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23.04.15 LBBW FondsPortfolio Kontinuität-Fonds: 03/20.
23.04.15 Capped Bonus-Zertifikat auf Hang Seng China .
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23.04.15 Capped Bonus-Zertifikat auf ThyssenKrupp: W.
23.04.15 Turbo-Zertifikat auf SLM Solutions Group: Nac.
23.04.15 Zertifikate-Trends: DAX-Reise ungewiss


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT95H52 / WKN DT95H5 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM2AHP5 / WKN XM2AHP ) der Deutschen Bank auf die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11 ) vor.


Anleger hätten sich zuletzt in Bezug auf BASF über einen positiven Nachrichtenfluss freuen können. Neben Rekordständen für die Aktie stehe in diesem Jahr natürlich das 150-jährige Jubiläum an. Es sei jedoch nicht sicher, dass die Feierlichkeiten ungestört weitergehen könnten...

Am 23. April habe im Ludwigshafener Feierabendhaus der offizielle Festakt zum 150. Jubiläum des weltgrößten Chemiekonzerns stattgefunden. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel habe es sich nicht nehmen lassen wollen, dem Unternehmen zu gratulieren. Daneben seien mehr als 1.000 weitere internationale Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft vertreten gewesen.

Schon einige Zeit vor diesem Festakt habe die BASF-Aktie dank der jüngsten Kursrally auf ein neues Allzeithoch klettern können. Allerdings bleibe angesichts des zuletzt an den Tag gelegten Tempos auch die Frage, ob bei den erreichten Kursniveaus überhaupt Luft nach oben bleibe.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2015, die BASF am 27. Februar bei der Bekanntgabe der Ergebnisse für das Schlussquartal 2014 abgegeben habe, sei relativ vorsichtig gewesen. Während das DAX-Unternehmen eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber 2014 erwarte, solle das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) voraussichtlich auf dem Niveau von 2014 liegen.

Im Vorjahr hätten die Erlöse bei 74,3 Mrd. Euro stagniert. BASF habe vor allem mit den signifikant gesunkenen Öl- und Gaspreisen sowie negativen Währungseinflüssen zu kämpfen gehabt. Dabei hätten die negativen Währungseinflüsse den Umsatz in nahezu allen Bereichen gemindert. Das bereinigte EBIT sei um 4 Prozent auf 7,4 Mrd. Euro gestiegen, während der Überschuss um knapp 7,6 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro geklettert sei.

Im vierten Quartal sei der Nettogewinn wiederum durch den Verkauf von Anteilen an der Kunststofffirma Styrolution beflügelt worden. Die Dividende steige um 3,7 Prozent auf 2,80 Euro. Somit werde die Ausschüttung erneut nicht gesenkt und die beeindruckende Serie nun schon seit 1997 fortgesetzt.

Es sei unter anderem der Euphorie rund um das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken gewesen, dass die BASF-Aktie seit Jahresbeginn 2015 eine beeindruckende Kursperformance habe verzeichnen können. Doch damit sei die Luft auch ziemlich dünn geworden.

Für 2015 rechne BASF mit einem etwas stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft, der Industrieproduktion und auch der Chemieindustrie als in 2014, allerdings seien zuletzt von Unternehmensseite auch verschiedene Risiken genannt worden, die die Weltwirtschaft dämpfen könnten. Dazu würden die volatilen Öl- und Rohstoffpreise sowie Währungen, eine abnehmende Wachstumsdynamik in den Schwellenländern und geopolitische Konflikte gehören. Dabei gelte gerade das traditionelle Chemiegeschäft als sehr stark konjunkturabhängig.

Auf der anderen Seite könne gerade eine vorsichtige Prognose dazu führen, dass sie zur Freude der Anleger übertroffen werde. Wie sehr sich Börsianer über das Übertreffen von noch so niedrigen Prognosen freuen würden, sehe man zum Beispiel an der aktuellen US-Berichtsaison zum ersten Quartal 2015.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,53, die Knock-Out-Schwelle bei 67,65 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 2,90; Knock-Out-Schwelle bei 115,75 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen. (Stand vom 23.04.2015) (24.04.2015/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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