METROPOLE SELECTION


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Meldung
Paris (www.fondscheck.de) - Europas Unternehmen haben während der Krise eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit gezeigt, so die Experten von METROPOLE Gestion im Kommentar zum europäischen All-Cap-Fonds METROPOLE Selection (ISIN FR0007078811 / WKN A0NDAK ).


Mit Hilfe von Umstrukturierungen, der Neuausrichtung ihrer Tätigkeitsfelder und der Industrialisierung ihrer Prozesse hätten sie ihre Kostenbasis deutlich senken und ihren operativen Hebel stärken können, würden die Value-Experten der französischen Fondsgesellschaft METROPOLE Gestion in ihrer aktuellen Analyseder europäischen Aktienmärkte feststellen. Manche Marktteilnehmer vermuteten, dass sie nun ihre Effizienzbemühungen völlig ausgeschöpft haben könnten, doch würden dabei die zunehmende Digitalisierung und ihre Umsetzung in der Industrie übersehen.

"Schon immer nutzte die Industrie ihre Möglichkeiten, um ihre Prozesse zu beschleunigen, zu automatisieren und miteinander zu verketten und so ihre Leistungen zu optimieren", erläutere Markus Hampel, Partner und Deutschlandchef von METROPOLE Gestion. "Die zunehmende Digitalisierung der Industrie eröffnet ihr aber völlig neue Dimensionen, die oft als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird und auf der Integration neuer Technologien wie Big Data, Cloud, Internet der Dinge, Online-Wissensplattformen usw. beruht. Dank der zunehmenden Verwendung miteinander vernetzter Anwendungen können beträchtliche Datenmengen in Echtzeit erfasst, gespeichert und bearbeitet werden, um sie dann mit den unterschiedlichsten Analysen und Statistiken aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz weiterzuverarbeiten."

Dank der Digitalisierung würden Fabriken flexibler und produktiver. Der Bedarf an Instandhaltungsarbeiten werde nicht mehr fest im Vorhinein geplant, sondern auf der Grundlage der erfassten Daten von Predictive Maintenance-Algorithmen bestimmt. Logistik und Echtzeit-Bestandsführung würden durch die automatische Verfolgung von Bauteilen und Produkten vereinfacht. Kooperationsplattformen würden nicht nur einen gemeinsamen Know-how-Zugriff für die Mitarbeiter bieten, sondern gewährleisteten auch eine dauerhafte Interaktion mit dem Kunden, die wiederum eine schnelle Anpassung der Produktionsabläufe an die Kundenerwartungen oder an eine veränderte Produktkonzeption ermögliche. Die Datenanalyse habe daher ganz entscheidende Auswirkungen auf die gesamte industrielle Wertschöpfungskette und berge das Potenzial beträchtlicher Produktivitätsgewinne.

"Viele Unternehmen haben sich bereits dieser vierten industriellen Revolution verschrieben", betone Hampel. "In unseren Portfolios vertretene Unternehmen wie Faurecia, ThyssenKrupp oder Continental können bereits große Fortschritte in der digitalen Umgestaltung ihrer Werke verzeichnen."

Die Digitalisierung bringe umfassende organisatorische Änderungen mit sich und dränge die Unternehmen oft auch zu einer Überarbeitung ihres Produktangebots. Diese Produkte müssten nun neuen technologischen Anforderungen genügen, die das Sammeln von Informationen und die Vernetzung mit anderen Objekten, Maschinen oder Personen ermöglichen würden, heiße es bei den Pariser Value-Investoren weiter. Als Beispiel würden sie die vom französischen Unternehmen Schneider vertriebenen Produkte nennen, bei denen es sich traditionell um elektrische Ausrüstungen handele, würden nun zu vernetzten Objekten, die in Verbindung mit Online-Anwendungen eine Verfolgung und Optimierung des Energieverbrauchs von Gebäuden ermöglichen würden.

Auch ABB und Siemens hätten ähnliche strategische Veränderungen durchgemacht. BMW habe seinen Plan "Vision Next 100" ins Leben gerufen und möchte damit sein Angebot an die neuen Anforderungen und Anwendungsmöglichkeiten anpassen, die sich aus der Digitalisierung ergeben würden. Autos seien nun nicht mehr nur einfache Produkte, sondern müssten vernetzter und intelligenter werden und würden die Entwicklung von auf Serviceangebote und Daten ausgerichteten Modellen erfordern.

"Die Datenanalyse ist heute das Herzstück des digitalen Wandels", betone Markus Hampel. "Erfasste Daten können als Rohstoff verstanden werden und aus ihrer Analyse lassen sich Intelligenz und somit Werte generieren. Umgesetzt wird dies außerhalb der Produktionsstätten. Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen möchten diese Daten nutzen, um besser mit ihren Kunden interagieren zu können."

Darauf habe auch ein Unternehmen wie Publicis reagiert. Die Digitalisierung habe das Geschäft völlig verändert. Die Arbeit des Unternehmens, die traditionell auf dem Angebot kreativer Marketingdienstleistungen und dem Kauf von Werbeflächen beruht habe, umfasse nun ein Consulting- und Technologieangebot. Hierzu habe Publicis eine ehrgeizige Übernahmepolitik verfolgt, um eine große Technologie-, Digital- und Consulting-Plattform zu schaffen, die den neuen Erwartungen seiner Kunden genüge. Das digitale Angebot mache inzwischen die größte Einnahmequelle der Unternehmensgruppe aus.

Auch andere Unternehmen wie die IT-Dienstleister Capgemini oder Atos könnten die zunehmende Digitalisierung als neue Ertragsquelle nutzen, so die Pariser Asset Manager. Die Digitalisierung erstrecke sich zunehmend auf die gesamte Wirtschaft. Ihre Integration in die Industrie verändere die Modelle und Praktiken großer Konzerne und berge das Potenzial hoher Produktivitätssteigerungen. So zeichne sich eine neue Welle operativer Effizienz ab, die sich nun nicht mehr nur auf einfache Umstrukturierungspläne, sondern auf einen tiefgreifenden Wandel des Organisations- und Produktionsmodells der Unternehmen stütze. (20.06.2017/fc/a/f)


 

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