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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Es ist weiter viel los im Zertifikate-Handel, so die Deutsche Börse AG.

"Der Ab- und Aufschwung des DAX sorgt für rege Umsätze", erkläre Marcel Sattler von der ICF Bank.
Auch Simon Görich von der Baader Bank melde ein hohes Handelsaufkommen. Neben den großen Indices würden auch Gold, der EUR/USD-Wechselkurs und Öl viel gespielt.

Beim DAX gehe es seit anderthalb Wochen rasant nach oben: Am Mittwochmittag notiere der deutsche Leitindex bei 9.918 Punkten, das seien rund 650 Zähler mehr als zu Monatsanfang und über 1.500 mehr als Mitte Oktober. Zertifikate-Käufer seien zuversichtlich, gesetzt werde überwiegend auf steigende Kurse. "Mehr und mehr Anleger erwarten jetzt eine Jahresendrally", beobachte Görich. Sattler melde ebenfalls meist optimistische Positionierungen. "Wir sehen einen klaren Überhang an Bullen", bemerke auch Anouch Wilhelms von der Commerzbank.

Im Vordergrund stünden, ähnlich wie im Oktober, stark gehebelte Produkte. Die Statistik der Börse Frankfurt für die vergangenen vier Wochen zeige: Auf dem ersten Platz finde sich ein achtmal gehebeltes Faktor-Zertifikat (ISIN DE000DX8DAX6 / WKN DX8DAX ) auf den DAX, gefolgt von einem zehnfach gehebelten Faktor-Zertifikat (ISIN DE000CR468T7 / WKN CR468T ) auf den DAX-Future. Auf dem dritten Platz folge ein Short DAX-Zertifikat (ISIN DE000SG3G269 / WKN SG3G26 ), gleich danach ein vierfach gehebeltes Long-Zertifikat (ISIN DE000DE4LEV7 / WKN DE4LEV ) auf den deutschen Leitindex. Weniger beliebt seien derzeit reine Index-Tracker, der umsatzstärkste, das X-PERT-Zertifikat (ISIN DE0007093353 / WKN 709335 ) von der Deutschen Bank auf den DAX stehe nur auf dem fünften Platz.

Bereits im Oktober habe sich der Handel mit Hebelprodukten deutlich belebt, wie der Deutsche Derivate Verband melde: Der Umsatz mit Hebelpapieren wie KnockĀ­out-Produkten, Optionsscheinen und FaktorĀ­Zertifikaten sei im Vergleich zum Vormonat um 46,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro geklettert. Der Anteil am Gesamtvolumen habe dem Verband zufolge damit bei 53,9 Prozent gelegen.

Bei der ICF Bank gehöre ein Turbo-Call (ISIN DE000DG2KWT7 / WKN DG2KWT ) auf das deutsche Börsenbarometer zu den Favoriten. "Der ist seit zwei Wochen täglich auf unserer Most Active Liste, ist also sehr beliebt", erläutere Sattler. Mit dem Zertifikat könnten Anleger überproportional an der DAX-Entwicklung des Basiswertes partizipieren. Falls der Index allerdings während der Laufzeit zu irgendeinem Zeitpunkt die Knock-out-Schwelle von 8.820 Punkten berühre oder unterschreite, verfalle das Wertpapier wertlos.

Umsatzstark hätten sich Sattler zufolge darüber hinaus auch ein zehnfach gehebeltes Short-Faktor-Zertifikat (ISIN DE000VZ8S109 / WKN VZ8S10 ) von Vontobel auf den DAX, ein gekapptes Bonus-Produkt (ISIN DE000HY21XN1 / WKN HY21XN ) auf den EURO STOXX Telecom von der HypoVereinsbank und ein Reverse Bonus-Produkt (ISIN DE000VZ4LSE6 / WKN VZ4LSE ) von Vontobel auf den DAX präsentiert, das sich spiegelbildlich zu klassischen Bonuspapieren entwickle.

Beliebtester Einzelwert an der Börse Frankfurt - nach Bayer - sei in den vergangenen vier Wochen ganz klar Apple gewesen. Das sei kaum verwunderlich: Am Montag habe die Aktie ein neues Allzeithoch von knapp 120 US-Dollar erreicht, damit habe sie seit Jahresanfang um 50 Prozent zugelegt. Bei Apple werde auf ein im Februar 2012 emittiertes Long-Zertifikat (ISIN DE000CZ34RC7 / WKN CZ34RC ) mit dreifachem Hebel gesetzt, das aktuell 270 Euro koste, berichte Wilhelms. "Im Tief im Sommer 2013 lag es bei 34 Euro." Abgesehen davon stünden bei der Commerzbank BASF, Daimler und die Deutsche Bank im Mittelpunkt des Interesses.

