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Bad Marienberg (www.optionsscheinecheck.de) - Der Bitcoin ist ohne Frage die digitale Währung, die jeder kennt. Doch das bedeutet nicht, dass der Coin tatsächlich eine Zukunft hat.
Jedoch war er wegweisend für die neuen Kryptowährungen, die in den letzten Jahren entstanden. Die EU-Staaten, aber auch zahlreiche andere Länder haben schon vor einigen Jahren klar gemacht, das Bargeld aussterben wird und Geld nur noch als digitales Gut vorhanden sein soll. Bis dahin wird es noch ein weiter Weg werden. Doch schon jetzt wurden überall die Weichen gestellt. In vielen EU-Ländern sind Barzahlungen seit einigen Jahren nur noch eingeschränkt möglich. In Spanien dürfen Verbraucher nur bis zu 2.500 Euro in bar bezahlen, in Italien wurden Bargeld Transaktionen auf 1.000 Euro begrenzt. Kryptowährungen werden also die Zahlung der Zukunft sein.

Der Bitcoin scheint dabei rein als Versuchsprojekt zu dienen. Denn gerade die Anonymität macht es dem Bitcoin als Zahlungsmittel schwer. Europol erwähnt immer wieder, dass 50 Prozent alle Bitcoin Transaktionen von Kriminellen durchgeführt werden. Dabei reicht es von Geldwäsche, Waffenkauf bis hin zum elektronischen Auftragsmord. Bei den legalen Usern ist diese Kryptowährung jedoch eben durch jene Anonymität beliebt. Ob nun der Coffee to go, Bitcoins in Online Casinos oder der schnelle Kauf im Onlineshop. Mit der Kryptowährung ist all das kein Problem.

Anonymität vs. Zukunft


Satoshi Nakamoto (ein Pseudonym) hat den Bitcoin 2007 erfunden und die größte Stärke der Kryptowährung liegt klar in der Anonymität der Transaktionen. Aber genau das ist auch die größte Schwäche. Jeder größere Staat arbeitet derzeit an seiner eigenen Kryptowährung. Kein Land ist an anonymen Zahlungsvorgängen interessiert. Auf lange Sicht wird der Bitcoin dadurch an Akzeptanz verlieren. Russland und China sind mit der neuen digitalen Währung bald einsatzbereit.

Das Beispiel von Facebook zeigt, wie zukunftsfähig digitale Währungen künftig sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Die geplante Libra stößt auf heftige Gegenwehr. Das liegt vor allem daran, dass die neue Währung keine Zugangsschnittstellen für andere Staaten haben soll. Deutschland und die USA sprechen ihr Veto gegen die Facebook-Währung aus. Sie alle wollen einen Zugang, eine staatliche Aufsicht und vor allem Kontrolle.

Kein Bankgeheimnis


Eine sichere und anonyme Kryptowährung passt nicht mehr in das neue Zeitalter. So hat zum Beispiel Deutschland 2016 klammheimlich, ohne großes Medienecho, das Bankgeheimnis vollkommen abgeschafft. In der EU besteht ein großes Interesse an digitalen Währungen, solange diese unter Aufsicht der Regierungen stehen oder eine regelmäßige Kontrolle ermöglicht wird.

Ist Bitcoin wirklich anonym


Die meisten User denken, dass die Kryptowährung anonym sein, also nicht nachverfolgbar. Doch in Wahrheit ist auch der Bitcoin keinesfalls anonym. Die Blockchain enthält zwar keine persönlichen Daten und Namen. Das Netzwerk selbst jedoch ist nicht vollständig anonym. So ist das Geschäftsbuch der Krypotwährung, in dem jede Transaktion gespeichert wird, öffentlich zugänglich. Angezeigt werden dabei die jeweiligen Bitcoin-Adressen, die zum Senden und Empfangen benutzt wurden. Wer also regelmäßig die gleiche Adresse nutzt, kann recht leicht ermittelt werden.

Die Regierungen denken schon lange über eine Regulierung und vor allem Identifizierung nach. So sollen Börsen und Broker eine Identitätsprüfung ihrer Kunden durchführen. Wer hingegen eine Transaktion ohne diese Netzwerke durchführt, kann sich wesentlich besser verstecken. Allerdings wird schon lange darüber gemunkelt, dass Sicherheitsdienste ihre eigenen Möglichkeiten haben, um bei Transaktionen Personen zu identifizieren. (14.11.2019/oc/a/w)



 

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