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WKN: A14Y6H ISIN: US02079K1079
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Meldung

Bargeld ist eines der wertvollsten Dinge, die ein Unternehmen haben kann. Kluge Unternehmen können Bargeld einsetzen, um Expansions- und Wachstumschancen zu nutzen und gleichzeitig die Investoren zu belohnen, indem sie ihnen durch Dividenden und Aktienrückkäufe einen Anteil an der Beute geben. Betrachtet man die führenden Unternehmen außerhalb des Bankensektors mit den meisten liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen in ihren Bilanzen, so stehen Microsoft (WKN:850747) und Alphabet (WKN:A14Y6H) ganz oben auf der Liste, gefolgt von Warren Buffetts Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2). Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Tech-Giganten Apple (WKN:865985) und Cisco Systems (WKN:878841). Insgesamt meldeten diese Unternehmen 463 Milliarden US-Dollar in Cash und in kurzfristigen Investitionen. Wenn wir auch langfristige Investitionen dazu zählen, fallen die Barbestände dieser Unternehmen sogar noch deutlich größer aus.

Bei all diesen Unternehmen sind die Barreserven in den letzten Jahren gestiegen. Ein genauerer Blick darauf, wie sie zu diesem Geld gekommen sind und welche Pläne sie haben, ist sehr wichtig, um die zugrunde liegende Geschäftsstrategie zu verstehen, der diese Unternehmen folgen.

Unternehmen Barmittel und kurzfristige Investitionen Erhöhung seit  2012
Microsoft 129,2 Milliarden USD 108 %
Alphabet 94,7 Milliarden USD 101 %
Berkshire Hathaway 91,1 Milliarden USD 103 %
Apple 77 Milliarden USD 164 %
Cisco Systems 70,5 Milliarden USD 45 %

Datenquelle: S&P Global Market Intelligence.

1. Microsoft

Microsoft hat seine Liquidität in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt und im vergangenen Jahr die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschritten. Die meisten von Microsofts aktuellen Vermögenswerten sind in kurzfristigen Anlagen investiert. Etwa 112 Milliarden US-Dollar sind in amerikanische Staatsanleihen investiert und weitere 13 Milliarden US-Dollar in Anleihen von Unternehmen, Gemeinden, ausländischen Regierungen und hypothekengesicherten Wertpapieren.

Das Netto-Cash-Niveau von Microsoft ist in letzter Zeit nicht wirklich gestiegen, da die langfristigen Schulden deutlich gestiegen sind. Der Technologie-Riese hat 76 Milliarden US-Dollar in langfristigen Schulden, die bis zum Jahr 2057 laufen. Weniger als ein Drittel dieser Schulden wird in den nächsten fünf Jahren fällig, und fast 24 Milliarden US-Dollar sind nicht vor 2040 oder später fällig. Mit Zinssätzen für die langfristige Verschuldung im Bereich von 3,5 % bis 5,3 % glaubt Microsoft, dass sein fundamentales Geschäft langfristig Renditen erwirtschaften wird, die die langfristigen Kapitalkosten übersteigen werden.

2. Alphabet

Alphabet meldete im letzten Quartal fast 95 Milliarde US-Dollar in liquiden Mitteln und kurzfristigen Investitionen, und wie Microsoft blieb der Online-Suchriese konservativ. Die kurzfristigen Finanzanlagen bestanden im Wesentlichen aus US-Staatsanleihen, wobei Unternehmens- und Kommunalschulden sowie forderungsbesicherte Wertpapiere den größten Teil des Restbetrags ausmachten. Fast alle dieser Anlagen werden innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig und stehen bei Bedarf zur Wiederanlage zur Verfügung.

Alphabet hat sich jedoch nicht wie Microsoft verschuldet. Das Unternehmen hat nur 4 Milliarden US-Dollar an langfristigen Schulden, was 2 Milliarden US-Dollar mehr sind als noch vor fünf Jahren. Viele glauben, das Alphabet aggressiver mit seinem Geld umgehen sollte. Dazu gehören strategische Übernahmen und Kapital an die Aktionäre durch eine Dividende oder Rückkäufe zurückzugeben. Bisher musste Alphabet keine großen Übernahmen tätigen, um in Bereiche mit potenziellem Wachstum einzutreten. Es könnte aber der Zeitpunkt kommen, an dem man schneller handeln muss und sich neue Bereiche nicht mehr selbst erschließen kann.

