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Meldung
München (www.aktiencheck.de) - Vonovia: Zwischen Wachstum und Regulierung - AktienAnalyse

Das Bochumer Immobilien-Unternehmen Vonovia (ISIN: DE000A1ML7J1, WKN: A1ML7J, Ticker-Symbol: ANN, NASDAQ OTC-Symbol: DAIMF) konnte in den vergangenen Jahren mit beständig guten Geschäftszahlen glänzen, so die Bank Vontobel Europe AG in einer aktuellen Veröffentlichung.


Ausschlaggebend dafür seien vor allem steigende Mietpreise in den Großstädte gewesen. Dabei profitiere Vonovia besonders vom Geschäft mit modernisierten Wohnungen. Die Kosten dafür würden Immobilienkonzerne nicht nur teilweise auf die Mieter umlegen, sondern sie könnten die Mieten anschließend auch stärker erhöhen - für Immobilienunternehmen also ein lohnendes Geschäft. Das Vermietungsgeschäft bilde für Vonovia den wichtigsten Geschäftsbereich. Zudem habe Vonovia stark auf den Neubau und die Aufstockung von Gebäuden gesetzt. Das schlage sich auch in der Bilanz wieder: Die Investitionen in Modernisierung und Neubau seien im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel auf knapp EUR 1,5 Mrd. gestiegen.

Neben dem Vermietungsgeschäft wachse das Unternehmen auch durch Übernahmen im In- und Ausland. Weil die Übernahme des größten heimischen Konkurrenten, Deutsche Wohnen, ein zu hohes regulatorisches Risiko berge, sei mit dieser in naher Zukunft, trotz immer wiederkehrender Gerüchte, nicht zu rechnen. Deshalb werde vor allem das Auslandsgeschäft einen zunehmenden Anteil an den Erlösen haben. Im Jahr 2019 habe man insgesamt 23.700 Wohnungen von Akelius und Hembla in Schweden erworben. Hembla habe im Jahr 2018 einen Ertrag von umgerechnet EUR 53 Mio. verbucht. Ungefähr in dieser Größenordnung werde der positive finanzielle Effekt dieses Zukaufes für Vonovia geschätzt - das Unternehmen selbst mache dazu keine konkreten Angaben. Vergangene Woche habe das Unternehmen dazu die Beteiligung an Vestedia, einem niederländischen Unternehmen mit einem Wohnungsportfolio von 27.000 Wohnungen, vermeldet.

Während der Corona-Krise sei der Umgang mit Mietzahlungen heiß diskutiert worden. Allenthalben sei befürchtetet worden, dass in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Mieter nicht imstande sein würden, die Miete zahlen zu können. Die Folgen für Vonovia wären in diesem Falle dramatisch. Allerdings habe sich rasch herausgestellt, dass die Probleme durch ausbleibende Mietzahlungen vorerst sehr überschaubar geblieben seien. Lediglich ein Prozent der Mieter habe sich wegen Corona-bedingter finanzieller Engpässe an den Konzern gewendet. Seitens des Unternehmens gehe man davon aus, maximal EUR 40 Mio. an Einnahmen einzubüßen. In Relation zu den insgesamt EUR 2,3 Mrd. Mieteinnahmen ein verschmerzbares Risiko.

Komplett spurlos gehe die Krise aber nicht an Vonovia vorbei. Das Unternehmen habe seinen Mietern versprochen, bis September die Mieten nicht zu erhöhen. In Summe werde die Erhöhung der Mieten deshalb nicht in dem ursprünglich geplanten Maße erfolgen und sich somit auf das operative Ergebnis auswirken. Außerdem werde Vonovia seine Ziele beim Neubau von Wohnungen nicht erreichen können, weil viele Bauprojekte erst kommendes Jahr fertig gestellt sein würden. Insgesamt sei man seitens Vonovias trotzdem zuversichtlich, keine negativen Einflüsse durch die Corona-Krise zu spüren: "Wirtschaftlich hat Corona keine Auswirkungen auf unser Geschäft, das hängt auch mit unserer finanziellen Lage zusammen", habe Anfang Mai Vorstandschef Rolf Buch bei der Vorstellung des Quartalsberichts betont. Am Kapitalmarkt habe man kürzlich rund eine Milliarde durch die Emission von Unternehmensanleihen aufgenommen. Der selbstbewusste Umgang mit der Krise werde also auch durch Taten belegt.

