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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - freenet-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Telekomdienstleisters freenet AG (ISIN: DE000A0Z2ZZ5, WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, Nasdaq OTC-Symbol: FRTAF) unter die Lupe.


Sieg für freenet in der Sunrise-Schlacht, deren Ziel es gewesen sei, eine Kapitalerhöhung zu platzieren, um die UPC Schweiz zu kaufen. Das Vorhaben der Schweizer sei gescheitert, weil die Aktionäre die Transaktion mehrheitlich abgelehnt hätten. Vorsorglich sei die Generalversammlung abgesagt worden. "Wir sind natürlich mit diesem Ergebnis zufrieden und freuen uns, dass viele Aktionäre unsere negative Sicht auf die Transaktion teilten", habe freenet-Chef Christoph Vilanek im Gespräch mit der "Vorstandswoche.de" gesagt.

Die großen Champagnerkorken habe der CEO aber noch nicht knallen lassen. Formaljuristisch isseit der Deal nicht tot. "Ich gehe davon aus, dass er nicht stattfinden wird. Das hat das Management von Sunrise auch eindeutig gesagt. Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten den Willen der Aktionäre respektieren, auch wenn der Kampf in den letzten Wochen mit harten Bandagen geführt wurde." freenet habe harte Gegner gehabt. Für Sunrise seien zahlreiche Banken aktiv gewesen um den Deal durchzuboxen. Peter Kurer, Präsident des Verwaltungsrates, sei zudem ein harter Hund und mit allen Wassern gewaschen. Er sei ein durchweg chemisch gereinigter Manager. Problematisch sei nur, dass Kurer keine Aktien an Sunrise halte und es auch gar nicht klar sei, ob er überhaupt nennenswerte, größere Anteilseigner vertrete. Er sollte zügig Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Da "go big" auf Kosten der Aktionäre nicht geklappt habe, sollte Kurer nun Einsicht zeigen und in die wohlverdiente Rente gehen. Sogar die eigentlich recht zurückhaltende Presse in der Schweiz habe Kurer regelrecht zerlegt. Vilanek habe sich zur Personalie Kurer nicht konkret äußern wollen. "Ich wüsste, was ich an seiner Stelle tun würde."

Komplett zurücklehnen könne sich freenet aber noch nicht. Der Kaufvertrag zur Übernahme von UPC von Liberty Global existiere noch und bleibe bis Ende Februar 2020 in Kraft, sofern er von den Parteien nicht gekündigt werde, was eine Konventionalstrafe zur Folge hätte. Solange der Vertrag aktiv sei, könnte Kurer noch ein unbekanntes Ass aus dem Ärmel ziehen und bei einer Restchance auch nicht freiwillig zurücktreten. Spannend werde sein, wie Liberty Global reagiere. Sollten sich die Amerikaner dafür entscheiden, das Aktienpaket an Sunrise von freenet zu kaufen, könnten sie den Deal durchziehen, und er würde sich vermutlich immer noch gut für sie rechnen. "Das ist Spekulation. Bis heute ist keiner an uns herangetreten."

In den letzten Monaten sei freenet aufgrund der Sunrise-Causa ein beliebtes Thema in der Presse gewesen. Die Hamburger hätten aber auch noch ein operatives Geschäft. Hier laufe alles nach Plan. "Unser 3. Quartal ist ganz ordentlich verlaufen. Kein strahlendes Quartal, aber angesichts eines sehr umkämpften Umfeldes durchaus erfreulich", sage Vilanek. Im Bereich Mobilfunk, vor allem im Postpaid-Kundensegment, habe das Unternehmen in Q1 34.000 Kunden und in Q2 knapp 28.000 Kunden verloren. In Q3 sei es besser gelaufen, es hätten wieder neue Kunden gewonnen werden können. freenet schlage sich in dem Bereich weiterhin tapfer. Im Bereich waipu.tv habe das Unternehmen zum 30. Juni mehr als 330.000 zahlende Kunden in der Pipeline gehabt. "Die Entwicklung von waipu.tv ist erfreulich. Wir haben unser Jahresziel von 350.000 zahlenden Abonnenten bereits erreicht."

