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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Nervosität an den internationalen Börsen macht auch vor dem ETF-Handel nicht Halt, so die Deutsche Börse AG.

"Aktien-ETFs werden durch die Bank verkauft", melde Jörg Sengfelder.
Aufgrund der hohen Volatilität der Indices gebe es zwar immer Mal wieder taktische Allokationen als kurzfristige Gegenreaktion. "Mit strategischen Entscheidungen haben diese Käufe allerdings wenig zu tun", urteile der Händler von Flow Traders. Unter Anlegern herrsche allgemeine Verunsicherung. Schwankungsbedingt hätten sich die ETF-Umsätze auf einem hohen Niveau bewegt.

Auch Sidi Kleefeld von der Deutschen Bank habe überdurchschnittlich viel zu tun. "Anleger verabschieden sich von europäischen Werten und Schwellenländeraktien", berichte der ETF-Händler der Deutschen Bank.

Von rekordverdächtigen 25.000 Trades auf Wochensicht berichte Andreas Bartels. Davon würden dem Commerzbank-Händler zufolge rund 85 Prozent auf Aktieninvestments entfallen. "Über alle Anlageklassen hinweg hatten wir mit 60 Prozent allerdings einen leichten Kaufüberhang."

DAX-ETFs hätten bei der Commerzbank mit Abstand die Spitzenposition in der Umsatzstatistik belegt. "Wobei wir hier deutlich mehr Käufe als Verkäufe hatten." Investoren hätten den DAX-Einbruch von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche durchaus genutzt, um neue Positionen einzugehen. Kaum überrascht angesichts der derzeitigen Schwankungsintensität hätte die Nachfrage nach ShortDAX- (ISIN LU0603940916 / WKN ETF004 ) und LevDAX-Produkten (ISIN LU0411075376 / WKN DBX0BZ ).

Kunden von Flow Traders und der Deutschen Bank hätten sich hingegen in Summe von ihren DAX-Investments (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) verabschiedet. Ebenso kämen EURO STOXX 50- (ISIN LU0380865021 / WKN DBX1ET), MSCI Europe- (ISIN DE000A0M5X28 / WKN A0M5X2) und STOXX Europe 600-Tracker (ISIN DE0002635307 / WKN 263530 ) per Saldo aus den Depots raus. Auf den Verkaufslisten führe Sengfelder zudem Indexfonds (ISIN LU0274212538 / WKN DBX1MB ), die an den FTSE MIB, den italienischen Leitindex, gekoppelt seien.

Anders als in der Vorwoche seien US-Werte bei Flow Traders und der Commerzbank ebenfalls von Abgaben geprägt. "ETFs sämtlicher Anbieter, die sich auf die großen Indices beziehen, wurden abgestoßen", bemerke Sengfelder. Neben ETFs mit Aktien des S&P 500 (ISIN IE0031442068 / WKN 622391), des MSCI USA (ISIN LU0274210672 / WKN DBX1MU ) und des Russel 2000 (ISIN LU0322248658 / WKN DBX1AB ) seien Nebenwerte im S&P SmallCap 600 (ISIN DE000A0RFEB1 / WKN A0RFEB ) betroffen. Tracker marktbreiter Indices wie dem MSCI World (ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH ) würden ebenfalls abgestoßen.

Kleefelds Kunden hätten sich zumeist mit US-Dollar basierten Investitionen eingedeckt. Dazu hätten S&P 500- als auch MSCI USA-Tracker gehört.

ETFs, die Schwellenländermärkte abbilden würden, stünden Kleefeld, Bartels und Sengfelder zufolge überwiegend auf den Verkaufslisten. Mittelabflüsse gebe es bei Indexfonds auf den MSCI Emerging Markets (ISIN LU0292107645 / WKN DBX1EM) und MSCI Pacific ex Japan (ISIN DE000A0YBR12 / WKN A0YBR1 ).

Anders als bei der Deutschen Bank würden brasilianische Werte wie der Lyxor ETF Brazil (ISIN FR0010408799 / WKN LYX0BE ), der die Entwicklungen des Bovespa abbilde, zwar rege gehandelt aber überwiegend verkauft. Denn Kleefeld beschreibe die rege Nachfrage nach Indexfonds mit brasilianischen Unternehmen etwa im MSCI Brazil (ISIN LU0292109344 / WKN DBX1MR) als auffallend. Den Grund sehe der Händler in den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Präsidentschaftswahlen. Für die Stichwahl am 26. Oktober habe der als wirtschaftlich kompetent geltende AĆ©cio Neves mit Unterstützung der unterlegenen aber populären Marina Silva in Umfragen mittlerweile die Nase vorn.

Der Finanzsektor stehe bei den Branchen einmal mehr im Fokus. Bei der Commerzbank würden Banken etwa im EURO STOXX Banks (ISIN DE0006289309 / WKN 628930 ) und MSCI Europe Banks (ISIN FR0010688176 / WKN A0REJZ ) laut Bartels Zweidrittel der Umsätze mit Sektor-ETFs ausmachen. "Mit 60 zu 40 Prozent stehen dabei die Käufe im Vordergrund."

Ein ähnliches Verhältnis errechne der Händler für Indexfonds, die die Grundstoffe-Industrie abbilden würden. Anleger hätten sich beispielsweise für den Tracker des STOXX Europe 600 Basic Resources (ISIN LU0292100806 / WKN DBX1SB) interessiert.

Als gemischt ohne Tendenz beschreibe Sengfelder die Bewegungen im Markt für Renten-ETFs. Zu den meist gehandelten Werten hätten bei Flow Traders US-Treasuries mit Laufzeiten zwischen sieben und zehn Jahren (ISIN DE000A0LGQB6 / WKN A0LGQB ) und in US-Dollar gehandelte kurzlaufende Unternehmensanleihen (ISIN DE000A1W4WE5 / WKN A1W4WE ) gehört. "Beide wurden überwiegend gekauft." Gut ankämen zudem Euroländer-Bonds mit Laufzeiten zwischen sieben und zehn Jahren (ISIN LU0290357259 / WKN DBX0AG ) und ein bis drei Jahren (ISIN LU0925589839 / WKN DBX0K7 ).

"Selbst europäische Staatsanleihen mit langen Laufzeiten sind wieder gefragt", meldet Bartels. Mit dabei seien der iShares eb.rexx Government Germany 5,5-10,5 (WKN 628949) und der iShares eb.rexx Government Germany 10,5+ (WKN A0D8Q3).

Corporate Bonds rangierten laut Kleefeld bei der deutschen Bank auf den vorderen Plätzen in der Umsatzbestenliste. Zuflüsse gebe es etwa beim iShares Euro Corporate Bond-ETFS (WKN A0RM45) und beim iShares Core Euro Corporate Bonds (WKN A0RGEP).

Hingegen trennen sich Flow Traders-Kunden von besonders renditeträchtigen Unternehmensanleihen beispielsweise im iShares High Yield Corporate Bonds (WKN A1J0ZA) und iShares Global High Yield Corporate Bond (WKN A1KB2A). (Ausgabe vom 14.10.2014) (15.10.2014/fc/a/e)


 

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