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Wien (APA-ots) - OMV und VERBUND, Österreichs größte Energieunternehmen, prüfen langfristige Kooperationen auf operativer Ebene für die Energiezukunft. Im Zentrum der Zusammenarbeit sollen neben Stromlieferungen, innovative Energiedienstleistungen wie Flexibilisierungskonzepte für Stromerzeugung und -bedarf sowie gemeinsame Aktivitäten zum Thema Wasserstoff stehen. Europäische Energieunternehmen sehen sich gegenwärtig mit großen energiepolitischen Herausforderungen konfrontiert. Mit der Einigung im Rahmen des Weltklimagipfels in Paris ist ein wichtiger Schritt zu einer globalen Herangehensweise beim Klimaschutz gelungen. Die Teilnahme von 195 Staaten unterstreicht, dass dieses Thema zu einer gemeinsamen, internationalen Priorität geworden ist.

Dieser Transformationsprozess am Energiemarkt macht auch langfristige, innovative Partnerschaften immer wichtiger. OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, und VERBUND, größter österreichischer Stromerzeuger und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa, arbeiten an einer operativen Kooperation für die Energiezukunft. Im Zentrum der Zusammenarbeit sollen Stromlieferungen für OMV Standorte, innovative Energiedienstleistungen wie Flexibilisierungskonzepte für Stromerzeugung und -bedarf sowie die gemeinsame Prüfung von Konzepten zur Wasserstoffproduktion und -vermarktung stehen.

Wasserstoff - die Technologie der Zukunft Grüner Wasserstoff wird im Energie-, Industrie- und Verkehrsbereich in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Dieser wird mittels Elektrolyse aus regenerativen Energiequellen wie Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie erzeugt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für beide Unternehmen: Als Industrierohstoff, als Treibstoff der Zukunft für eine nachhaltige Mobilität sowie für die Energiespeicherung, um die volatile Stromerzeugung aus den neuen erneuerbaren Energien auszugleichen.

"Der weltweite Energiebedarf wächst. Fossile Rohstoffe werden auch in den kommenden Jahrzehnten eine wesentliche Rolle spielen. Die OMV produziert mit Erdgas den umweltfreundlichsten fossilen Energieträger und forciert Wasserstoff als Bestandteil für den künftigen Energiemix", sagt OMV Generaldirektor Rainer Seele. Schon heute gibt es Wasserstoff-Tankstellen in Wien, Innsbruck und Linz. Weitere Stationen sind in Graz und Wiener Neudorf geplant. Zudem forscht die OMV gemeinsam mit Partnern in Auersthal an der Erzeugung von Wasserstoff aus Windkraft und an der Universität Cambridge an neuen Wegen zur Produktion von Wasserstoff mit Hilfe von Sonnenlicht. "Wir freuen uns, einen weiteren Meilenstein im Bereich innovativer Partnerschaften zu setzen. Gemeinsam können wir zuverlässige Energieressourcen sichern und Österreich in Zukunft mit Energie versorgen", ergänzt Rainer Seele.

Grünstrom und Energiedienstleistungen von VERBUND "Wir setzen auf Kooperation und Innovation", so VERBUND-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber. "Die saubere Energiezukunft wird gelingen, wenn wir alle, vom Energieerzeuger, Versorger bis hin zum industriellen Großverbraucher und natürlich auch Haushaltskunden zusammenarbeiten, mit dem gemeinsamen Ziel der Reduktion der CO2-Emissionen." VERBUND hatte im Juli 2016 eine ähnliche Kooperation mit dem größten österreichischen Technologie- und Industriegüterkonzern voestalpine bekanntgegeben, die neben Stromlieferungen auch mögliche Photovoltaikprojekte sowie Demand-Side-Management-Lösungen und eine gemeinsame Wasserstoff-Forschungsanlage beinhaltet. "Wir freuen uns über diese weitere, bedeutende Industrie-Partnerschaft mit einem der größten österreichischen Unternehmen. Damit setzen wir unseren Weg als Anbieter von 100% erneuerbarem Strom und innovativen Energiedienstleistungen konsequent fort", so Anzengruber.

Über OMV Aktiengesellschaft Mit einem Konzernumsatz von EUR 23 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 24.100 im Jahr 2015 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. In Upstream fokussiert OMV die Aktivitäten auf drei Kernregionen - CEE (Rumänien, Österreich), Nordsee sowie Mittlerer Osten und Afrika - und auf ausgewählte Entwicklungsregionen. 2015 lag die Tagesproduktion bei rund 303 kboe/d. Im Bereich Downstream verfügt die OMV über eine jährliche Raffineriekapazität von 17,8 Mio Tonnen und mit Ende 2015 über rund 3.800 Tankstellen in 11 Ländern inklusive Türkei. Die OMV betreibt ein Gaspipelinenetz in Österreich und Gasspeicher in Österreich und Deutschland. 2015 hat die OMV in etwa 110 TWh Gas verkauft.

Rückfragehinweis: OMV Aktiengesellschaft Robert Lechner +43 1 40440-21357 public.relations@omv.com http://www.omv.com http://blog.omv.com

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OTS0045 2016-08-24/10:23



 

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