Für das Gesamtjahr 2019 bekräftige Vilanek die Prognose, ein EBITDA ohne positive Sunrise-Effekte von 420 bis 440 Mio. Euro zu erreichen. Nach Berechnungen der Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" werde freenet in diesem Jahr in etwa ein EBITDA von ca. 425 Mio. Euro erreichen. Den Free Cashflow würden sie unverändert in der Spanne zwischen 240 und 260 Mio. Euro erwarten. Für das Jahr 2019 werde das Unternehmen den Aktionären unverändert eine Dividende von 1,65 Euro pro Aktie ausschütten. "Es gibt keinen Grund, an diesem Versprechen Veränderungen vorzunehmen." Mittel- bis langfristig sei es allerdings schon fraglich, ob die Dividende derart hoch ausfallen müsse. Bekanntlich "verlierw" freenet pro Jahr im EBITDA des Mobilfunkgeschäfts einen Betrag von ca. 10 Mio. Euro, weil der Markt umkämpft und gesättigt sei. Die neuen Bereiche könnten diesen Rückgang nur bedingt kompensieren. waipu.tv sei zwar auf Fixkostenbasis schon profitabel, aber Vilanek wolle in dieses Geschäft weiterhin stark investieren. "Unser Ziel sind mindestens 1 Mio. Kunden. Das müssen wir auch erzielen, um eine nennenswerte Größenordnung für uns zu erreichen. Dieses Wachstum wird Geld kosten."

In der Summe würden die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" schätzen, dass freenet in der Zukunft auch weiterhin ein EBITDA von mehr als 400 Mio. Euro zeigen könne und einen Free Cashflow von über 220 Mio. Euro. Steigerungen darüber hinaus würden sie in 2020 und 2021 zumindest nicht sehen. Die Auszahlung der Dividende koste den Konzern über 210 Mio. Euro. Es erscheine fraglich, ob ein Unternehmen jedes Jahr den gesamten Free Cashflow an die Anteilseigner verteilen müsse. Etwas weniger würde durchaus reichen, wenn die Differenz in die Schuldentilgung gehe oder in neues Geschäft investiert werde. Per Ende Juni würden sich die Finanzschulden adjustiert um die Beteiligungen an Sunrise und Ceconomy auf fast 1 Mrd. Euro belaufen. Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" würden freenet ab 2020, also in 2021, empfehlen, die Dividende auf 1,50 Euro je Aktie anzupassen. Das sei immer noch eine knackige Dividendenrendite von über 7%.

Ihre jüngsten Kaufempfehlungen plus die Dividende in 2019 hätten sich inzwischen deutlich bezahlt gemacht.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten in einer aktuellen Aktienanalyse, weiter in der freenet-Aktie investiert zu bleiben, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 05.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze freenet-Aktie:

Xetra-Aktienkurs freenet-Aktie:
20,28 EUR -0,05% (05.11.2019, 09:52)

Tradegate-Aktienkurs freenet-Aktie:
20,30 EUR +0,30% (05.11.2019, 10:04)

ISIN freenet-Aktie:
DE000A0Z2ZZ5

WKN freenet-Aktie:
A0Z2ZZ

Eurex Optionskürzel freenet-Aktienoption:
FNT

Ticker-Symbol freenet-Aktie:
FNTN

Nasdaq OTC Ticker-Symbol freenet-Aktie:
FRTAF

Kurzprofil freenet AG:

Die freenet Group (ISIN: DE000A0Z2ZZ5, WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, Nasdaq OTC-Symbol: FRTAF) als Digital Lifestyle Provider bietet ihren rund 13 Millionen Kunden innovative Produkte rund um das digitale Leben an. Grundsätzlich können zwei operative Segmente unterschieden werden: das Segment Mobilfunk sowie das Segment TV und Medien. Über das Segment Mobilfunk vermarktet die freenet Group Mobilfunkdienstleistungen sowie Produkte rund um den Mobilfunkvertrag. Im Segment TV und Medien besteht das Geschäftsmodell aus der Bereitstellung und Übertragung von medialen Inhalten, insbesondere der Verbreitung von Fernseh- und Radiosignalen.

