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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL9P2Y5 / WKN DL9P2Y ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM0KT17 / WKN DM0KT1 ) der Deutschen Bank auf Rohöl vor.


Für die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und einige Nicht-OPEC-Mitglieder hätten die Ende 2016 vereinbarten Rohöl-Förderkürzungen den Durchbruch bringen sollen. Nach Jahren niedriger Rohölnotierungen hätten die Preise wieder angekurbelt werden sollen. Zunächst schien die Strategie aufzugehen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Zuletzt seien die Rohölpreise jedoch kaum vom Fleck gekommen. Dies könnte sich ändern.

Mit der Veröffentlichung ihrer Fünfjahresprognose zum globalen Ölmarkt am 6. März dürfte die Internationalen Energieagentur (IEA) vielen Ölpreis-Bullen Hoffnung gemacht haben. Zumindest auf lange Sicht. Demnach solle die Ölnachfrage 2019 die Marke von 100 Millionen Barrel pro Tag knacken. Bis 2022 solle sie bereits bei 104 Millionen Barrel liegen. Für den Anstieg solle in erster Linie das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern verantwortlich sein.

Auf der anderen Seite werde davon ausgegangen, dass das Angebot nicht in gleichem Maße ansteigen werde. Der Grund hierfür werde im Preistief der vergangenen Jahre gesehen. Aufgrund niedriger Rohölpreise hätten Unternehmen kräftig sparen und sich lediglich auf die profitabelsten Bohrprojekte konzentrieren müssen. Dies könnte sich ohne nennenswerte Aufholeffekte bei den Investitionsausgaben in den kommenden Jahren auf der Angebotsseite und damit letztlich auch in Form eines höheren Rohölpreises bemerkbar machen.

Während die Schwellenländer für einen erneuten Nachfrageschub sorgen könnten, bleibe die Frage, ob andere Volkswirtschaften mitziehen würden, insbesondere die größte Volkswirtschaft der Welt. Als der Immobilienmogul Donald Trump zum 45. US-Präsidenten gewählt worden sei, hätten Finanzmarktteilnehmer mit Begeisterung reagiert. Schließlich werde erwartet, dass die neue Regierung die US-Konjunktur mithilfe von Steuersenkungen, Infrastrukturmaßnahmen oder weniger Regulierungsvorschriften ankurble. Die zuletzt ins Stocken geratene Aktienmarktrally zeige jedoch, dass Investoren befürchten würden, dass Donald Trump aufgrund einer auf Abschottung ausgerichteten Wirtschaftspolitik möglicherweise einen negativen Effekt auf die Weltwirtschaft und damit die Rohölnachfrage haben könnte.

Weitere mögliche Enttäuschungen könnten die Ölpreis-Bullen ebenfalls in den USA erwarten. Die US-Frackingindustrie sei für den jüngsten Ölpreissturz mitverantwortlich gewesen. Aufgrund einer enormen Produktionsausweitung hätten wichtige Ölförderer wie Saudi-Arabien gefürchtet, Marktanteile zu verlieren, sodass sie ihrerseits die Produktion angekurbelt hätten.

Sollten sich die Rohölnotierungen weiter erholen, würden immer mehr Bohrvorhaben profitabel, sodass eine neuerliche Spirale in Gang gesetzt werden könnte. Zumal mit Donald Trump ein Mann im Weißen Haus sitze, der die Verwendung fossiler Energieträger fördere. Darüber hinaus vollziehe die US-Notenbank FED weiterhin die Leitzinswende. Höhere Leitzinsen in den USA könnten wiederum über einen stärkeren US-Dollar auf die Nachfrage drücken und damit auch die Preise belasten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit einem WAVE Unlimited-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 5,07, die Knock-Out-Schwelle bei 41,8552 USD. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE Unlimited-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 6,82; Knock-Out-Schwelle bei 59,4467 USD) auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen. (Stand vom 25.04.2017) (27.04.2017/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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