ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF


WKN: ETF127 ISIN: LU0635178014
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Ranking
Kennzahlen
Forum

Weitere Meldungen
12.07.17 ETF-Handel: Korrektur für Einstieg genutzt
14.03.17 ETF-Handel: Anleger setzen auf die Vielfalt
05.10.16 ETF-Handel: Smart Beta Strategien überzeugen
23.08.16 ETF-Handel: Gemischtes Bild
18.08.15 ETF-Handel: Aktien der alten Welt und aus de.
30.06.15 ETF-Handel: Von Panik keine Spur
16.12.14 ETF-Handel: Vorweihnachtliche Zweifel
15.10.14 ETF-Handel: Nervosität macht sich breit
23.04.13 ETF-Handel: Anleger behalten die Nerven
18.12.12 ETFs: Lieber Europa als USA
12.06.12 ETF-Handel: Anleger positionieren sich
31.01.12 ETFs Banken-Indexfonds ziehen wieder
10.01.12 ETF-Handel Euro-Krise zieht Anleger jetzt ehe.


 
Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Auf die Sommerpause warten Aktionäre in diesem Jahr voraussichtlich etwas länger, so die Deutsche Börse AG.


Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern sei die Stimmung an den Aktienmärkten gedrückt. Nach deutlichen Verlusten am Montag starte der deutsche Aktienindex auch am Dienstag mit einem Minus in den Handel und notiere gegen Mittag knapp über 11.000 Punkte.

Das lasse ETF-Anleger nicht kalt. "Bereits vor der Handelseröffnung ging es gestern richtig rund, unsere Kunden wollten auf die Ereignisse vom Wochenende schnellstens reagieren", berichte Gregor Hamme von der Unicredit. ETFs mit europäischen Bluechips seien in den ersten drei Stunden nur verkauft worden. "Später kamen dann vereinzelte Käufer hinzu."

Anleger hätten sich speziell um ihre Engagements in Portfolios mit griechischen Bluechips wie dem Lyxor Athex Large Cap (ISIN / WKN A0LEW5) gesorgt. "Bei uns gingen viele Anrufe von Investoren ein, die ihre Anteile loswerden wollten", beschreibe Hamme. Mit dem ausgesetzten Handel an der griechischen Börse könne der Indexfonds allerdings gegenwärtig kaum veräußert werden. "Der in Italien, Frankreich und Deutschland gelistete Wert wurde am Montag lediglich einige Stunden auf Xetra gehandelt."

Bei den Commerzbank-Kunden stünden ebenfalls deutsche und europäische Standardwerte im Mittelpunkt und überwiegend zur Disposition. "Am Montag war die Nervosität besonders ausgeprägt", melde Carsten Schröder. Viele Anleger hätten auf eine Lösung des Schuldenstreits gesetzt und deshalb Anpassungen der Positionen in den Depots vorgenommen.

Nach anfänglich massiven Abgaben von DAX- (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) und EURO STOXX 50-ETFs (ISIN IE0008471009 / WKN 935927) aller Anbieter registriere Schröder vereinzelt wieder Zuflüsse. Mit Blick auf die gesamte vergangene Woche melde der Händler bei regem Auf und Ab an den Aktienbörsen rund 34.100 ETF-Transaktionen. "Das sind etwa 10 Prozent mehr als in der Vorwoche."

Das Griechenland-Drama ziehe Tracker asiatischer Indices in Mitleidenschaft. Ob MSCI Emerging Marktes (ISIN LU0635178014 / WKN ETF127), MSCI EM Asia (ISIN IE00B5L8K969 / WKN A1C1H5) oder MSCI Asia (ISIN IE00B5L8K969 / WKN A1C1H5; ISIN IE00B466KX20/ WKN A1JJTG), fast alles gehe laut Stefano Valenti raus. Mit den Abflüssen aus ETFs mit chinesischen Konzernen (ISIN LU0779800910 / WKN DBX0M2) würden Investoren laut dem Händler der Unicredit Gewinne einstreichen. "Nach der steilen Hausse hat der Index mittlerweile über 20 Prozent eingebüßt." Allein am Montag habe der CSI-300-Index in Shanghai ein Minus von über 7 Prozent markiert. Neben Griechenland würden nach Meinung der Helaba-Analysten die Staatspleite Puerto Ricos und die Angst vor einer weiteren Abkühlung der chinesischen Wirtschaft belasten.

Abgabedruck melde Valenti zudem Tracker von Indices mit Unternehmen einzelner Länder. Per saldo abgestoßen würden Indexfonds, die an den MSCI Turkey (ISIN A0LEW5/ WKN A0LEW5 ), MSCI Russia (ISIN FR0010717074 / WKN A0RF41 ) und MSCI Brazil (ISIN LU0292109344 / WKN DBX1MR ) gekoppelt seien.

Im Bereich der Branchen-ETFs würden sich Investoren Schröder zufolge von Banken-ETFs (ISIN DE0006289309 / WKN 628930) diverser Emittenten trennen. "Der Finanzsektor dominiert in dieser Anlageklasse mit einem Umsatzanteil von 21 Prozent." Immobilien-Aktien hätten mit 13 Prozent Platz zwei belegt und seien zu 59 Prozent verkauft worden. Tracker des STOXX Europe 600 Telecommunications (ISIN DE000A0H08R2 / WKN A0H08R) seien hingegen zumeist in den Anlegerdepots gelandet. "Damit stellen sich Investoren defensiver auf."

Anleger würden sich Bundesanleihen sämtlicher Laufzeiten nach Beobachtung von Schröder verstärkt ins Depot holen. "In unsicheren Zeiten punkten als sicher geltende Häfen." Risikoreichere Hochzinswerte hingegen stünden in Summe zum Verkauf. (30.06.2015/fc/a/e)


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF

Aktuelle Diskussionen zum Thema:


Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

ETFs: Wahl in Frankreich beflügel. (26.04.17)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?