Telefonica Deutschland Holding


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Meldung
München (www.aktiencheck.de) - Telefónica Deutschland-AktienAnalysevon "AnlegerPlus News":

Deutschlands größte Mobilfunkgesellschaft Telefónica Deutschland Holding AG (ISIN: DE000A1J5RX9, WKN: A1J5RX, Ticker-Symbol: O2D, Nasdaq OTC-Symbol: TELDF) wurde von der Corona-Pandemie stärker getroffen als von uns erwartet, wie die Experten von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
innerhalb des Online-Magazins "AnlegerPlus News" berichten.

Dies zeige sich in den Ende Juli 2020 veröffentlichten Finanzkennzahlen für das zweite Quartal 2020 deutlich. Der Umsatz im Zeitraum März bis Juni habe sich auf 1.790 Mio. Euro belaufen und somit um 0,3% über dem Vorjahresniveau gelegen. Das operative Ergebnis (OIBDA) sei jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1% auf 552 Mio. Euro zurückgegangen.

Zwar sei der Umsatz mit Mobilfunk-Hardware um 14,4% gestiegen, aufgrund des hohen Materialeinsatzes seien die Margen in diesem Segment jedoch relativ klein. Gleichzeitig habe der Umsatz aus den margenstärkeren Mobilfunkdienstleistungen gegenüber dem Vorjahr um 3,3% auf 1.275 Mio. Euro nachgegeben. Ferner hätten die Corona-Pandemie und andere Sondereinflüsse zu Aufwendungen in Höhe von 43 Mio. geführt. Infolgedessen sei die operative Marge von 32,7% im Vorjahreszeitraum auf 30,9% im zweiten Quartal 2020 gesunken.

Weiterhin erfreulich hätten sich die Umsätze im Festnetzgeschäft von Telefónica Deutschland entwickelt. Hier habe gegenüber dem zweiten Quartal 2019 ein Wachstum von 4,3% auf 193 Mio. Euro verzeichnet werden können. Entgegen der Annahme der Experten, dass durch den Lockdown die Nachfrage nach Mobilfunkdatentarifen mit hohen Volumina anziehen würde und damit negative Effekte überkompensiert werden könnten, habe sich Insbesondere die landesweite Schließung der Verkaufsshops zwischen Mitte März und Ende April als belastend dargestellt. Dies habe zu einem schwächeren Absatz neuer Verträge und einer gedämpften Dynamik im Prepaid-Geschäft geführt, was hauptsächlich auf die weitgehend ins WLAN verlagerte Nutzung während der Ausgangsbeschränkungen zurückzuführen sei. Darüber hinaus hätten die weltweiten Reisebeschränkungen zu geringeren Roaming-Umsätzen geführt.

Problematisch dürfte sich die Corona-Pandemie zudem auf die bei Telefónica Deutschland anstehenden Investitionen haben. Zwar rechne das Unternehmen damit, dass die noch anstehenden Ausbauverpflichtungen für das 4G-Netz erfüllt werden könnten und der Ausbau des 5G-Netzes in den fünf größten Städten Deutschlands erfolgen werde. Jedoch solle die Investitionsquote unter den ursprünglichen 17 bis 18% liegen. Worauf genau das zurückzuführen sei, begründe die Gesellschaft jedoch nicht.

Die Finanzierung der anstehenden Investitionen in den kommenden Jahren dürfte trotz Corona jedoch kein Problem darstellen. Neben einer weiterhin sehr moderaten Verschuldung in Höhe des 1,9fachen operativen Ergebnisses habe die Telefónica Deutschland Holding AG mittlerweile den Verkauf ihrer passiven Infrastruktur, bestehend aus ca. 10.000 Dachstandorten und bis zu 80 Turmstandorten, zu einem Kaufpreis von 1,5 Mrd. Euro an die Telxius Telecom S.A. bekannt gegeben.

An der Telxius halte die spanische Telefónica S.A., die mittelbar mit 69,2% an der Telefónica Deutschland Holding AG beteiligt sei, mit 50,01% die Mehrheit des Kapitals. Die aktive Funktechnik an den übertragenen Standorten verbleibe im Eigentum von Telefónica Deutschland und werde von dem Unternehmen weiterhin unverändert zum Betrieb des Mobilfunknetzes genutzt. Der vereinbarte Kaufpreis impliziere einen EV/EBITDA Multiplikator von ca. 23.