3. Berkshire Hathaway

Das Unternehmen blickt auf eine lange Vorgeschichte beim Sparen und Investieren zurück. Im Gegensatz zu Technologieunternehmen muss sich Berkshire jedoch seinen Verpflichtungen bewusst sein. Das Konglomerat meldete mehr als 95 Milliarden US-Dollar in Verbindlichkeiten der Versicherungen in der Bilanz, zusammen mit 16 Milliarden US-Dollar an nicht verdienten Prämien und noch vielen weiteren Schuldenpositionen. Insbesondere die Deckung der Versicherungsschäden erfordert Zugang zu entsprechend hohen Barmitteln.

Berkshire hat jedoch auch sein langfristiges Investitionsportfolio vergrößert, das in den vergangenen fünf Jahren um 58 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Warren Buffett sucht konsequent nach großen übernahmen, mit denen er kurzfristig liquide Mittel investieren kann, um bessere Renditen damit zu generieren. Da der größte Teil seiner Barmittel in kurzfristigen amerikanischen Staatsanleihen liegt, verfügt Berkshire über reichlich Munition, um Unternehmen in vielversprechenden Branchen zu kaufen.

4. Apple

Apple hat jede Menge Geld auf der hohen Kante und ist eigenen Angaben zufolge daher sogar unterbewertet. Zusätzlich zu den kurzfristigen Investitionen hat der Technologie-Riese 185 Milliarden US-Dollar in Anleihen von Staaten, Unternehmen und forderungsbesicherten Wertpapieren. Das können wir alles als langfristige Investitionen betrachten. Die Tatsache, dass viel von Apples Geld auch im Ausland gehalten wird, erschwert die Sache etwas. Die meisten gehen aber davon aus, dass das Unternehmen etwa eine viertel Billion US-Dollar auf der hohen Kante hat.

Die Schulden von Apple haben sich in den letzten Jahren von 0 im Jahr 2012 auf fast 90 Milliarden US-Dollar erhöht. Ein Teil dieses Geldes hat höhere Dividenden und andere Kapitalrückführungsmaßnahmen finanziert. In den meisten Fällen hat Apple es aber nicht für notwendig erachtet, riesige Investition in sein Geschäft zu tätigen. Solange die Regeln für die Rückführung von Geld in die USA so streng sind, wird Apple sein Geld wohl im Ausland liegen lassen.

5. Cisco Systems

Cisco ist das konservativste dieser fünf Unternehmen, weil das Unternehmen die Barbestände deutlich weniger steigen ließ. Das Netzwerk-Unternehmen hat sein Geld wie die anderen erwähnten Unternehmen in kurzfristige Investitionen investiert. Die Schulden von Cisco stiegen etwa mit derselben Geschwindigkeit wie der Wert der Vermögenswerte. Die 26 Milliarden US-Dollar Schulden bieten dem Unternehmen daher jede Menge Möglichkeiten.

Wie bei anderen Technologieunternehmen ist auch das Kapital von Cisco im Ausland. Wenn es zu einer Steuerrückführung kommt, dann würde Cisco die Möglichkeit haben, größere Konsolidierungsschritte in Erwägung zu ziehen, bei denen die Innovationen der Konkurrenten ebenfalls miteinbezogen werden könnten. Darüber hinaus könnte das Unternehmen die Netzwerkbranche in Aufruhr versetzen. Natürlich würden auch andere Käufer plötzlich mehr Geld zur Verfügung haben, und das könnte zu einem Wettbieten für attraktive Übernahmeobjekte führen.

Sei bereit

Barmittel sind nicht die ideale langfristige Investition für ein Unternehmen, es gibt den Unternehmen aber die Möglichkeit, Chancen zu ergreifen, wenn sich welche bieten. Die Investoren können von diesen Unternehmen erwarten, dass sie einen Teil ihrer liquiden Mittel für Akquisitionen, Dividenden und Rückkäufe verwenden und einen größeren Teil für zukünftige Käufe einbehalten werden. Habe ein Auge auf diese fünf Unternehmen, um zu sehen, was sie mit ihrem Geld machen und ob es auf lange Sicht gut verwendet wird.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C), Apple und Berkshire Hathaway (B ). The Motley Fool empfiehlt Cisco Systems.

Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 30.09.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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