Evonik Industries


WKN: EVNK01 ISIN: DE000EVNK013
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kolumnen
Insider-Trading
Kennzahlen
Forum

Weitere Meldungen
11.12.17 ROUNDUP: Gewerkschaft und Konzerne warne.
07.12.17 Evonik-Aktie: Wachstum des operativen Ergebn.
07.12.17 Evonik zieht hoch!
04.12.17 Evonik-Aktie: Günstig bewertet! Gute Geschäft.
04.12.17 Evonik-Aktie: Wachstumsstory! Deutsche Bank .
27.11.17 Evonik-Aktie hoch bewertet - Verkaufsempfeh.
14.11.17 Evonik-Aktie unattraktiv bewertet - Verkaufsem.
07.11.17 Evonik: 23-Monats-Hoch!
06.11.17 Evonik-Aktie: Ausblick angehoben - Kosteneins.
06.11.17 Evonik will Kosten drücken
06.11.17 Drei starke Aktien, die du bis 2030 halten kan.
05.11.17 Evonik-Aktie: Gute Q3-Zahlen - Spezialchemiek.
05.11.17 Evonik-Aktie: Leichte Anhebung des Ausblicks.
03.11.17 Evonik-Aktie: Gewinnentwicklung kommt langsa.
03.11.17 Evonik-Aktie: Q3-Zahlen über Erwartungen - P.
03.11.17 Evonik-Aktie: Sehr günstig bewertet! Branchenf.
03.11.17 Evonik-Aktie: Markterwartungen übertroffen - C.
03.11.17 Evonik-Aktie: Quartalszahlen besser als erwarte.
05.10.17 Evonik-Aktie: Hochstufung! Positive Überraschu.
05.10.17 Evonik-Aktie: Kurzfristige Kurstreiber in Sicht .


nächste Seite >>
 
Meldung

BERLIN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft IG BCE und die Konzerne RWE und Evonik haben vor einer Klima- und Energiepolitik zu Lasten der Beschäftigten und der Industrie gewarnt. "Wir sind es leid, dass die Politik bestellt, die Rechnung aber bei uns bleibt", kritisierte der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, am Montag bei einer Betriebsrätekonferenz der Gewerkschaft in Berlin. "Wir müssen für falsche Weichenstellungen in der Politik bezahlen."

Die Gewerkschaft wolle nicht länger erleben, wie Arbeitsplätze leichtfertig zum Spielball politischer Debatten würden. Vassiliadis warnte vor einem "industriellen Niedergang" etwa in den Braunkohle-Revieren in der Lausitz.

RWE-Chef Rolf Schmitz forderte Union und SPD vor Gesprächen über eine mögliche neue große Koalition am Mittwoch zu einer Politik des "Augenmaßes" in der Klima- und Energiepolitik auf. Der Strukturwandel brauche Zeit. Die Energieunternehmen hätten bereits sehr viel dazu beigetragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Ein paralleler Atom- sowie Kohleausstieg sei nicht machbar.

Hintergrund der Äußerungen ist die politische Debatte über die Geschwindigkeit beim Ausstieg aus der Kohleverstromung. Vassiliadis warnte vor "fundamentalistischen" Ansätzen. Er hatte sich bereits dafür ausgesprochen, das Klimaschutzziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 - 40 Prozent CO2-Minderung im Vergleich zu 1990 - zeitlich zu strecken. Das Ziel gilt als nur noch schwer zu erreichen. Kohlekraftwerke spielen bei der CO2-Minderung eine große Rolle. Umweltverbände fordern einen schnellen Ausstieg aus der Kohle.

Der Vorstandschef des Spezialchemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, sagte, es gehe um die Zukunft der deutschen Industrie und damit um Wachstum und Wohlstand. Die Industrie könne weitere Verzerrungen im internationalen und europäischen Bereich nicht mehr schultern. "Auf Kohle und Gas werden wir auch in Zukunft nicht gänzlich verzichten können."

RWE-Chef Schmitz warf Umweltverbänden ein Trommelfeuer vor. Sie wollten einen möglichst schnellen Kohleausstieg mit der "Brechstange". Dies aber würde die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährden. Es gehe um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und um die Folgen für Unternehmen und die Kohle-Regionen. Alleine an der Braunkohle hingen 75 000 Jobs.

Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid kritisierte, IG-BCE-Chef Vassiliadis habe mit einer jahrelangen Blockade eines schrittweisen und sozialverträglichen Kohleausstiegs die Bergleute erst in ihre schwierige Lage gebracht. Die Gewerkschaft müsse helfen, den Ausstieg sozialverträglich zu gestalten und zusammen mit der Bundesregierung ein Förderprogramm für die Kohlereviere aufzulegen. Der Linken-Energiepolitiker Lorenz Gösta Beutin sagte, die Gewerkschaften müssten bei ihrer Verantwortung für die Zukunft der Beschäftigten endlich Klimawandel und Klimaschutz ernsthaft berücksichtigen./hoe/DP/das



 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

E.ON

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

RWE/Eon - sell out beendet? (17.12.17)
Energiegefahren und die ... (17.12.17)
E.ON AG NA (17.12.17)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

RWE mit sehr hohem Kursverlust . (17.12.17)
Niedersächsische Landwirte wollen . (15.12.17)
E.ON-Aktie: Kursrutsch nach Gew. (14.12.17)
E.ON kann (und wird) etwas Bess. (13.12.17)
E.ON-Aktie: Q3-Zahlen über Erwar. (11.12.17)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

E.ON

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?