Das Kerngeschäft der freenet Group ist der Mobilfunk. Zum Angebot zählen Produkte, Dienstleistungen und Hardware rund um mobile Telekommunikation und mobiles Internet. Ergänzt wird das Portfolio durch ein vielfältiges Angebot an Digital Lifestyle Produkten. Hierzu zählen unter anderem Handyzubehör, Home Entertainment (Musik- und Videoangebote) sowie Smart Home Anwendungen. Über eine Mehrmarkenstrategie, d.h. von der Discount- bis hin zur Premiummarke, können die Bedürfnisse nahezu aller Kundengruppen abgedeckt werden.

Alleinstellungsmerkmal der freenet Group im deutschen Markt ist, dass sich das Tarifportfolio einerseits auf die Originaltarife der drei deutschen Netzbetreiber - Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland - erstreckt und andererseits hauseigene Tarife vermarktet werden, ohne ein eigenes Mobilfunknetz zu betreiben. In Abhängigkeit von der Markenstrategie werden die Tarife online und/oder offline, d.h. über ein weitreichendes stationäres Filialnetz vertrieben. Unter der Hauptmarke mobilcom-debitel betreibt die freenet Group sowohl einen Online-Shop als auch ein Filialnetz mit rund 530 Shops. Darüber hinaus verfügt mobilcom-debitel über ein exklusives Vermarktungsrecht von Mobilfunkdienstleistungen in den Netzen der Telekom und Vodafone in über 400 Elektrofachmärkten der Media-Saturn-Deutschland GmbH (Media Markt und Saturn).

Seit mehr als 25 Jahren zählt "Customer Experience Management", also die Schaffung von positiven Erfahrungen mit dem Produkt Mobilfunk zur emotionalen Bindung des Kunden, zur wichtigsten Kernkompetenz der freenet Group. Diese Expertise wird auch auf das vergleichsweise junge Segment TV und Medien übertragen. Seit 2016 ist die freenet Group über die Media Broadcast GmbH, Köln, und über eine Mehrheitsbeteiligung an der EXARING AG, München, im Geschäftsfeld TV und Medien tätig. Die Media Broadcast GmbH projektiert, errichtet und betreibt multimediale Übertragungsinfrastruktur für TV und Hörfunk basierend auf modernster digitaler Sendertechnologie. Im Bereich des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T2 HD) ist die Media Broadcast GmbH und damit die freenet Group alleiniger Anbieter dieses Übertragungsweges im deutschen Markt. Über die Marke freenet TV werden öffentlich-rechtliche sowie private TV-Inhalte an private Endkunden vertrieben.

Das Geschäftsmodell der EXARING AG basiert ebenfalls auf der Übertragung öffentlich-rechtlicher sowie privater TV-Inhalte. Über eine innovative App und den exklusiven Zugang zu einem modernen, rund 12.000 km langen Glasfasernetzwerk überträgt und verkauft die Gesellschaft unter der Marke waipu.tv Bewegtbildinhalte mittels internetbasierter Technologie (IPTV). Das IPTV-Produkt wird in einem Abonnementmodell unter anderem über die Vertriebskanäle der freenet Group beworben und an private Nutzer vermarktet. Auf Basis des schnellen Datenübertragungsverfahrens "Low Latency Service" lassen sich über 100 TV-Sender bis zu einer Minute schneller als klassisches Kabelfernsehen übertragen. Ein unkomplizierter Empfang wird per Highspeed-Streaming auf das Smartphone, Tablet, Laptop oder das heimische Fernsehgerät ermöglicht. Eine schnelle und stabile Übertragung, kombiniert mit einer hervorragenden Bildqualität und einer intuitiven Benutzeroberfläche, ließen waipu.tv in dem wachsenden deutschen IPTV-Markt innerhalb von wenigen Jahren eine relevante Marktposition einnehmen. (05.11.2019/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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