Tesla


WKN: A1CX3T ISIN: US88160R1014
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Die Tesla (WKN: A1CX3T)-Aktie ist teuer, die VW (WKN: 766403)-Aktie ist günstig. Was kauft man da? Natürlich die Aktie, die günstig ist! So einfach kann Börse sein.

Dem Automobilfabrikant aus Kalifornien könnte man tatsächlich eine gewisse Überbewertung unterstellen. Schließlich verteuerte sich die Aktie in den vergangenen fünf Jahren um satte 231 %. Die Aktie von Konkurrent VW verbilligte sich im selben Zeitraum um schlappe 40 % (Stand für alle Zahlen: 28.05.2020).

Sind die Tesla-Investoren etwa zu euphorisch und vernachlässigen die günstige VW-Aktie sträflich? Gut möglich! Schöne Autos bauen können beide Hersteller. Doch in Sachen Unternehmenskultur könnte Tesla seinem deutschen Konkurrenten um Lichtjahre voraus sein.

Hardware top, Software flop

Seit Ende 2019 produziert VW den Elektro-Volkswagen ID.3 in Serie. Doch offenbar verzögert sich die Auslieferung immer wieder.

Die Technik funktioniert offenbar tadellos. Jedenfalls der Teil, der sich Hardware nennt. Bei der Software scheint es zu haken. So berichtet es das Magazin „Der Spiegel“.

Verkehrszeichenerkennung, Reifendruckkontrolle, Augmented-Reality-Funktion im Head-Up-Display: Viele Anwendungen würden noch nicht richtig funktionieren. Selbst der ununterbrochene Datenaustausch mit dem Internet sei noch das reinste Glücksspiel.

Hardware top, Software flop – wie kann es sein, dass sich VW im knallharten Konkurrenzkampf mit Marktneuling Tesla derartige Schnitzer leistet? Der deutsche Autobauer verfügt immerhin über mehrere Jahrzehnte mehr an Produktionserfahrung.

Für Investoren der alten Schule, die ihre E-Mails am liebsten ausdrucken, mag das, was VW abliefert, wie Schlamperei wirken. Doch für meine Generation, die Bits und Bytes mit der Muttermilch aufgesogen hat und seit Jahren mit Softwareentwicklung zu tun hat, ist sonnenklar, wo der Kahn leckt.

Warum viele Hersteller an der virtuellen Welt scheitern

Um es kurz zu machen: Gute und hochqualitative Softwareentwicklung erfordert meiner Erfahrung nach eine bestimmte Form der Unternehmenskultur, die sich oft drastisch von der unterscheidet, die für die rein physische Welt seit jeher bestens funktioniert.

Rein physische Produkte werden entworfen, produziert und ausgeliefert. Schon der Entwurf wird unzählige Male geprüft, verfeinert und getestet, bevor die Produktion anläuft. Schließlich sind die Herstellung und der Transport reichlich teuer – das weiß jedes Kind.

Rein virtuelle Produkte könnten prinzipiell genauso produziert werden. Werden sie aber nicht! Das sogenannte „Wasserfallmodell“, bei dem zuerst das Konzept ausgearbeitet, danach implementiert und anschließend getestet wird, gehört schon lange zum alten Eisen. Nicht weil Software so nicht entwickelt werden könnte, sondern weil das Modell an der Lebensrealität vorbeigeht.

Kern der Problematik ist in meinen Augen, dass die Auslieferung und die Produktion bei virtuellen Produkten auf den ersten Blick günstig wirken. Es wird kein Rohmaterial benötigt, kein Container, kein Schiff. Dank Internet sind noch nicht einmal Lagerkapazitäten erforderlich.

Durch dieses für viele Menschen doch reichlich ungünstige Anreizsystem entsteht der Eindruck, dass man es mit dem ersten Entwurf nicht allzu genau nehmen muss und später noch alles anpassen kann. Die Produktion und die Auslieferung sind ja unschlagbar günstig!

Die Realität ist allerdings, dass Softwareentwicklung eher dem Hausbau ähnelt. Niemand würde nach der Fertigstellung eines Hauses auf die Idee kommen, schnell noch einen Keller einzuziehen. In der Softwareentwicklung ist das Alltag – sofern die Unternehmenskultur nicht radikal an die Gesetzmäßigkeiten des virtuellen Raumes angepasst ist.

Tesla-Chef Elon Musk hat einige Erfahrung mit der Softwareentwicklung. Die ersten zwei Unternehmen, die das Supertalent aus der Taufe gehoben hat, haben ausschließlich Produkte dieser Art hervorgebracht. Kein Wunder, dass es im Hause Tesla im Softwarebereich kaum Grund zur Klage gibt. Man hat offenbar noch genug Muße, um sogar noch eine ganze Bibliothek an Videospielen auf der Mittelkonsole der Fahrzeuge anzubieten.

Im Vergleich ein Schnäppchen

Oft ist nicht ganz klar, warum Investoren eine Aktie in schwindelerregende Höhen kaufen. „Das ist völlig verrückt und irrational“ heißt es dann gerne.

Doch im Fall der Tesla-Aktie könnten die Investoren völlig richtig liegen, wenn sie annehmen, dass die Kalifornier bei einer heutzutage so wichtigen Kernkompetenz wie der Softwareentwicklung eine um Lichtjahre fortgeschrittenere Unternehmenskultur vorzuweisen haben.

Das bedeutet natürlich nicht, dass VW für immer schlechte Software entwickeln wird. Das junge Tesla hatte mit Softwarekenner Elon Musk und der Nähe zum Silicon Valley vermutlich einen ziemlich unfairen Vorteil, der in einen Vorsprung gemündet ist, den man hierzulande erst einmal aufholen muss.

Diesen Vorsprung lässt sich Tesla selbstverständlich teuer bezahlen. Das wiederum macht die Tesla-Aktie nicht unbedingt teuer, sondern im Vergleich zur Konkurrenz – die sich in Sachen Software offenbar noch in der Phase der Selbstfindung befindet – zum außerordentlich attraktiven Schnäppchen.

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Motley Fool Deutschland 2020

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