Die Experten von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. halten weiterhin an der Telefónica Deutschland-Aktie fest und rechnen für das laufende Geschäftsjahr trotz Corona wieder mit einer attraktiven Dividende. Für 2019 seien 0,17 Euro je Aktie ausgeschüttet worden, 10 Cent weniger als im Vorjahr. (Ausgabe 08/2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Telefónica Deutschland-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Telefónica Deutschland-Aktie:
2,295 EUR +1,41% (07.08.2020, 10:16)

Tradegate-Aktienkurs Telefónica Deutschland-Aktie:
2,297 EUR +0,35% (07.08.2020, 10:29)

ISIN Telefónica Deutschland-Aktie:
DE000A1J5RX9

WKN Telefónica Deutschland-Aktie:
A1J5RX

Ticker-Symbol Telefónica Deutschland-Aktie:
O2D

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Telefónica Deutschland-Aktie:
TELDF

Kurzprofil Telefónica Deutschland Holding AG:

Mit insgesamt 49,4 Millionen Kundenanschlüssen gehört Telefónica Deutschland (ISIN: DE000A1J5RX9, WKN: A1J5RX, Ticker-Symbol: O2D, Nasdaq OTC-Symbol: TELDF) zu den drei führenden integrierten Telekommunikationsanbietern bundesweit. Allein in der Mobilfunksparte betreut Telefónica Deutschland mehr als 45,2 Millionen Anschlüsse - und ist damit in Deutschland Marktführer.

Ziel von Telefónica Deutschland ist es, das führende digitale Telekommunikationsunternehmen in Deutschland zu werden. Mit der Integration der E-Plus Gruppe treibt das Unternehmen die weitere Digitalisierung seines Geschäftsmodells voran und ermöglicht allen Kunden und Partnern einen einfachen Zugang zur digitalen Welt - ausgerichtet an ihren tatsächlichen Bedürfnissen. Das Unternehmen will seinen Kunden das beste Erlebnis bei Netz, Produkten und Services sowie durch effiziente digitale Strukturen und Prozesse ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Die Telefónica Deutschland Holding AG ist seit 2012 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit 2013 im TecDAX gelistet. Unter ihrem Dach agiert die hundertprozentige, operativ tätige Tochtergesellschaft Telefónica Germany GmbH & Co. OHG mit ihrer hundertprozentigen Tochter E-Plus Mobilfunk GmbH. Das Unternehmen ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S. A. mit Sitz in Madrid - einem der weltweit größten Telekommunikationsanbieter.

Im Mobilfunkbereich stellt Telefónica Deutschland Privat- und Geschäftskunden umfangreiche Post- und Prepaid-Produkte sowie mobile Datendienste auf Basis der GPRS-, UMTS- und LTE-Technologie zur Verfügung. DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet gehören ebenso zum Portfolio des integrierten Kommunikationsanbieters. Darüber hinaus ist Telefónica Deutschland ein führender Anbieter von Wholesale-Diensten. Für große, multinationale Geschäftskunden gibt es zudem ein konzernübergreifendes Angebot. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Telefónica Deutschland einen kombinierten Umsatz 7,5 Milliarden Euro.

Teil des Erfolgskonzepts ist die Mehrmarkenstrategie des Unternehmens: Neben den bekannten Produktmarken O2 und BASE unterhält Telefónica Deutschland zahlreiche Zweit- und Partnermarken. Dazu zählen zum Beispiel AY YILDIZ, Blau, FONIC, netzclub, Ortel Mobile, simyo, AldiTalk oder TCHIBO mobil. Auf diese Weise erreicht das Unternehmen zusätzliche Kundengruppen - und positioniert sich als führender Anbieter von Smartphone-Tarifen und -Produkten.

Als Wegbereiter im Telekommunikationsmarkt treibt Telefónica Deutschland den digitalen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft voran und übernimmt Verantwortung für die fortschreitende Entwicklung. Der Telekommunikationsanbieter setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zur digitalen Welt erhält und von ihren Möglichkeiten profitiert.

Darüber hinaus engagiert sich Telefónica Deutschland als gesellschaftlich verantwortungsvolles Unternehmen für eine faire, ökologisch vertretbare und vorausschauende Gestaltung des Mobilfunks in Deutschland. (07.08.2020/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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