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24.06.15 ETFs: Hoffen auf ein Happy End


 
Meldung
Nach einer verhaltenen Woche mit Käufen und Verkäufen von Aktien-ETFs herrscht seit gestern wieder eindeutig Kauflaune.
Nur bei chinesischen Titel ist Kasse machen angesagt.


Der Schuldenstreit mit Griechenland bleibt Thema Nummer Eins auch im ETF-Handel. Beim EU-Sondergipfel am gestrigen Montag gab es zwar keine Einigung, eine neue Reformliste aus Athen, die unter den Geldgebern offenbar überwiegend auf Wohlwollen stößt, lässt die Börsen aber jubeln. Am gestrigen Montag kletterte der DAX um fast 4 Prozent nach oben, am Dienstag setzt sich der Aufwärtstrend fort. Auch Aktien-ETFs landen wieder in den Portfolios. „ETFs zu Industrieländeraktien werden gekauft, über alle Länder hinweg“, erklärt Sascha Cronemeyer von der Commerzbank. Gregory Guerrand von der BNP Paribas meldet für diese Woche Käufe von europäischen Aktien.

„Vergangene Woche war die Haltung eher abwartend“, ergänzt Cronemeyer. Dabei seien die Umsätze hoch gewesen, auch wenn Spitzenniveaus nicht mehr erreicht worden seien. Der Händler meldet 33.000 Trades für die Woche, mit ganz leichtem Käuferüberhang. „Diese Woche ist viel los, vergangene Woche war aber nicht außergewöhnlich, eher guter Durchschnitt“, bemerkt Marco Salaorno von der Société Générale.

Zurück im Aufwärtsmodus

Der bis zum Freitag anhaltende richtungslose Handel bei der Commerzbank betraf DAX-, Euro Stoxx 50- und MSCI Europe-Tracker, wie Cronemeyer erläutert. Anders sah es aus bei US-Aktien: In S&P 500- und MSCI USA-ETFs seien vor allem Zuflüsse beobachtet worden. „Ende der Woche hat der Markt begonnen, sich zu drehen“, schildert Salaorno die Lage. Am Freitag hätten bereits Zuflüsse überwogen, am gestrigen Montag sei in den steigenden Markt hinein dann kräftig gekauft worden, vor allem deutsche Aktien sowie solche aus Europas Peripherie, etwa FTSE MIB- und Ibex-ETFs.

Bei der BNP Paribas dominierten vergangene Woche Käufe, vor allem von US-Aktien (WKN A1W4DP), aber auch von Titeln aus Japan und Europa. Als Beispiele nennt Guerrand den EasyETF Euro Stoxx 50 (WKN A0ESW5) und den Stoxx Europe 600 THEAM Easy (WKN A1W37K). „Nur bei chinesischen Aktien gab es einen Sell-off.“

Chinas Hausse vorbei?

Bei der BNP Paribas konzentrierten sich die Abflüsse auf chinesische Titel, bei japanischen wurde noch zugegriffen. „Chinesische, japanische und koreanische Aktien, alles wird verkauft“, meint hingegen Salaorno.

Am chinesischen Aktienmarkt, der seit vergangenem Sommer von einem Hoch zum nächsten geeilt war, geht es seit Monatsmitte rasant nach unten, der CSI300-Index mit den 300 größten Werten vom chinesischen Festland schloss am heutigen Dienstag abermals tiefer. Der db x-trackers CSI300 (WKN DBX0M2), der den Index abbildet, kommt auf Sechsmonatssicht allerdings immer noch auf ein Plus von 56 Prozent, auf Zwölfmonatssicht sind es sogar 161 Prozent.

In Japan läuft die Hausse derweil weiter. Der Nikkei 225-Index in Tokio erreichte heute den höchsten Stand seit April 2000.

Gemischtes Bild bei Branchen-ETFs

Ohne klaren Trend präsentiert sich der Handel mit Branchen-ETFs. „Es ist nicht die Woche der feinen Pinselstriche“, bemerkt Salaorno und meldet Zuspruch für Automobil- (WKN LYX0AN), Industriegüter-, Banken- (WKN A0F5UJ) und Gesundheits-ETFs (WKN LYX0GM). Guerrand zufolge positionierten sich Anleger in Technologie- und Finanztiteln und trennten sich von Immobilien- (WKN A0ERY9) und Energie-Indexfonds. Laut Cronemeyer wurden Banken-Indexfonds abgestoßen, Grundstoff- und Technologie-ETFs gekauft, bei Automobile & Parts-ETFs hätten sich Zu- und Abflüsse die Waage gehalten.

Anleihen: Stabilisierungstendenzen

Nach stürmischen Wochen im April und Mai mit drastischen Kursverlusten bei Anleihen und entsprechend regem Handel ist es nun ruhiger geworden im Fixed Income-Bereich. „Der Ausverkauf ist vorbei“, kommentiert Cronemeyer, die Umsätze seien zurückgegangen. „Bundesanleihen wurden sogar tendenziell gekauft, und zwar Kurzläufer und Papiere mit Laufzeiten von 5 bis 10 Jahren.“ Bei der BNP Paribas überwogen unterdessen noch Abflüsse aus Anleihen-ETFs, aus Europa, den USA und den Schwellenländern. „Nur breit aufgestellte Fixed Income-Indexfonds wurden gekauft“, ergänzt Guerrand.

Von Anna-Maria Borse, Deutsche Börse AG





 

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