iShares STOXX Europe 600 Banks UCITS ETF (DE)


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Der Damm ist gebrochen, nach der Wahl in Frankreich werden europäische Aktien durchweg gekauft.
Auch Anleihen aus Europas Peripherie sind wieder besser gefragter.
Vive la France: Nach dem guten Abschneiden des unabhängigen Kandidaten Macron bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich am Wochenende stehen europäische Aktien-ETFs auf den Einkaufslisten der Anleger. CAC 40-, DAX-, Euro Stoxx 50-, Stoxx Europe- und EMU-Tracker - alles wird gesucht. "Sämtliche Standardwerte gehen gut weg", stellt Florian Lenhard von der Unicredit fest. 

Auch das Handelsaufkommen ist entsprechend: "Der gestrige Tag war wohl der umsatzstärkste nach dem Wahlsieg von Trump im November", bemerkt Andreas Bartels von der Commerzbank. Für die vergangene - wegen Ostern verkürzte - Handelswoche meldet der Händler 31.000 Transaktionen. Auch die Unicredit hat einiges zu tun. "Der ganz große Ansturm blieb aber aus. Anleger warten offenbar lieber noch etwas ab, wie sich das Ganze weiter entwickelt." 

Am gestrigen Montag hatten die europäischen Börsen einen Satz nach oben gemacht, der DAX erreichte ein neues Allzeithoch. Am heutigen Dienstag stieg er im frühen Handel weiter bis auf 12.481 Punkte, am Mittag sind es 12.447 Zähler. Das französische DAX-Pendant CAC 40 notiert auf den höchsten Stand seit Anfang 2008. Die US-Märkte profitierten ebenfalls, Dow Jones und S&P 500 blieben aber unter den zuletzt erreichten historischen Hochs.

CAC 40-ETFs beliebt

Vor allem europäische Aktien (WKN 593393, 593395, 935927, ETFL01) können punkten. "Wir sehen sehr hohe Zuflüsse", meldet Bartels. Gesetzt werde auch direkt auf französische Aktien. CAC 40-Tracker wie der db x-trackers CAC 40 (WKN DBX1AR) hatten bis Mitte vergangener Woche wegen der Sorgen über den Ausgang der Wahl kräftig Federn lassen müssen, seitdem geht es aber wieder nach oben. Auslöser waren Umfragen, die Macron vorne sahen. Daher überwogen auch vergangene Woche in europäischen Aktien bereits die Zuflüsse. 

US-Aktien: auch Glattstellungen
 

Bei US-Aktien ist das Bild gemischt. Die Unicredit meldet ebenfalls Zuflüsse, vor allem in S&P 500-ETFs. Bei der Commerzbank werden S&P-, Dow Jones und Nasdaq-Tracker hingegen abgestoßen, wie Bartels berichtet. Damit setze sich die Abkehr aus der Vorwoche fort. "Das sind wohl Gewinnmitnahmen." Weniger Interesse als in den Vorwochen finden britische Aktien, wie Bartels außerdem beobachtet hat.

BartelsBartels
 

Banken-ETF mit Sprung nach oben

Besonders Bankaktien profitieren vom Sieg des europafreundlichen Kandidaten in der ersten Runde der Frankreich-Wahl. Bei der Commerzbank machten Banken-ETFs (WKN 628930, A0F5UJ, A1JFG7) rund die Hälfte aller Umsätze mit Branchen-ETFs aus - bei eindeutigem Käuferüberhang. Auch die Unicredit berichtet von hohen Zuflüssen. "Bei anderen Branchen-ETFs war nicht viel los." Ebenfalls Käufe meldet Bartels für Immobilien- und Energie-Indexfonds. 

Der umsatzstarke iShares Euro Stoxx Banks kostete vor einer Woche noch 11,99 Euro, jetzt sind es 13,57 Euro. Seit vergangenem Juli hat der ETF um 64 Prozent zugelegt. 

Im Zusammenhang mit der jetzt laufenden Hannover-Messe könnten die auffällig hohen Umsätze des iShares Automation & Robotics (WKN A2ANH0) stehen, der auf der Umsatzliste der Börse Frankfurt für die vergangenen fünf Handelstage recht weit oben auftaucht. Der ETF wurde erst im vergangenen September aufgelegt und kommt seitdem bereits auf ein Kursplus von 27 Prozent. Gekoppelt ist der ETF an den iStoxx FactSet Automation & Robotics-Index, der die Robotik- und Automatisierungsbranche abbildet. Auf der Hannover-Messe, die gestern ihre Türe öffnete, sind die zunehmende Automatisierung und selbstlernende Roboter ein großes Thema. 

Anleihen: Riskanteres wieder gefragt

Im Anleihebereich schwindet die Risikoscheu wieder: Die Nachfrage nach Papieren aus Europas Peripherie zog wieder an. "Französische, spanische und portugiesische Anleihen-ETFs werden gekauft", stellt Bartels fest. Auch hier hatte die Entspannung an den Märkten bereits vergangene Woche für eine Trendwende gesorgt. Die als sicher geltenden Bundesanleihen werden hingegen abgestoßen, wie Lenhard feststellt. 

Von: Anna-Maria Borse 25. April 2017, © Deutsche Börse AG




 

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