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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Sommerloch fällt in diesem Jahr scheinbar ganz aus, so die Deutsche Börse AG.

Spezialisten würden einmal mehr von "sehr aktiven" Tagen im Handel mit Indexfonds berichten.
"Mit rund 17.500 bleibt die Anzahl der Trades hoch", melde Andreas Bartels von der Commerzbank. "Auch die Umsätze können sich sehen lassen." Allerdings habe sich mit insgesamt 55 Prozent Verkäufen und 45 Prozent Käufen der Wind etwas gedreht. "Sowohl auf der Aktienseite als auch im Rentenbereich stehen Abflüsse im Vordergrund."

"Anleger verabschieden sich tendenziell aus europäischen Aktien und setzen stattdessen auf US-Werte", beschreibe Gregor Hamme den aktuellen Trend. Ausschlaggebend seien die Entwicklungen im Konflikt mit Russland. Man spüre den Grad der Nervosität anhand der Ordergrößen und -ströme. "ETF-Anleger sind einerseits vorsichtig und steigen schnell aus", beobachte der Händler von der UniCredit. Andererseits bleibe die Bereitschaft für den Wiedereinstieg hoch.

"Die Tendenz ist eindeutig weg von europäischen und hin zu US-Aktien", bestätige Bartels. Während DAX-ETFs (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) bei der Commerzbank ausgeglichen in beide Richtungen gehandelt würden, hätten sich Anleger meist von EURO STOXX 50-Produkten (ISIN DE0005933956 / WKN 593395) verabschiedet. Die "nahezu ausschließlichen Abgaben" verbuche der Händler zum Teil unter Gewinnmitnahmen. Immerhin notiere der Index mit den 50 größten börsennotierten Unternehmen aus dem Euroraum seit Anfang August rund 200 Punkte im Plus.

Ins Bild hätten die überwiegenden Verkäufe von Indexfonds gepasst, die an den MSCI EMU Index (ISIN IE00B910VR50 / WKN A1KBQ3 ) und MSCI EMU Small Caps Index (ISIN FR0010168773 / WKN A0F420 ) gekoppelt seien. Letzerer bestehe aus 570 mittelständischen Unternehmen aus der Währungsgemeinschaft. Mit einem Anstieg um rund 20 Prozent auf Jahresbasis und etwa 65 Prozent in den vergangenen fünf Jahren könne sich die Performance durchaus sehen lassen. Vom Lyxor ETF EURO STOXX 50 Daily Double Short (ISIN FR0010424143 / WKN A0MNT7 ) würden sich Investoren laut Hamme zumeist trennen. "Diese Anleger scheinen eine Erholung zu erwarten."

S&P 500-Werte (ISIN DE0002643889 / WKN 264388) hätten sowohl bei den Kunden der UniCredit als auch der Commerzbank derzeit zu den Favoriten gehört. Vergangene Woche habe der marktbreite US-Index die psychologisch wichtige Hürde von 2.000 Punkten genommen. "Angesichts der positiven Konjunkturdaten rechnen Anleger vermutlich damit, dass sich diese Entwicklung fortsetzt", meine Hamme.

Daneben würden Bartels zufolge Indexfonds auf den MSCI USA (ISIN LU0392495700 / WKN ETF120 ) und MSCI USA Value (ISIN IE00B78JSG98 / WKN A1JVB8 ) spürbaren Anklang finden. Der MSCI USA Value Index enthalte an den US-Börsen notierte Substanzwerte mit mittlerer und hoher Marktkapitalisierung, die als unterbewertet gelten würden.

Von einer ruhigen Handelswoche spreche Stefani Valenti von der UniCredit mit Blick auf ETFs mit Unternehmen aus asiatischen Schwellenländern. "Anleger engagierten sich auf niedrigem Niveau hin und wieder in Tracker des MSCI Emerging Marktes (ISIN DE000A0HGZT7 / WKN A0HGZT )." Ein Trend könne daraus aufgrund niedriger Umsätze allerdings nicht abgeleitet werden.

Bei den Branchen stünden Banken (ISIN DE0006289309 / WKN 628930) einmal mehr im Mittelpunkt. "Banken-ETFs verschiedener Anbieter kamen mehrheitlich aus den Depots raus", melde Hamme. "Mit 50 Prozent der Umsätze dominieren auch bei uns die Geldhäuser das Geschehen", bestätige Bartels. Allerdings überwögen in Summe die Käufe.

Mit deutlichem Abstand hätten bei der Commerzbank Tracker der Versorgungswirtschaft (ISIN DE000A0Q4R02 / WKN A0Q4R0 ) an zweiter Stelle rangiert, gefolgt von der Grundstoffe-Industrie (ISIN LU0378435472 / WKN ETF063 ). "Die Käufe waren jeweils mit einem Verhältnis von Zweidrittel zu einem Drittel in der Überzahl."

Von den Trackers festverzinslicher Wertpapiere würden laut Bartels Anleger im Moment gerne ETFs mit Pfandbriefen, etwa im Markit iBoxx Euro Covered Index (ISIN DE000A0RFEE5 / WKN A0RFEE ) handeln. "Verkäufe und Käufe halten sich dabei in etwa die Waage."

Auf die beinahe wöchentlich neuen Rekorde des Euro-Bund-Future führe der Händler die rege Nachfrage nach dem ComStage Commerzbank Bund-Future Short (ISIN LU0530119774 / WKN ETF562 ) zurück. Mehrheitlich abgestoßen würden langlaufende deutsche Staatsanleihen verschiedener Emittenten. (02.09.2014/fc/a/e)


 

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