Trotz aller Investitionen im Ausland sei der heimische Markt für Vonovia der Größte und Wichtigste. Fast neunzig Prozent aller Wohnungen Vonovias würden sich in Deutschland befinden. Aus diesem Grund sei die deutsche Mietregulierung für Vonovia von großer Bedeutung. Kürzlich sei beschlossen worden, dass nur noch acht statt elf Prozent der Modernisierungskosten auf den Mieter umgelegt werden dürften. Da das Modernisierungsgeschäft ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells sei, bilde diese Regulierung eine starke Limitation für Vonovia. Laut eigenen Angaben lege das Unternehmen sieben Prozent der Modernisierungskosten auf die Mieter um und bleibe damit unter der gesetzlichen erlaubten Umlage.

Die Regulierung höre dabei aber nicht auf. Der Referenzzeitraum für die Mietspiegelberechnung sei von vier auf sechs Jahre erhöht worden. Die Mietspiegel würden deshalb langsamer steigen als zuvor. Weil sich Immobilienunternehmen bei der Preisfindung am Mietspiegel orientieren würden, würden diese die Auswirkungen langsamer steigender Mieten spüren. In Berlin, dem größten Einzelstandort Vonovias, sei zusätzlich Anfang Februar ein Mietdeckel in Kraft getreten. Weil die Wohnungen in der Hauptstadt wegen der guten örtlichen Diversifikation des Immobilienportfolios nur zehn Prozent des Gesamtportfolios ausmachen würden, sei man deshalb für die Dauer des Mietdeckels besser aufgestellt als die Deutsche Wohnen, die siebzig Prozent aller Wohnungen im Portfolio in Berlin unterhalte. Alles in allem scheine das Geschäft von Vonovia auf sehr solidem Grund zu stehen, was die selbstbewusste Haltung rechtfertigen würde.

Die Aktie der Vonovia SE werde aktuell bei EUR 54,56 (30.06.2020) gehandelt. Das Jahreshoch sei bei EUR 56,38 (05.06.2020) und das Jahrestief bei EUR 36,71 (19.03.2020) erreicht worden. Bei Bloomberg würden 21 Analysten die Aktie auf "buy" setzen, fünf auf "hold" und ein Analyst setze sie auf "sell". (Analyse vom 01.07.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Vonovia-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Vonovia-Aktie:
53,76 EUR +1,09% (02.07.2020, 10:20)

Tradegate-Aktienkurs Vonovia-Aktie:
53,74 EUR +0,60% (02.07.2020, 10:34)

ISIN Vonovia-Aktie:
DE000A1ML7J1

WKN Vonovia-Aktie:
A1ML7J

Ticker-Symbol Vonovia-Aktie:
ANN

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Vonovia-Aktie:
DAIMF

Kurzprofil Vonovia SE:

Die Vonovia SE (ISIN: DE000A1ML7J1, WKN: A1ML7J, Ticker-Symbol: ANN, NASDAQ OTC-Symbol: DAIMF) ist Europas führendes privates Wohnungsunternehmen. Heute besitzt Vonovia rund 416.000 Wohnungen in allen attraktiven Städten und Regionen Deutschlands, Schwedens und Österreichs. Hinzu kommen rund 79.000 verwaltete Wohnungen. Der Portfoliowert liegt bei zirka 53,3 Mrd. EUR. Vonovia stellt dabei als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Ihnen ein bezahlbares, attraktives und lebenswertes Zuhause zu bieten, bildet die Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Daher investiert Vonovia nachhaltig in Instandhaltung, Modernisierung und den seniorenfreundlichen Umbau der Gebäude. Zudem baut das Unternehmen zunehmend neue Wohnungen durch Nachverdichtung und Aufstockung.

Seit 2013 ist das in Bochum ansässige Unternehmen börsennotiert, seit September 2015 im DAX 30 gelistet. Zudem wird die Vonovia SE in den internationalen Indizes STOXX Europe 600, MSCI Germany, GPR 250 sowie EPRA/NAREIT Europe geführt. Vonovia beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. (02.07.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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