Görich zufolge hätten sich Anleger mit einem gekappten Optionsschein (ISIN DE000CR5E7W4 / WKN CR5E7W ) auf die Lufthansa positioniert. Die Rückzahlung orientiere sich am Lufthansa-Kurs, dabei beinhalte das Produkt eine Call-Option, die vom Anleger bei Fälligkeit ausgeübt werden könne. Bei der ICF seien Zertifikate auf den italienischen Energiekonzern ENI (ISIN DE000PA76B58 / WKN PA76B5 ) gut gelaufen, ebenso auf Apple (ISIN DE000TD0LW81 / WKN TD0LW8), die US-Biosupermarktkette Whole Food Market (ISIN DE000TD1YQH2 / WKN TD1YQH ), den russischen Gaskonzern Gazprom (ISIN DE000VZ7D8S2 / WKN VZ7D8S ) und das Hamburger Unternehmen Jungheinrich (ISIN DE000TD0BJ80 / WKN TD0BJ8 ).

Viel Aufmerksamkeit erfahre außerdem die Entwicklung des EUR/USD-Kurses. "Die Richtung ist klar: Gesetzt wird auf einen weiter fallenden Euro", berichte Wilhelms. Anleger hätten etwa ein Short-Zertifikat (ISIN DE000CZ60BR4 / WKN CZ60BR ) mit zehnfachem Hebel auf den Wechselkurs gekauft.

Die Gemeinschaftswährung habe sich im Oktober abermals abgeschwächt, ein Euro koste am Mittwochmittag nur noch 1,2452 US-Dollar nach 1,2525 Ende Oktober und fast 1,40 US-Dollar im Mai. Vor dem Hintergrund wahrscheinlich steigender Zinsen und der deutlich besser laufenden Wirtschaft in den USA würden Volkswirte derzeit mehr oder weniger einhellig mit einer weiteren Abschwächung des Euro rechnen. Gestern sei bekannt geworden, dass das BIP in den USA im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent gewachsen sei.

Daneben drehe sich viel um Gold. Der Preis habe sich nach Erreichen des Vierjahrestiefs vor drei Wochen bei 1.132 US-Dollar erholt und liege jetzt bei 1.196 US-Dollar. Der Grund: Am kommenden Sonntag würden die Schweizer abstimmen, ob ihre Notenbank in Zukunft ein Fünftel ihrer Aktiva in Gold halten müsse. Würden die Befürworter gewinnen, müsste die Notenbank viel Gold nachkaufen. "Alles wartet gespannt auf den Sonntag", erkläre Görich. Anleger hätten eine dezidierte Meinung: Es werde auf steigende Kurse gesetzt, wie Wilhelms erläutere. Zugegriffen werde zum Beispiel bei einem Long-Zertifikat (ISIN DE000CB8LY24 / WKN CB8LY2 ) mit Faktor 8 und einem Turbo-Bullen (ISIN DE000CR5DRC9 / WKN CR5DRC ) mit Knock-Out-Schwelle von 1.161 US-Dollar.

Großes Thema bleibe auch Öl. Der Preisverfall habe sich fortgesetzt, ein Barrel der Nordseesorte Brent koste aktuell nur noch 78 US-Dollar, im Juni seien es noch über 115 US-Dollar gewesen, die Notierung für Rohöl der Sorte WTI liege derzeit bei 74 US-Dollar nach über 107 US-Dollar im Juni. Neue Impulse seien schon morgen zu erwarten: Dann würden sich die OPEC-Länder treffen und über die künftigen Fördermengen beraten.

"Anleger rechnen mit einem Wiederanstieg der Preise", stelle Wilhelms fest. Beliebt sei etwa ein sechsmal gehebeltes Faktor-Zertifikat (ISIN DE000CZ6LL12 / WKN CZ6LL1 ) auf Brent-Öl, mit dem Anlegern die Preisentwicklung sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen zu 600 Prozent angerechnet werde. Görich berichte von viel Interesse an einem Turbo-Optionsschein (ISIN DE000VZ7LZ56 / WKN VZ7LZ5 ) von Vontobel auf Brent. (26.11.2014/zc/a/a)


 

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