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WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1
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05.07.19 WAVE XXL-Optionsscheine auf Vonovia: Immo.
20.06.19 MINI-Future Long auf Vonovia: 105-Prozent-Ch.
19.06.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Vonovia: .
06.06.19 Vonovia-Calls mit 100%-Chance bei Kursanstie.
24.05.19 Call auf Vonovia: Als defensiver Wert derzeit.
20.05.19 Discount 48 2020/09 auf Vonovia: Gewinnprog.
09.05.19 Vonovia-Calls mit 64%-Chance bei Erreichen d.
07.05.19 Faktor-Zertifikat Long: Vonovia hebt Prognose .
29.03.19 Call auf Vonovia: Nullzinsphase bleibt - Options.
19.03.19 Faktor-Zertifikat Long auf Vonovia: Ein gutes .
07.03.19 Turbo Call Optionsschein auf Vonovia: Perfekte.
07.03.19 Vonovia-Calls nach Zahlen mit Verdoppelungsp.
14.02.19 Vonovia-Calls mit 154%-Chance bei Kursanstie.
08.02.19 Unlimited Turbo Short-Zertifikat auf Vonovia: R.
24.01.19 Vonovia-Discount-Calls mit 36%-Chance in fünf.
14.01.19 Vonovia-Calls mit 81%-Chance bei Kursanstieg.
13.12.18 Vonovia-Zertifikate zur Depotstabilisierung - Ze.
22.11.18 Vonovia-Calls mit 117%-Chance bei Erreichen .
15.11.18 Vonovia-Calls mit 61%-Chance bei Kursanstieg.
11.10.18 Vonovia-Calls mit 151%-Chance bei Erholung a.


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (SIN DE000DS85ZN2/ WKN DS85ZN ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS85ZR3 / WKN DS85ZR ) der Deutschen Bank auf die Vonovia-Aktie (ISIN DE000A1ML7J1 / WKN A1ML7J ) vor.


Die Diskussion über zu hohe Mieten in deutschen Innenstädten habe die Vonovia-Aktie stark unter Druck geraten lassen. Es bleibe abzuwarten, ob es sich dabei nur um einen kurzfristigen Rücksetzer handle, den Anleger für einen günstigen Einstieg nutzen könnten, oder ob nun der Boom für die deutschen Immobilienkonzerne zu Ende gehe.

Niedrige Zinsen, hohe Immobilienpreise und eine regelrechte Übernahme- und Fusionswelle hätten den deutschen Immobilienkonzernen in den vergangenen Jahren gute Geschäfte beschert. Allen voran Branchenprimus Vonovia. Dieser sei mit seinen rund 395.000 Wohnungen auch europaweit ein wahres Schwergewicht. Das lange Zeit sehr gute Branchenumfeld sei auch am Kursverlauf der im DAX gelisteten Vonovia-Aktie abzulesen. Seit Jahren sei ein steiler Anstieg zu beobachten. Mitte Mai sei dieser mit einem neuen Allzeithoch bei knapp 49 Euro gekrönt worden. Zuletzt habe den Immobilienkonzernen jedoch ein starker Gegenwind entgegengeweht. Dieser habe die Vonovia-Aktie unter Druck gesetzt.

In Deutschland sei eine hitzige Diskussion um zu hohe Mieten entbrannt. Der Berliner Senat habe als Reaktion sogar ein Eckpunktepapier für einen auf fünf Jahre angelegten Mietendeckel beschlossen. Eine Berliner Initiative wolle sogar ein Volksbegehren zur Enteignung größerer Immobilienunternehmen durchsetzen. Solche Initiativen hätten bereits Wirkung gezeigt. So habe sich der hauptsächlich in Berlin tätige Vonovia-Konkurrent Deutsche Wohnen auf einen selbstauferlegten Mietendeckel verpflichtet. Die Bruttowarmmiete solle in Zukunft nur noch so weit erhöht werden, dass sie maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens eines Haushaltes betrage.

Ihren vorläufigen Höhepunkt hätten die Diskussionen um zu hohe Mieten und die Rolle der Immobilienkonzerne in Berlin erreicht. Allerdings könnten Initiativen wie der Mietendeckel des Berliner Senats Schule machen und eines Tages möglicherweise bundesweit eingesetzt werden. In diesem Fall würde es Vonovia nicht mehr helfen, anders als Deutsche Wohnen, relativ unabhängig vom Berliner Wohnungsmarkt zu sein. Zumal Vonovia auch mit anderen Herausforderungen zu kämpfen habe. Zuletzt sei dem Unternehmen mehrfach vorgeworfen worden, Mietern als Teil des Geschäftsmodells überhöhte Betriebskosten in Rechnung zu stellen. Auch wenn der Konzern diesen Vorwürfen entgegengetreten sei, sei zumindest ein Imageschaden entstanden.

Angesichts solcher Herausforderungen dürfte man bei Vonovia & Co mit Erleichterung vernommen haben, dass das Niedrigzinsumfeld in der Eurozone noch eine ganze Weile anhalten dürfte, was den Boom am Immobilienmarkt weiter befeuern sollte. Die EZB wolle ihre Nullzinspolitik bis mindestens Mitte 2020 fortführen. Notenbankchef Mario Draghi habe sogar zusätzliche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ins Spiel gebracht.

Dies könnte Vonovia trotz der Diskussionen um zu hohe Mieten zu einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung verhelfen, nachdem das Unternehmen bereits einen erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2019 habe verbuchen können. Zwischen Januar und März habe Vonovia den FFO (Operatives Ergebnis nach Zinsen und Steuern) im Vorjahresvergleich um 20 Prozent auf 303,6 Mio. Euro gesteigert. Für diesen deutlichen Anstieg hätten vor allem Übernahmen in Schweden und Österreich gesorgt. Für den Rest des Jahres bleibe das Management optimistisch. Auf Gesamtjahressicht solle das FFO laut Unternehmensprognose zwischen 1,17 und 1,22 Mrd. Euro liegen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Vonovia-Aktie erwarten, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DS85ZN) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,89, die Barriere bei 30,95 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DS85ZR, aktueller Hebel 5,15, Barriere bei 50,70 Euro) auf fallende Kurse der Vonovia-Aktie setzen. (Stand vom 04.07.2019) (05.07.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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