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| Kolumnen | |
| 05.01.12 | Heidelberger Druckmaschinen AG: Lukrative E. |
| 30.09.09 | Der Druck lässt nach |
| 10.06.09 | Druck Allianz und Flatex IPO |
| 11.06.08 | Druck unter Druck |
| Meldung |
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Während sich Facebook & Co. in Zeiten des Internetbooms eines
schier ungebremsten Zulaufs erfreuen, gibt es auch Branchen, die
unter der anhaltenden Digitalisierungswelle in die Knie zu gehen
drohen. Vor allem die drei größten Druckmaschinenhersteller
Heidelberger Druckmaschinen, kurz Heidelberger Druck, Koenig + Bauer
sowie Manroland leiden unter den seit Jahren sinkenden
Printauflagen. Klar, wo weniger gedruckt wird, werden eben auch
weniger Druckmaschinen gebraucht. Die Folge: Der erste der drei
großen Player, Manroland, hat bereits das Handtuch geworfen und
scheint sich nur noch durch Kredite der Banken über Wasser halten zu
können.
Die Misere in der Druckbranche lässt sich dabei relativ einfach am
Kurs von Heidelberger Druck ablesen. Seit Jahren kennt der Wert, der
um die Jahrtausendwende noch zu Preisen von 44,00 Euro gehandelt
wurde,nur noch den Weg nach unten. Mittlerweile wird das
Traditionsunternehmen sogar zu Kursen von 1,20 Euro gehandelt, womit
die Aktie kurz vor der magischen Pennystock-Marke von 1,00 Euro
notiert. Betrachtet man die geringe Dynamik sowie den konstanten
Abwärtsdruck, der in diesem Jahr – die Notierungen sind lange vor
Fukushima und dem EU-Krisen-Crash eingebrochen – auf den Kursen
lastete, dürfte die entscheidende 1,00 Euro-Marke wahrscheinlich
bereits in den kommenden Wochen/Monaten getestet werden. Monatschart: Während die Trendpfeile kurzfristig weiter Richtung Süden zeigen, nimmt der Turnaround in der langfristigen Perspektive Kontur an. Einzig eine letzte dramatische Abwärtswelle, in der noch die letzten schwachen Hände abgeschüttelt werden, fehlt noch, um den Wendepunkt perfekt zu machen. Idealerweise taucht die Aktie also im ersten Quartal 2012 einmal kurz bis in den Bereich von 0,80 Euro ab, um anschließend mit neuem Schwung eine Erholungsbewegung bis zur 200-Tage-Linie bei 2,00 Euro einzuleiten. Zwar dürften Kurse im Bereich von 40,00 Euro tatsächlich der Vergangenheit angehören, jedoch sind nach unserer Meinung dauerhafte Kurse unterhalb von 1,00 Euro für einen Weltmarktführer weder aus technischer noch aus fundamentaler Sicht gerechtfertigt. Die jüngsten Rücksetzer dürften daher wohl vor allem auf die derzeitig grassierende Risikoscheu der Anleger zurückzuführen sein. Risikobewußte Anleger könnten also bei Kursen um 0,80 Euro eine erste Position aufbauen. Wenn auch Sie demnächst rechtzeitig über neue Trading-Chancen informiert werden möchten, dann können Sie den Börsenbrief Aktien-Trader.net auf Herz und Nieren testen. Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. STOCK-WORLD WEEKLY - Ihr unabhängiger Trading-Newsletter Jede Woche Chartanalysen, Trading-Tipps mit konkreten Kursmarken und Trading Know-How - kostenlos und unverbindlich! |