indem er einfach sein Bauchgefühl ausschalte und dafür sein seit zehn Jahren im Einsatz befindliches Quant-Modell BMR+ anwende. So vermeide er Fehler, wie sie oft von diskretionären Managern gemacht würden. Hingegen erfolge bei ihm keine Investmententscheidung ohne überzeugende Fundamentaldaten.

Im Detail gehe Große-Knetter folgendermaßen vor: Die Auswahl der einzelnen Titel erledige er mit einem selbst entwickelten quantitativen Analysemodell - Kollege Computer sage ihm, welche Titel aus dem STOXX 600 die vielversprechendsten seien. Und Große-Knetter und sein Team würden danach handeln.

Ausgewählt würden die Titel anhand von fünf Kriterien, die kaum miteinander korrelieren würden: Bewertung, Momentum, Gewinnrevision, Wachstum und Risiko. Warum verwende Große-Knetter gerade sie? "Jedes dieser Kriterien entwickelt sich unabhängig vom anderen. Bewertung und Momentum korrelieren sogar negativ miteinander. Aus all den Daten errechnen wir dann aber keinen Durchschnittsrang für die Aktien, sondern wählen jeweils die besten Werte aus den fünf Kategorien aus", betone der Physiker.

Die bestplatzierten Titel gewichte Große-Knetter anhand der Korrelationen der jeweiligen Faktoren zueinander. Dabei berücksichtige er nicht nur langfristige Entwicklungen, sondern auch die Korrelationen der vergangenen sechs Monate bei der quartalsweisen Anpassung des Portfolios. Jeder Faktor könne dabei zwischen fünf und 50 Prozent gewichtet werden.

Nach einer Revision der Daten im Juli übergewichte der Börsentüftler aktuell die Faktoren "Bewertung" (fundamental günstige Aktien) und "Risiko" (Aktien mit niedrigem Risiko), während er den Faktor "Momentum" (gut gelaufene Aktien) reduziert habe. Das heiße: Vor allem konservative und niedrig bewertete Titel seien stärker im Fonds vertreten.

Am Ende des Auswahlprozesses würden dann 100 bis 110 Aktien im Fonds landen. Die meisten Aktien gewichte er mit rund einem Prozent. Manche Titel würden jedoch mit gut drei Prozent gewichtet. Dieser Prozess führe dazu, dass der Fonds immer anders als der Index aussehe. Große-Knetter habe oft eine hohe aktive Aktienquote jenseits des Index, die häufig bei 70 Prozent liege. Das liege unter anderem daran, das der Fonds immer in deutlich mehr Small und Mid Caps als in Large Caps investiere.

In der Länderallokation konzentriere sich Große-Knetter aktuell stärker auf Großbritannien, die Schweiz und Dänemark. Bei den Sektoren würden Versicherungen und Versorger überwiegen, während Chemie, Rohstoffe, Industrie und Banken untergewichtet seien.

Der FT Europa Dynamik ist nie ein Überflieger, dafür aber ein stets verlässlicher Fonds, so die Experten von "Euro fondsxpress". Er schlage relativ konstant den STOXX Europe 600. Daher sei er ein gutes Europa-Basisinvestment zum Kaufen und Liegenlassen. (Ausgabe 35 vom 29.08.2014) (01.09.2014/fc/a/f)


 

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