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Meldung
Stockholm (www.fondscheck.de) - Jeffrey Gundlach, Gründer und CEO der Investmentgesellschaft DoubleLine Capital, gibt im Folgenden einen Ausblick auf den Anleihemarkt im Jahr 2017, so die Experten von Nordea Asset Management.


Im Rahmen von Nordeas Multi-Boutique-Ansatz manage der weltweit renommierte Experte den Nordea 1 - US Total Return Bond Fund (ISIN LU0826412388 / WKN A1J54P ) (Volumen: 2,5 Mrd. US-Dollar) sowie den Nordea 1 - US Bond Opportunities Fund (ISIN LU0994681657 / WKN A2AGPN ) (Volumen: 36 Mio. US-Dollar).

Sie hätten den Wahlsieg Donald Trumps vorhergesagt - trotz aller gegenteiligen Stimmen. Welche Auswirkungen habe Trumps Wirtschaftspolitik auf die Märkte?

Gundlach: Die Trump-Präsidentschaft habe vielen Anlegern Zuversicht gegeben. Dies habe sich am wieder erwachten Interesse an Aktien gezeigt, insbesondere in den Sektoren Finanzen und Industrie, die sich nach der Wahl gut entwickelt hätten. Der US-Dollar sei auf das höchste Niveau seit Jahren geklettert. Zugleich habe jedoch auch die Unsicherheit über die neue US-Handelspolitik zugenommen.

Trumps Erfolg dürfte in hohem Maße davon abhängen, ob es ihm gelinge, für höhere Einkommen und mehr Beschäftigungsmöglichkeiten zu sorgen. Wahrscheinlich werde er das Haushaltsdefizit erhöhen, um Infrastruktur und Militär auszubauen. Das könnte im besten Fall das BIP-Wachstum in der Region kurzfristig fördern. Es bedeute aber auch, dass das US-Haushaltsdefizit bis zur nächsten Präsidentschaftswahl leicht um eine Billion US-Dollar gestiegen sein könne.

Noch müsse abgewartet werden, wie sich Trumps Steuer- und Handelspolitik im Einzelnen gestalten werde und welche Auswirkungen sie habe. Bis die Richtung der Politik klar sei, tappe der Handel im Dunkeln. Sollten Strafzölle gegen China und Mexiko verhängt werden, dürften die Verbraucher das deutlich zu spüren bekommen.

Stark erhöhte US-Staatsausgaben in Verbindung mit steigenden Zinsen, die ebenfalls die Schulden in die Höhe treiben würden: Was bedeute das für die Anleiherenditen?

Gundlach: Da die Leitzinsen in diesem Jahr steigen würden, dürften die Renditen von zehnjährigen US-Staatsanleihen im Jahr 2017 bei um die 3 Prozent liegen. Sollten deren Renditen auf über 3 Prozent ansteigen, sei dies tatsächlich das Ende des Aufwärtstrends am Anleihemarkt. Aber nicht nur für Anleihen hätte dies massive Auswirkungen. Auch andere Märkte würden dann betroffen sein. Wenn zehnjährige Staatsanleihen mehr als 3 Prozent Rendite erzielen würden, würden Junk-Bonds in kürzester Zeit illiquide werden.

Und die Aktienmärkte?

Gundlach: Aktien würden derzeit auf sehr hohem Niveau im Verhältnis zum Ergebnis gehandelt. Das konjunkturbereinigte Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liege in der Nähe des Niveaus von 1929. Die Unternehmensgewinne dürften in diesem Jahr steigen und die KGVs zugleich fallen. Ich empfehle deshalb, sich tendenziell von US-Aktien zu trennen und stattdessen weltweit zu diversifizieren. Insbesondere Schwellenländer würden Chancen bieten. An den Aktienmärkten würden derzeit Indien und der japanische Leitindex Nikkei zu meinen Favoriten gehören.

Wie sei Ihre Einschätzung zu Rohstoffen als Anlageklasse?

Gundlach: Rohstoffe hätten 2015 den Tiefpunkt erreicht. Ich rate dazu, Rohstoffe ins Portfolio aufzunehmen. Der Ölpreis dürfte sich in diesem Jahr seitwärts bewegen und zwischen 40 und bis knapp unter 60 US-Dollar pro Barrel notieren. Die Ölreserven seien noch hoch. Der Wert von Gold steige zwar wieder, ich habe jedoch nicht zu hohe Erwartungen. Dennoch halte ich eine dauerhafte Position in Gold zur Diversifikation des Portfolios für sinnvoll. Dass der Kupferpreis seit Dezember niedrig sei, stütze die Anleihemarkt-Rally. Sollte der Kupferpreis jedoch steigen und den Goldpreis überholen, dürfte das den Wendepunkt markieren. Beim Greenback hingegen sehe ich kaum Steigerungspotenzial. Der US-Dollar habe seit 2009 an Wert gewonnen - hier sei ich deshalb bullish positioniert. (Ausgabe vom 23.03.2017) (24.03.2017/fc/a/f)


 

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