Weitere Meldungen
01:05 ROUNDUP: USA wieder wettbewerbsfähiger al.
02.09.14 Commerzbank-Chef Blessing für Eurobonds - K.
02.09.14 Wdh: EU Erzeugerpreise Industrie Juli
02.09.14 AKTIE IM FOKUS: Tesla-Aktie auf Rekordhoc.
02.09.14 Kreise: Softwarekonzern Concur stellt sich zum.
02.09.14 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow sch.
02.09.14 'Deepwater Horizon': Halliburton zahlt 1,1 Milliar.
02.09.14 ROUNDUP/Apple: Keine Sicherheitslücke bei iC.
02.09.14 Termine von 03.09.2014
02.09.14 Devisen: Euro erholt sich etwas im New Yorke.
02.09.14 Mexiko baut Hauptstadtflughafen für 120 Millio.
02.09.14 Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
02.09.14 Vermögensverwalter kaufen Zertifikate und Op.
02.09.14 DGAP-Adhoc: HUGO BOSS AG: Red & Black.
02.09.14 DAX vor einem neuen Trendkanal
02.09.14 ROUNDUP/Merkel: Sind Tarifeinheits-Gesetzentw.
02.09.14 Danone erweitert Führungsspitze - Riboud bere.
02.09.14 IFA: Elektronikmesse startet Mittwoch mit Pre.
02.09.14 Kabinett berät über neue Regeln für Versicher.
02.09.14 Metro versilbert Bookers-Anteil - Großbritannie.


nächste Seite >>
 
Meldung

GENF (dpa-AFX) - Die USA haben deutlich an Wettbewerbsfähigkeit zugelegt und Deutschland in der WEF-Rangliste der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften überholt. Im Wettbewerbsindex 2014, den das Weltwirtschaftsforum (WEF) in der Nacht zum Mittwoch in Genf veröffentlichte, verbesserten sich die USA um zwei Plätze auf Rang 3, während Deutschland um einen Platz auf Rang 5 zurückfiel. 2012 waren die USA erstmals hinter Deutschland zurückgeblieben; nach zwei Jahren stehen sie nun wieder besser da.

Als das konkurrenzfähigste Land der Welt weist die WEF-Studie zum sechsten Mal hintereinander die Schweiz aus, gefolgt von Singapur. Finnland verlor ebenfalls eine Position und landete als wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Eurozone auf Rang 4.

Bei der Vorstellung des neuen Wettbewerbsberichts am WEF-Sitz in Cologny nahe Genf wurden auch Sorgen über den Ukraine-Konflikt laut. "Mögliche weitere Sanktionen gegen Russland würden wegen der Größe und Bedeutung der russischen Volkswirtschaft nicht nur Auswirkungen auf die russische Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch für die Wirtschaftspartner Russlands haben", sagte der Mitautor der Studie, Beñat Bilbao-Osorio.

Die leichte Abstufung Deutschlands hängt dem WEF zufolge mit instutionellen Rahmenbedingungen wie der komplizierten Rechtssprechung zusammen. Zudem musste Deutschland bei der Infrastruktur Federn lassen und verlor einige Plätze.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe trotz einiger Fortschritte ein Sorgenkind. Deutschland müsse sich zudem mehr bemühen, Ausländer und Frauen dauerhaft auf den Arbeitsmarkt zu integrieren, um der Alterung der Gesellschaft zu begegnen. Zudem müsse beobachtet werden, inwiefern die Einführung des Mindestlohns die Flexibilität des Arbeitsmarkts beeinflussen werde, sagte die WEF-Deutschlandexpertin Caroline Galvan der Nachrichtenagentur dpa.

Den USA bescheinigt die Studie Verbesserungen auf breiter Front. Auch in den Krisenländern Europas geht es nach Einschätzung des WEF aufwärts. Portugal arbeitete sich mit seinem ambitionierten Reformprogramm um 15 Positionen auf Rang 36 hoch. Griechenland, das allerdings bis in den Bereich armer Entwicklungsländer abgerutscht war, konnte immerhin um zehn Plätze auf Rang 81 klettern. Trotz der Fortschritte gebe es aber in beiden Ländern immer noch erhebliche Probleme, warnte der WEF.

China verbesserte sich um einen Platz und wurde auf Rang 28 verzeichnet. Andere Schwellenländer, unter ihnen die Türkei, Südafrika und Brasilien, fielen dagegen zurück.

Gleichzeitig warnten die Ökonomen, die Umsetzung struktureller Reformen sei entscheidend, um eine neue Krise der Weltwirtschaft zu vermeiden. "Die Grenze der Wettbewerbsfähigkeit in Europa wird künftig nicht mehr zwischen Nord und Süd verlaufen, sondern zwischen denen, die nötige Reformen umsetzen, und denen, die das nicht tun", sagte Beñat Bilbao-Osorio./lle/bur/DP/zb



 

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?