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17.06.14 Marktausblick: Unruhen im Irak und Angst vor .


 
Meldung

Der Blick auf den Handelstag

Die Unruhen im Irak, ausgelöst durch die ISIS-Rebellen,  und die damit verbundene Angst vor einem wieder stark ansteigenden Ölpreis haben gestern für einen schwächeren Start in die neue Handelswoche gesorgt und dürften auch heute den Handel belasten. Denn, so die Sorge der Anleger, deutlich steigende Energiekosten könnten das Weltwirtschaftswachstum abschwächen und sogar wieder für ein Abrutschen in eine weltweite Rezession sorgen. Wenn dann der IWF noch Öl ins Feuer gießt und zeitgleich die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft kürzt, dann fühlen sich viele in ihrer Sorge bestätigt und trennen sich von ihren Aktien.

Der DAX hat gestern bis zum Handelsschluss 0,3% auf 9.883 Zähler abgegeben. Nachbörslich ging's im Zuge etwas erholter US-Börsen wieder zurück über die 9.9ooer-Marke, um 22:00 Uhr wurde der DAX bei 9.904 Punkten gemessen.

In der zweiten Reieh schloss der MDAX 0,4% schwächer bei 16.837 Punkten, der TecDAX verlor 0,5% auf 1.297 Punkte.

In den USA starteten die Börsen leichter in den Handelstag, konnten sich aber im Handelsverlauf wieder knapp in den positiven Bereich zurückkämpfen. Der Dow Jones schloss 5 Punkte höher bei 16.781 Zählern. Der breiter gefasste S&P500 legte 0,1% auf 1.937 Zähler zu und an der Technologiebörse schloss der NASDAQ100 ebenfalls 0,1% höher bei 3.780 Punkten.

Dabei sorgten gute Konjunkturdaten sowie eine Megafusion für die etwas verbesserte Stimmung bei den Anlegern. Die US-Kapazitätsauslastung stieg leicht auf 79,1%, nachdem sie im Vormonat bei 78,9% gelegen hatte. Die US-Industrieproduktion stieg im Mai um 0,6%, das lag im Bereich der Erwartungen.

Für Stimmung bei den Anlegern sorgt der angekündigte Megadeal zwischen em US-Medizintechnikspezialisten Medtronc, der für rund 43 Mrd. USD seinen Konkurrenten Covidien übernehmen will. Covidien-Aktionäre sollen pro Aktie 93,22 USD erhalten, davon 35,19 Dollar bar und 0,956 Medronic-Aktien und damit rund 29 Prozent mehr als Covidien-Aktien vor der Ankündigung gekostet haben. Stattfinden soll die Transaktion Ende 2014 oder Anfang 2015.

Der DAX dürfte heute kaum verändert in den neuen Handelstag starten, da die Vorgaben aus den USA und auch aus Asien kaum neue Impulse liefern. Der Nikkei liegt akutell mit 0,3% leicht im Plus, in Hongkong verliert der Hang Seng dagegen aktuell 0,6%. Sowohl S&P- wie auch NASDAQ-Future notieren aktuell unverändert zum Vortag, die Indikation auf den Dow Jones liegt momentan mit 16.795 Punkten leicht über dem gestrigen Vortagesschluss. Die aktuelle DAX-Indikation steht bei 9.917 Zählern, so dass ein Handelsstart im Bereich von 9.910 - 9.925 Punkten wahrscheinlich ist.

Impulse könnten heute vom 11:00 Uhr anstehenden ZEW-Konjunkturindex für den Juni kommen. Erwartet wird beim ZEW ein Anstieg auf 35 Punkte nach 33,1 Punkten im Vormonat. Außerdem stehen heute noch die US-Wohnbaubeginne und Wohnbaugenehmigungen sowie Daten zu den US-Verbraucherpreisen auf dem Programm.

Euro & Rentenmarkt

Der Euro bewegt sich weiter kaum und kostet aktuell 1,3566 USD.

Wenig Bewegung aktuell auch beim BUND-Future, der gestern leicht um 19 Ticks auf 145,64 Prozent zugelegt hat.

Vortagesvorgaben

DAX-Schluss: 9.883 Punkte (- 29 Punkte)

DAX-Schluss 22:00: 9.904 Punkte

MDAX-Schluss: 16.837 Punkte (- 70 Punkte)

Tec-DAX: 1.296 Punkte (- 6 Punkte)

Euro: 1,3566 USD

BUND-Future: 145,64 % (+ 19 Ticks)

Vorgaben aus Amerika

Dow Jones-Schluss: 16.781 Punkte (+ 5 Punkte)

S&P500-Index Schluss: 1.938 Punkte (+ 2 Punkte)

NASDAQ100 Schluss: 3.780 Punkte (+ 4 Punkte)

Vorbörsliche DAX-Indikation (06:30 Uhr):

9.917 Punkte (unverändert)

Vorbörsliche Dow Jones-Indikation (06:30 Uhr)

16.795 Punkte (unverändert)





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