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Meldung
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat (ISIN DE000DT4BRT7 / WKN DT4BRT ) und ein Faktor-Short-Zertifikat (ISIN DE000DT4BST5 / WKN DT4BST ) der Deutschen Bank auf Rohöl vor.


Im Frühjahr dieses Jahres hätten sich die weltweiten Ölpreise merklich erholt, nachdem die Notierungen zuvor deutlich eingebrochen seien. Allerdings habe die Preiserholung kurzfristig an Schwung eingebüßt, sodass die Frage offen bleibe, ob die Erholungsrally nur eine kleine Pause einlege oder ob die Notierungen für längere Zeit unten bleiben würden.

Für steigende Ölpreise spreche zum Beispiel die einsetzende Konsolidierung in der US-amerikanischen Ölindustrie. Mithilfe des so genannten Fracking sei die Produktion in den vergangenen Jahren derart angestiegen, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt immer weiter in Richtung Unabhängigkeit von Ölimporten bewegt habe. Während die Fracking-Unternehmen dank der hohen Produktion und des wachsenden Angebots für fallende Ölpreise gesorgt hätten, hätten sie sich gleichzeitig die Lebensgrundlage abgeschnitten. Schließlich würden sie für die aufwändige Ölförderung auch sehr hohe Preise benötigen, um rentabel arbeiten zu können.

Als Folge gesunkener Ölpreise und schrumpfender Gewinne seien viele Unternehmen dazu übergegangen, Mitarbeiter zu entlassen und Ölbohrtürme stillzulegen. Laut Angaben des Ölfeld-Serviceunternehmens Baker Hughes vom 22. Mai sei die Zahl der in den USA aktiven Bohrtürme zuletzt auf 659 und damit den niedrigsten Stand seit August 2010 gefallen. Zudem sei es die 24. Woche in Serie gewesen, in der ein Rückgang habe beobachtet werden können.

Diese Entwicklung werde auch bei der nächsten Sitzung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) Anfang Juni in Wien eine wichtige Rolle spielen. Die Mitglieder wie Saudi-Arabien dürften auch weiterhin bestrebt sein, keine Marktanteile an die US-Ölindustrie abzugeben und daher wie auch Ende 2014 erneut keine preisstützende Produktionskürzung beschließen. Denn obwohl die US-Ölförderer die Zahl neuer Bohrtürme zurückfahren würden, würden die alten Türme und die Konzentration auf besonders produktive Bohraktivitäten dafür sorgen, dass die gesamte Produktion auf einem historisch sehr hohen Niveau bleibe. Außerdem habe das Tempo, mit dem die Bohraktivitäten reduziert würden, an Fahrt verloren.

Während die US-Ölproduktion auch weiterhin hoch bleiben könnte und die OPEC erst einmal bei ihrer Politik der Sicherung von Marktanteilen bleiben dürfte, scheine der Preisdruck von der Angebotsseite vorerst zu bleiben. Lediglich die Spannungen im Nahen Osten könnten dafür sorgen, dass die Marktteilnehmer eine Verringerung des Angebots befürchten und die Preise so ansteigen würden. Auf der Nachfrageseite dürften die ganz großen Preistreiber wiederum erst einmal ausbleiben.

Zwar sei eine anhaltende Erholung der US-Wirtschaft zu beobachten, während sich auch in Europa eine Konjunkturerholung abzeichne. Allerdings habe die chinesische Wirtschaft zuletzt an Schwung eingebüßt, um der Weltwirtschaft als der Wachstumsmotor vergangener Tage zu dienen. Aus diesen Gründen hätten die Ölpreise zwar das Potenzial für eine Preiserholung. Dreistellige Notierungen wie noch Mitte 2014 dürften auf absehbare Zeit jedoch schwer zu erreichen sein.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit dem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert sei und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhalte mit dem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu. (Stand vom 26.05.2015) (27.05.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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