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WKN: A1JWVX ISIN: US30303M1027
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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Facebook (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Nicht nur die Deutsche Börse strukturiere die Indexwelt neu, auch an der Wall Street stünden im September weitreichende Änderungen an. In Deutschland seien die großen Indices DAX, MDAX, SDAX und TecDAX von der Neuzusammensetzung betroffen. Vom 24. September an enthalte der MDAX 60 statt bisher 50 Werte und der SDAX werde von 50 auf 70 Werte aufgestockt. Im DAX gelte der Zahlungsabwickler Wirecard als potenzieller Kandidat für einen Aufstieg in die erste Börsenliga und drohe somit die schwächelnde Commerzbank abzulösen. Neu werde auch sein, das Unternehmen welche im DAX gelistet seien, künftig per Zweitmitgliedschaft im TecDAX aufgenommen werden könnten. So werde laut "Manager Magazin" neben Wirecard auch SAP, die Deutsche Telekom und Infineon zusätzlich im TecDAX vertreten sein.

In den USA sei der Index-Anbieter S&P für die Zusammensetzung der gleichnamigen Indices verantwortlich. Erstmals seit 1999 würden Tech-Unternehmen aus dem S&P in andere Sektoren umkategorisiert. Experten würden meinen, dass diese Umklassifizierung dazu führen könnte, dass kleine Technologieunternehmen die Chance bekämen, aus dem Schatten der großen Internet-Konzerne wie Alphabet oder Amazon herauszutreten. Anleger sähen zwar Firmen wie Alphabet als Vorreiter der Digitalisierung, allerdings werde man diese Unternehmen zukünftig nicht mehr im Unterindex für Technologie-Firmen sondern in einem Sektor, welcher "Kommunikationsdienstleister" beinhalte, finden.

Ab dem 24. September würden auch die Online-Videothek Netflix, der Kurznachrichtendienst Twitter, der Bezahlservice PayPal, das Online-Netzwerk Facebook und der Videospiel-Hersteller Electronic Arts in dem neuen Index zu finden sein. Die technische Umsetzung dürfte an den Börsen nicht ohne Folgen bleiben. Hunderte Portfoliomanager müssten in den kommenden Tagen ihre Fonds und ETFs neu strukturieren und somit bestimmte Aktien aus den Portfolios verkaufen und kaufen, was kurzfristig zu höheren Umsätzen und Kurssauschlägen bei den betreffenden Aktien führen könnte. Laut dem Fondsanalysehaus Lipper seien derzeit rund 89 Milliarden Dollar über Börsengehandelte Fonds im Technologiesektor angelegt. Ein Großteil hiervon müsse dementsprechend aktualisiert werden.

Profitieren könnten hiervon auch kleinere Firmen im Technologie-Bereich, da große Konzerne die eigentlich Medienunternehmen seien, umgegliedert werden. Anleger bekämen somit einen neuen Blickwinkel auf den Technologiesektor. Zudem könnte es neue Anlagemöglichkeiten für Portfoliomanager eröffnen, da Fonds in der Regel bestimmte Aktienquoten für die unterschiedlichen Branchen hätten. Somit könnten sowohl große Schwergewichte wie Apple oder Amazon, welche in den neuen Branchenindex fallen würden, und Tech-Aktien wie Microsoft, Intel oder Cisco Systems in der Asset Allokation berücksichtigt werden (gemäß Reuters).

Die Facebook-Aktie werde aktuell bei USD 2171,46 (27.08.2018) gehandelt. Das Jahreshoch habe bei USD 217,50 (25.07.2018), das Jahrestief bei USD 152,22 (27.03.2018) gelegen. Bei Bloomberg würden 41 Analysten die Aktie auf "kaufen", fünf auf "halten" und zwei Analysten auf "verkaufen" setzen. Der Durchschnitt der Analysten setze aktuell ein Zwölf-Monats-Kursziel von USD 206,74.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Long Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VA12LB1 / WKN VA12LB ) auf Facebook mit einem Basispreis von USD 152,35. Der Stopp-Loss betrage USD 159,27 und der Abstand zum Stopp-Loss 9,13%. Das Papier habe ein Bezugsverhältnis von 0,1 und einen Hebel von 7,54. Der Geldkurs liege bei EUR 1,97. Der Briefkurs werde bei EUR 1,99 gesehen. (Stand: 30.08.2018, 11:43)

Interessant sei auch das Short Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VA46BL9 / WKN VA46BL ) bezogen auf Facebook, das einen Basispreis von USD 204,48 habe. Der Stopp-Loss liege bei USD 194,50, der Abstand zum Stopp-Loss belaufe sich auf 10,98%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,1, der Hebel 5,93. Der Geldkurs liege bei EUR 2,53, wobei der Briefkurs bei EUR 2,55 gesehen werde. (Stand: 30.08.2018, 11:43)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 29.08.2018) (30.08.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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