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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL1M303 / WKN DL1M30 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL3YPN6 / WKN DL3YPN ) der Deutschen Bank auf die adidas-Aktie (ISIN DE000A1EWWW0 / WKN A1EWWW ) vor.


Am 12. Mai lade adidas seine Anteilseigner in die Stadthalle Fürth. An diesem Tag finde für Herbert Hainer die letzte Hauptversammlung als Chef des größten europäischen Sportartikelherstellers statt. Angesichts der Herausforderungen, die die Herzogenauracher insbesondere im Geschäftsjahr 2014 zu meistern gehabt hätten, habe es lange Zeit nach einem eher unschönen Abschied ausgesehen. Allerdings habe das DAX-Unternehmen zuletzt die Kurve kriegen können.

Dies sei adidas in derart beeindruckender Weise gelungen, dass die Aktie seit Jahresbeginn 2016 trotz der allgemeinen Marktturbulenzen deutliche Kursgewinne habe verzeichnen und auf ein neues Allzeithoch klettern können. Dabei habe die adidas-Aktie zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Marke von 100 Euro hinter sich gelassen. Ein Grund für die starke Kursperformance sei die fortschreitende Erholung und die Umsetzung des Konzernumbaus, nachdem die Schwächen im Golfgeschäft TaylorMade und die Probleme in Russland für Kopfzerbrechen bei Anlegern und beim Management gesorgt hätten. Darüber hinaus würden die in diesem Jahr stattfindenden Sport-Großereignisse (Fußball-EM in Frankreich und Olympia in Brasilien) die Aussicht auf gute Geschäfte verbessern.

Als Vorbereitung auf die Fußball-EM dürften sich viele Fans hierzulande ein Trikot der Fußball-Nationalmannschaft besorgt und damit adidas einen starken Auftakt in das Geschäftsjahr 2016 verschafft haben. Laut Unternehmensangaben vom 27. April seien die Umsatzerlöse konzernweit um 17 Prozent auf 4,8 Mrd. Euro gesteigert worden. Währungsbereinigt habe das Plus sogar bei 22 Prozent gelegen. Eine bessere Kostendisziplin habe auf der Ergebnisseite für noch deutlichere Zuwächse gesorgt.

Angesichts der starken Markendynamik, die sich in den besser als erwarteten Ergebnissen für das erste Quartal widerspiegle, habe der Konzern sogar seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Erlöse sollten 2016 währungsbereinigt um etwa 15 Prozent zulegen, nachdem bis zuletzt lediglich ein Anstieg um 10 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt worden sei. Weitere operative Effizienzsteigerungen sollten dazu beitragen, dass der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen nicht mehr nur um 10 bis 12 Prozent zulege, sondern um 15 bis 18 Prozent. Zwischen Januar und März habe das Plus sogar bei 38 Prozent auf 350 Mio. Euro gelegen.

Trotz des Anlegerjubels laufe bei adidas nicht jeder Geschäftsbereich wie geschmiert. Das Unternehmen müsse immer noch die Probleme im Golf-Bereich lösen. Der Markteinbruch habe den dortigen Marktführer in den vergangenen Jahren schwer getroffen. Außerdem werde sich der Erfolg der neuen Strategie vor allem in den Jahren ohne große Sportereignisse zeigen müssen. Schließlich profitiere adidas als weltweite Nummer eins im Fußball-Geschäft in besonderem Maße von Turnieren wie der Fußball-EM. Eine WM oder EM finde jedoch nur alle zwei Jahre statt. Darüber hinaus sei die adidas-Aktie zuletzt heiß gelaufen, sodass die Bewertung alles andere als günstig sei und Neueinsteiger trotz der vorhandenen Wachstumschancen auch einen tiefen Fall fürchten müssten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der adidas-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,48, die Knock-Out-Schwelle bei 85,55 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,65; Knock-Out-Schwelle bei 137,65 Euro) auf fallende Kurse der adidas-Aktie setzen. (Stand vom 03.05.2016) (04.05.2016/oc/a/d)


 

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